-
Hunderte Menschen protestieren in Libyen gegen Migranten und Flüchtlinge
-
French Open: Qualifikantin Chwalinska sensationell im Finale
-
Medien: Trumps Ex-Berater Bolton will sich in Dokumentenaffäre schuldig bekennen
-
Neuer fehlt weiter im Mannschaftstraining
-
Warken legt Pflegereform vor - Kritik an Belastung von Betroffenen und Angehörigen
-
Merz will bei Gipfel in Montenegro EU-Integration des Westbalkans voranbringen
-
Anklage fordert Höchststrafe für Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt
-
Urteil: Genehmigung von Teilabriss an Atomkraftwerk Biblis war rechtens
-
Türkische Polizei entdeckt 30 Flüchtlinge in Tankwagen
-
Mutmaßlicher Drogenhandel über Darknet: Zollbeamter und Polizist unter Verdacht
-
French Open: Andrejewa erstmals im Finale
-
Mann in Leipzig wegen Anlagebetrugs zu langer Haftstrafe verurteilt
-
Tödliche Pistolenschüsse auf Cousin: Zehneinhalb Jahre Haft für Mann in Hamburg
-
Prien erwägt bei Elterngeld kürzere Bezugsdauer und höhere Monatsbeträge
-
Debatte über Konsequenzen des deutschen Scheiterns bei UN-Wahl
-
Gewaltverbrechen an 71-Jähriger in Schleswig: Sohn in Untersuchungshaft
-
Gericht wertet russlandfreundlichen Onlinebeitrag als Straftat
-
Schüsse auf Barbershop auf Sylt: 15-Jähriger unter Tatverdacht
-
Pflegereform: Warken plant harte Einschnitte - Kritik an Belastung von Pflegenden
-
WM 2038 oder 2042: Der DFB macht ernst
-
Vollsperrung der Bonner Autobahnbrücke Bonn: Schnieder kündigt rasche Prüfung an
-
Pharmakonzern wollen Investitionen in Deutschland kürzen
-
Medien: St. Paulis Neustart ohne Blessin - Rapp soll kommen
-
Verendeter Buckelwal Timmy wird am Donnerstagnachmittag obduziert
-
Israel setzt Angriffe im Libanon trotz vereinbarter "Umsetzung" von Waffenruhe weiter fort
-
Anklage gegen Budapester Bürgermeister wegen Pride-Parade 2025 fallen gelassen
-
Fall von ermordetem Studenten: Premier Starmer wirft Musk Anheizen von Emotionen vor
-
Kreml: Europa braucht wegen Iran-Krieg russisches Öl und Gas zum "Überleben"
-
Schengenraum: Dobrindt will trotz Kritik an Grenzkontrollen festhalten
-
Blumen aus Eriwan: EU kündigt Finanzhilfe und Importerleichterungen für Armenien an
-
Medien: St. Paulis Zweitliga-Neustart ohne Trainer Blessin
-
Entwichener Habicht attackiert Menschen in Thüringen - auch Fasan flüchtig
-
Harte US-Sanktionen: Immer mehr ausländische Firmen verlassen Kuba
-
Barley wirbt für gemeinsamen EU-Sitz im UN-Sicherheitsrat
-
Deutsch-Französische Institute in Schottland und Argentinien eröffnet
-
Premiere in Niedersachsen: Plattdeutsch als reguläre zweite Fremdsprache genehmigt
-
Erneut mehr antisemitische Vorfälle in Sachsen-Anhalt registriert
-
Modschtaba Chamenei: USA und Israel wollen iranische Nation "spalten"
-
EuGH: Deutsche Kürzungen von Asylleistungen in bestimmten Fällen unzulässig
-
US-Regierung zu Tiananmen-Jahrestag: Chinas Zensur kann Massaker nicht "auslöschen"
-
Medien: Leverkusen will Trainer Martínez verpflichten
-
Weitere Festnahme in Nordrhein-Westfalen nach Tötung von Mann in Münchner Altstadt
-
Verfassungsschutz in Schleswig-Holstein meldet extremen Anstieg von Spionagefällen
-
OECD: Subventionen "unterminieren" fairen Wettbewerb im Stahlsektor
-
Russische Schattenflotte: Kapitän in Frankreich aus Gewahrsam entlassen
