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Prozess um Korruption bei Schulreinigung in Frankfurt am Main begonnen
Vor dem Landgericht Frankfurt am Main hat ein Korruptionsprozess um Schulreinigung begonnen. Angeklagt sind ein Mitarbeiter der Stadt und der Geschäftsführer einer Reinigungsfirma wegen Bestechlichkeit beziehungsweise Bestechung. Die Firma soll den städtischen Mitarbeiter bestochen und dafür bevorzugt Aufträge für das Putzen von Schulgebäuden bekommen haben.
Etwa 90 Prozent der Aufträge für die Reinigung von Schulen in Frankfurt sollen drei Jahre lang an diese und eine andere Firma gegangen sein, die den Mitarbeiter im Bauamt ebenfalls bestochen haben soll. Durch die Schmiergeldzahlungen soll das Unternehmen 650.000 Euro erlangt haben. Der städtische Mitarbeiter soll insgesamt Vorteile im Wert von 147.000 Euro bekommen haben. Das Gericht legte Prozesstage bis Ende Februar fest.
L.Dubois--BTB