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Böden in Deutschland ähnlich trocken wie in Dürrejahren 2018 und 2022
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Nach Ausweisung von Journalistin: Russland wirft Frankreich "politische Verfolgung" vor
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Iran-Krieg: Berichte über US-Munitionsknappheit - Pakistan will neue Gespräche
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Fund von Sprengstoffdrohne sorgt für Debatte über Luftsicherheit
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Für zwei Jahre: Salah-Wechsel zu Trabzonspor perfekt
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Niedrigwasser: Bilger erwägt Aufhebung von Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw
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Kritik von Naturschützern: Kreuzfahrtbranche weiter auf "fossilem Kurs"
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Knöchelbruch: Lamparter muss nach Sturz operiert werden
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Medien: Ukrainisches Flugzeug in Leipzig neben Drohne war mit Munition beladen
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Schauspielerin Iris Berben bekommt Deutschen Kulturpolitikpreis
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Passagierverkehr an deutschen Flughäfen im ersten Halbjahr gesunken
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Papst Leo bei Besuch in Assisi von tausenden jungen Menschen begeistert empfangen
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Hausärzte kritisieren Untätigkeit der Regierung in Hitzekrise
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Übernahmekampf: Commerzbank geht mit Rekordergebnis in Gespräche mit der Unicredit
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Nach Drohnen-Vorfall an Leipziger Flughafen: Suche nach weiterem Objekt dauert an
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Verbände fordern Regierung zu Einberufung von Hitzegipfel auf
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Schwimm-EM: Eikermann und Rösler stark im Turm-Vorkampf
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Kompany: "Es ist schwierig, besser zu werden"
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Medien: Diomande wechselt zu Real Madrid
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E-Auto-Boom setzt sich auch im Juli fort - Neuwagenmarkt weiter im Aufwärtstrend
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Lebenslange Haft in Prozess um Autoanschlag auf Münchner Verdi-Demo
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Korruptionsermittlungen gegen ukrainische Ex-Botschafterin in den USA
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Wahl-O-Mat zu Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gestartet
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Bundesverfassungsgericht: Bundestag muss "zeitnah" über Wahleinsprüche entscheiden
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KI-Boom: Siemens verzeichnet Rekord bei Auftragseingang und deutliche Gewinnzuwachs
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Frau aus Berliner Kleingartenvorstand soll fast eine Million Euro veruntreut haben
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Zahl deutscher Azubis sinkt deutlich - Anstieg bei ausländischen Auszubildenden
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Frau fällt bei Gewitter von Motorboot in Bodensee und stirbt
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Rüstungsbetrieb in Bayern ausgespäht: Mutmaßlicher Agent festgenommen
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Myanmars Ex-General Min Aung Hlaing zu erstem Besuch in Thailand als Präsident
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Drohnenabwehr: Grüne fordern "klare Zuständigkeiten" - SPD sieht Behörden gestärkt
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Nach Suchaktion: Vermisste Dreijährige aus Schleswig-Holstein tot aufgefunden
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Auto kommt von Autobahn ab und stürzt auf Gleise: Drei Tote in Bayern
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Iran-Krieg: Trump weist Berichte über Munitionsknappheit zurück
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DLRG: In diesem Jahr bereits mindestens 261 Badetote in Deutschland
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Arbeiter stirbt in Niedersachsen durch umkippenden Bagger
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Mehr Geld für Bundeswehr und Infrastruktur: Industrie erhält mehr Aufträge
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Bislang fast 12.000 Hitzetote in Deutschland - hohe Sterblichkeit vor allem im Juni
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Studie: Klimawandel verdoppelt Wahrscheinlichkeit für Waldbrände in Kanada
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Niedersachsen: Splittergranate aus Zweitem Weltkrieg in Einfamilienhaus entdeckt
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Commerzbank meldet Rekordergebnis - Gespräche mit Unicredit stehen an
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Kokain in Lutschern: 68-Jähriger bei Schmuggelversuch in Düsseldorf ertappt
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Statistikamt: Verkaufszahlen von Speiseöl und Mehl drastisch gestiegen
Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland decken sich angesichts des Kriegs in der Ukraine mit Speiseöl und Mehl ein. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden wertete experimentelle Daten aus und stellte für die Woche vom 7. bis zum 13. März eine Zunahme der Nachfrage nach Speiseöl um 123 Prozent verglichen mit September 2021 fest. Wie das Bundesamt am Freitag weiter mitteilte, stieg die Nachfrage nach Mehl in dem Zeitraum sogar um 206 Prozent.