-
Cadmiumbelastung: Frankreichs Nationalversammlung will Schwellenwerte senken
-
Am Mount Everest vermisster Bergführer nach sechs Tagen lebend gefunden
-
EuGH: EU-Staaten dürfen bei Verdacht auf Scheinehe im Nachhinein ermitteln
-
EU-Länder erwägen Ende von Schutzstatus für Ukrainer in wehrfähigem Alter
-
Tödlicher Schießunfall bei GSG9-Training: Beamter vertauschte offenbar Munition
Premiere in Niedersachsen: Plattdeutsch als reguläre zweite Fremdsprache genehmigt
In Niedersachsen können erste Schüler ab dem kommenden Schuljahr Plattdeutsch als reguläre zweite Fremdsprache wählen. Das Kultusministerium in Hannover erteilte der Oberschule im ostfriesischen Uplengen nach Angaben vom Donnerstag die Genehmigung, Niederdeutsch als Unterrichtsfach anzubieten. "Heute schreiben wir ein neues Kapitel für unsere Sprachenvielfalt in Niedersachsen", erklärte Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) dazu.
Die Genehmigung gilt laut Ministerium für Schüler, die ab dem 1. August in den sechsten Jahrgang der Oberschule in der Gemeinde nordwestlich von Leer eintreten. Plattdeutschunterricht in Wahlpflichtfächern oder Arbeitsgemeinschaften gibt es demnach an niedersächsischen Schulen schon länger. Neu ist aber das Angebot als reguläre zweite Fremdsprache.
Die Schule arbeitet demnach eng mit der Universität Oldenburg bei der Ausbildung von Lehramtsstudierenden zusammen. An der Hochschule wird für diese bereits bereits seit 2023 ein entsprechender Studiengang für Niederdeutsch angeboten. In Uplengen sollen ab 2028 auch die nötigen Ausbildungsplätze bereitstehen, um Referendarinnen und Referendare im sogenannten Vorbereitungsdienst für das neue Unterrichtsfach zu schulen.
Die Lehrkräfte der Oberschule arbeiten außerdem federführend an der Entwicklung eines Kerncurriculums für Niederdeutsch mit - also einem detaillierten Lehr- und Lernzielplan für den entsprechenden Unterricht.
Bereits 2017 beschloss der niedersächsische Landtag die Weiterentwicklung des Plattdeutschunterrichts zum ordentlichen Schulfach. Plattdeutsch ist die gebräuchlichere umgangssprachliche Bezeichnung für die niederdeutsche Regionalsprache, die früher neben dem als eigentlich Bildungssprache geltenden Hochdeutsch in Norddeutschland im Alltag weit verbreitet war, ihre Bedeutung mit der Zeit jedoch weitgehend einbüßte.
Nach der Jahrtausendwende setzte nach Angaben des Kultusministeriums in Hannover allmählich ein Umdenken ein - nicht zuletzt ausgelöst durch Initiativen der EU und des Europarats für den Erhalt der kulturellen Vielfalt in den Mitgliedsstaaten. In einer Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen erhielten Niederdeutsch sowie die Teilen Niedersachsens gesprochene Minderheitensprache Saterfriesisch einen speziellen rechtlichen Status. Niedersachsen ging demnach als eines von acht Bundesländern entsprechende Förderverpflichtungen ein.
Dem Ministerium zufolge änderte sich auch die pädagogische Bewertung. Erschienen Regionalsprachen wie das Plattdeutsch früher als tendenziell "bildungshemmend", gelten sie demnach heute als "wichtige Bestandteile der Mehrsprachigkeit". Wer zweisprachig mit Hoch- und Niederdeutsch aufwachse, lerne leichter Fremdsprachen, teilte das Ministerium mit.
T.Bondarenko--BTB