Buschmann verteidigt neues Infektionsschutzgesetz als "sehr klar"
Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) hat das neue Infektionsschutzgesetz als "sehr klar" verteidigt. "Ein strenges Gesetz, wenn es um die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger geht, ist ein gutes Gesetz", denn mit dieser Freiheit dürfe man nicht lax umgehen, sagte er am Freitag im ARD-"Morgenmagazin". Deutschland sei die letzte liberale Demokratie des Westens mit so strengen Maßnahmen.
BASF und Siemens Energy warnen vor Boykott russischer Energie
Die beiden Unternehmen BASF und Siemens Energy haben vor drastischen wirtschaftlichen Schäden im Fall eines sofortigen Ausstiegs aus russischen Energielieferungen gewarnt. BASF-Chef Martin Brudermüller sagte der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", ein Stopp oder längerer Ausfall russischer Gas- und Ölimporte "könnte die deutsche Volkswirtschaft in ihre schwerste Krise seit Ende des Zweiten Weltkriegs bringen". Vor allem für viele kleine und mittelständische Unternehmen wäre dies existenzbedrohend, warnte der Chef des Chemiekonzerns.
Tennis: Osaka erreicht Finale in Miami
Tennis-Superstar Naomi Osaka hat beim WTA-Turnier in Miami das Finale erreicht. Die viermalige Grand-Slam-Siegerin aus Japan besiegte Olympiasiegerin Belinda Bencic mit 4:6, 6:3, 6:4 und trifft im Endspiel nun auf die neue Weltranglistenerste Iga Swiatek.
Hartenstein kassiert Niederlage - Lakers verlieren erneut
Isaiah Hartenstein und die Los Angeles Clippers haben in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA eine Niederlage kassiert. Die Clippers unterlagen bei den Chicago Bulls mit 130:135 nach Verlängerung, liegen im Westen mit Platz acht aber weiterhin auf Play-off-Kurs. Hartenstein stand 18 Minuten auf dem Feld und kam auf vier Punkte und vier Rebounds.
NHL: Sturm feiert nächsten Sieg mit Colorado
Der deutsche Eishockey-Profi Nico Sturm bleibt mit Colorado Avalanche in der nordamerikanischen Top-Liga NHL das Maß der Dinge. Der zweimalige Meister feierte mit einem 4:2 gegen die San Jose Sharks den 48. Saisonsieg und verteidigte damit seine Spitzenposition in der Western Conference. Sturm spielte gut zehn Minuten und stand bei einem der beiden Gegentreffer auf dem Eis.
Hoffnung auf Evakuierungen und Angst vor heftigeren Angriffen in Mariupol
Im Ukraine-Krieg wird die Hoffnung auf eine Evakuierungsaktion für Zivilisten im eingekesselten Mariupol durch die Furcht vor noch heftigeren Angriffen der russischen Armee überschattet. Ein humanitärer Korridor aus Mariupol hinaus soll nach russischen Angaben am Freitagmorgen öffnen. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj warnte in der Nacht vor "gewaltigen Angriffen" auf Mariupol und andere Orte. Aus Solidarität mit der Ukraine reiste EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola nach Kiew.
Lienen: WM-Vergabe an Katar ist "krank"
Der frühere Bundesliga-Profi und -Trainer Ewald Lienen hat scharfe Kritik an WM-Gastgeber Katar geübt. "Es ist krank, die Weltmeisterschaft nach Katar zu vergeben", sagte der Klubrepräsentant des Zweitligisten FC St. Pauli dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. Allerdings hält es der 68-Jährige für unangebracht, nur den Sport in die Pflicht zu nehmen.
Tedesco warnt vor Bergamo: "Eines der schwersten Lose"
Trainer Domenico Tedesco vom Fußball-Bundesligisten RB Leipzig hat Atalanta Bergamo vor dem Viertelfinal-Duell in der Europa League in den höchsten Tönen gelobt. "Mittlerweile sind sie eine europäische Topmannschaft", sagte der 36-Jährige bei Sky: "In der Champions League muss man sich nur die Ergebnisse der letzten Saisons anschauen. Sie haben beispielsweise 1:0 in Amsterdam und 2:0 in Liverpool gewonnen."
Acht Episoden: Netflix verfilmt die Tour 2022
Nach der Formel 1 nun die Tour de France: Der Streamingdienst Netflix widmet sich mit einer eigenen Doku-Reihe dem nächsten großen Sportereignis. Die diesjährige Frankreich-Rundfahrt (1. Juli bis 24. Juli) wird zum Aufhänger einer Serie, die acht Episoden umfassen und im ersten Halbjahr 2023 erscheinen soll. Das teilten Netflix und der Tour-Veranstalter A.S.O. mit.
Barbara Schönebergers liebster Aprilscherz richtete sich gegen Schwiegereltern
Die Moderatorin Barbara Schöneberger hat einen Lieblings-Aprilscherz. Vor Jahren habe jemand ihre Schwiegereltern hereingelegt, indem er ein Foto von ihr ausgeschnitten und auf ein Boulevardmagazin geklebt habe, sagte die 48-Jährige den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Freitag. Dazu habe derjenige geschrieben: "Das große Interview über Schwiegereltern, Kinder und Co." – also all das, "was in unserer Familie ein absolutes No-Go ist". Das Heft sei auf den Flügel der Schwiegereltern gelegt worden, "und die sind hinten rüber gefallen, das war großartig."
Russisches Opernhaus lädt Anna Netrebko nach Kritik an Putin aus
Nach ihrer Kritik an Russlands Militäreinsatz in der Ukraine ist die russische Sopranistin Anna Netrebko von einem Opernhaus in ihrem Heimatland ausgeladen worden. Das für den 2. Juni geplante Konzert der 50-Jährigen könne nicht stattfinden, erklärte die Oper im sibirischen Nowosibirsk am Donnerstag. Das Opernhaus warf der in Österreich lebenden Sängerin indirekt vor, ihr Heimatland verraten zu haben.
Bundesregierung will mehr armen Haushalten beim Energiesparen helfen
Die Bundesregierung will vor dem Hintergrund stark steigender Preise mehr armen Haushalten beim Energiesparen helfen. Das Programm "Stromspar-Check" werde in diesem Jahr ausgebaut, erklärte das Bundeswirtschaftsministerium am Freitag. In Wohnvierteln, in denen viele Geringverdiener leben, sollen demnach "temporäre Beratungsstandorte" eingerichtet werden. Bisher sind speziell geschulte Stromspar-Beraterinnen und -Berater in 150 Städten und Landkreisen aktiv.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz auf unter 1600 gesunken
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gesunken. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Freitagmorgen mitteilte, liegt der Wert nun bei 1586,4. Am Donnerstag hatte er bei 1625,1 gelegen, vor einer Woche betrug er 1756,4. Der Wert beziffert die Zahl der Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner im Zeitraum von sieben Tagen.
Unionsfraktion schließt Unterstützung alternativer Corona-Impfpflicht-Anträge aus
Die Unionsfraktion im Bundestag will nach Angaben des CSU-Gesundheitspolitikers Stephan Pilsinger keinesfalls für alternative Anträge zur Corona-Impfpflicht stimmen. Die Fraktion werde wie geplant ihren Antrag einbringen und keinen anderen Vorschlag unterstützen, sagte Pilsinger der "Augsburger Allgemeinen" vom Freitag. "Unser Antrag ist bereits ein durchdachter, vernünftiger Kompromiss für die Bevölkerung", sagte er. "Wir werden deshalb geschlossen dabei bleiben."
Produzent: Polizei stand nach Will Smiths Ohrfeige für Festnahme bereit
Unmittelbar nach seiner Ohrfeige für Chris Rock bei der Oscar-Verleihung stand die Polizei offenbar bereit, um Hollywood-Star Will Smith festzunehmen. Direkt nach dem Aufsehen erregenden Vorfall seien Polizisten zu ihm gekommen, sagte Gala-Produzent Will Packer laut am Donnerstag (Ortszeit) veröffentlichten Auszügen eines Interviews mit dem Fernsehsender ABC. "Sie sagten, wir werden ihn holen, wir sind bereit, ihn jetzt sofort abzuholen, Sie können Klage einreichen."
US-Repräsentantenhaus stimmt für Gesetz für erschwingliches Insulin für Diabetiker
Diabetiker in den USA sollen dank eines neuen Gesetzes künftig nicht mehr aus finanziellen Gründen an dem für sie lebenswichtigen Insulin sparen. Das Repräsentantenhaus in Washington stimmte am Donnerstag (Ortszeit) für das Gesetz, das die Insulin-Ausgaben von Diabetikern auf 35 Dollar (31,50 Euro) begrenzt. Bislang müssen die Millionen Diabetiker in den USA hunderte Dollar pro Monat für ihr Insulin ausgeben.
Umfangreiche Kabinettsumbildung in Brasilien sechs Monate vor den Wahlen
Ein halbes Jahr vor der Präsidentschaftswahl in Brasilien hat Amtsinhaber Jair Bolsonaro eine umfangreiche Kabinettsumbildung vorgenommen. Der rechtsextreme Staatschef besetzte am Donnerstag fast die Hälfte der Ministerposten neu. Dass zehn der 23 Minister gehen mussten, hängt damit zusammen, dass laut brasilianischem Wahlgesetz jeder Minister, der sich um ein Mandat als Abgeordneter, Senator oder Gouverneur bewerben will, im Vorfeld seinen Regierungsposten aufgeben muss. Die Frist dafür endet am Samstag.
Umnfangreiche Kabinettsumbildung in Brasilien sechs Monate vor den Wahlen
Ein halbes Jahr vor der Präsidentschaftswahl in Brasilien hat Amtsinhaber Jair Bolsonaro eine umfangreiche Kabinettsumbildung vorgenommen. Der rechtsextreme Staatschef besetzte am Donnerstag fast die Hälfte der Ministerposten neu. Dass zehn der 23 Minister gehen mussten, hängt damit zusammen, dass laut brasilianischem Wahlgesetz jeder Minister, der sich um ein Mandat als Abgeordneter, Senator oder Gouverneur bewerben will, im Vorfeld seinen Regierungsposten aufgeben muss. Die Frist dafür endet am Samstag.
Handelsverband HDE rechnet mit zweiter Welle deutlicher Preiserhöhungen
Der Handelsverband Deutschland (HDE) rechnet wegen des Ukraine-Kriegs mit einer zweiten Welle deutlicher Preiserhöhungen. Schon vor dem Kriegsausbruch seien die Preise als Folge gestiegener Energiepreise "über die Produktpalette hinweg" um gut fünf Prozent gestiegen, sagte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitagsausgabe). Nun kämen die Folgen des Ukraine-Kriegs noch hinzu. "Die zweite Welle an Preissteigerungen kommt, und die wird sicherlich zweistellig", warnte Sanktjohanser.
EU-Parlamentspräsidentin zu Besuch in ukrainischer Hauptstadt Kiew aufgebrochen
EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola ist zu einem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew aufgebrochen. "Ich bin auf dem Weg nach Kiew", teilte die aus Malta stammende Parlamentarierin am Donnerstagabend im Onlinedienst Twitter in englischer und ukrainischer Sprache mit. Ihrer Botschaft fügte sie eine ukrainische Flagge, einen Hashtag zur Unterstützung des Landes sowie ein Foto bei, das sie in einer Winterjacke vor einem Zug zeigt.
Ukraine: Russische Soldaten aus Tschernobyl abgezogen
Nach wochenlanger Besetzung haben die russischen Streitkräfte die Atomruine Tschernobyl verlassen, dabei nach ukrainischen Angaben aber Geiseln mitgenommen. "Es sind keine Außenstehenden mehr auf dem Gebiet des Atomkraftwerks Tschernobyl", teilte die für das Sperrgebiet im Norden der Ukraine zuständige ukrainische Behörde am Donnerstagabend auf Facebook mit. Später hieß es, die Russen hätten ukrainische Soldaten mitgenommen, die sie seit Kriegsbeginn als Geiseln gefangen hielten.
Bundesregierung gibt mehr Geld zur Versorgung ukrainischer Binnenflüchtlinge
Die Bundesregierung erhöht ihre Hilfen für die Versorgung von Binnenflüchtlingen in der Ukraine. "Diese Menschen brauchen Strom und Wasser, sie brauchen ein Dach über dem Kopf", sagte Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Freitag. "Wir greifen deshalb die Anfrage der ukrainischen Regierung zur Unterstützung der westukrainischen Kommunen bei der Schaffung von Wohnraum für Binnenvertriebene auf, und sehen dafür innerhalb des BMZ-Sofortprogramms rund 50 Millionen Euro vor."
Kanada lehnt wegen Ukraine-Kriegs Teilnahme Putins an G20-Gipfel ab
Kanada hat sich dafür ausgesprochen, Russland wegen seines Kriegs gegen die Ukraine vom diesjährigen Gipfel der Gruppe der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer auszuschließen. Der kanadische Regierungschef Justin Trudeau sagte am Donnerstag in Ottawa, er sei sich mit dem diesjährigen Gipfel-Gastgeber, Indonesiens Präsident Joko Widodo, einig, dass eine Gipfel-Teilnahme von Kreml-Chef Wladimir Putin "außergewöhnlich schwierig für uns und unproduktiv für die G20" sei.
RKI: Höhepunkt der aktuellen Corona-Welle wahrscheinlich überschritten
Der Höhepunkt der aktuellen Corona-Welle in Deutschland ist nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) wahrscheinlich überschritten. "Der Gipfel der Welle ist wahrscheinlich erreicht", heißt es in dem am Donnerstag veröffentlichten RKI-Wochenbericht zur Corona-Lage. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank demnach im Vergleich zur Vorwoche um zwei Prozent. Der "Infektionsdruck bleibt aber mit mehr als 1,5 Millionen innerhalb einer Woche an das RKI übermittelten COVID-19-Fällen weiterhin sehr hoch", hieß es weiter.
IAEA-Chef reist nach Ukraine-Besuch zu Gesprächen nach Russland
Nach seinem Besuch in der Ukraine ist der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) nach Russland weiter gereist. Grossi sei am Donnerstag in der russischen Exklave Kaliningrad eingetroffen, teilte die IAEA am Abend in Wien mit. Dort werde er am Freitagvormittag Gespräche mit hochrangigen Vertretern der russischen Regierung führen. Noch am Freitag will Grossi in den IAEA-Sitz in Wien zurückkehren und dort eine Pressekonferenz zu seiner Reise abhalten.
Trump-Schwiegersohn Kushner sagt vor Kapitol-Untersuchungsausschuss aus
Der Schwiegersohn und frühere Berater von Ex-US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, hat vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Kapitol-Erstürmung am 6. Januar 2021 ausgesagt. Der Ehemann von Trumps Tochter Ivanka wurde am Donnerstag per Videoschalte von den Abgeordneten befragt, wie US-Medien berichteten. Der 41-Jährige ist das erste Mitglied der Trump-Familie und der bislang wichtigste frühere Trump-Berater, der mit dem Gremium sprach.
Ukraine könnte laut Regierung wegen des Krieges die Hälfte ihrer Ernte einbüßen
Wegen des russischen Angriffskriegs könnte in der Ukraine nach Einschätzung der ukrainischen Regierung die Hälfte der jährlichen Ernte ausfallen. Die Erträge könnten in diesem Jahr um 25 oder sogar 50 Prozent sinken, erklärte Landwirtschaftsminister Mykola Solskyj in einem schriftlichen Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. Dies sei "noch eine optimistische Prognose".
Lindner: "Politische Erpressung durch Putin nicht akzeptabel"
Für Gaslieferungen aus Russland soll nach den Worten von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) auch künftig nur in Dollar und Euro gezahlt werden. "Verträge sind Verträge. Die Verträge lauten auf Euro und Dollar", betonte Lindner am Donnerstagabend im ZDF. Jegliche Form von "politischer Erpressung" durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin sei "nicht akzeptabel".
Medwedew verpasst Sprung zurück auf Nummer eins
Daniil Medwedew hat den Sprung zurück an die Tennis-Weltspitze verpasst. Der topgesetzte Russe unterlag beim Masters in Miami im Viertelfinale dem an Nummer acht gesetzten Hubert Hurkacz aus Polen mit 6:7 (7:9), 3:6. Medwedew wird somit in der neuen Weltrangliste am Montag weiterhin auf Platz zwei hinter dem Serben Novak Djokovic geführt, der Rückstand beträgt allerdings nur noch zehn Punkte.
Hilfszusagen für Afghanistan bleiben hinter Erwartungen der UNO zurück
Die humanitäre Lage in Afghanistan ist dramatisch, doch die Spendenbereitschaft der internationalen Gemeinschaft hält sich in Grenzen. Auf einer virtuellen Geberkonferenz wurden am Donnerstag nach UN-Angaben nur 2,44 Milliarden Dollar statt der benötigten 4,4 Milliarden Dollar zugesagt. Deutschland sicherte 200 Millionen Euro zu. UN-Generalsekretär António Guterres warnte vor einer "Todesspirale" der Wirtschaft in dem von den radikalislamischen Taliban kontrollierten Land.
Biden gibt täglich eine Million Barrel aus strategischen Ölreserven der USA frei
Wegen des hohen Erdölpreises infolge des Ukraine-Kriegs werden die USA ein halbes Jahr lang täglich eine Million Barrel aus ihren strategischen Ölreserven freigeben. US-Präsident Joe Biden sagte am Donnerstag, diese mehr als 180 Millionen Barrel seien "die mit Abstand größte Freigabe aus unserer nationalen Reserve in unserer Geschichte". Mit der Maßnahme will Biden die stark gestiegenen Erdöl- und Benzinpreise drücken, die ihm auch politisch schaden.