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Anklage wegen Tötung von fünfjährigem Mädchen in Berliner Park erhoben
Weil er ein fünfjähriges Kind in einem Park in Berlin getötet haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 19-Jährigen erhoben. Ihm wird Totschlag vorgeworfen, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Er soll das Mädchen im Februar im Bürgerpark Pankow erstochen haben.
Laut Anklage hielt sich der Mann mit dem Mädchen und ihren drei Geschwistern zunächst in einem anderen Park in Pankow auf. Als die Fünfjährige zur Toilette musste, ging er mit ihr in Richtung Bürgerpark statt in die nahe Wohnung der Familie.
Der 19-Jährige, der als Babysitter auf die Kinder aufpasste, verlor sie zunächst aus den Augen. Als er das Kind wiederfand, soll er es mutmaßlich mit mehreren Messerstichen getötet haben. Das Motiv blieb unklar. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft äußerte sich der 19-Jährige bislang nicht zu den Vorwürfen.
Laut den Ermittlern war er ein Bekannter der Mutter der Kinder und hatte zuvor schon mehrmals auf die Geschwister aufgepasst. Die Fünfjährige wurde nach ihrem Verschwinden am frühen Nachmittag zunächst als vermisst gemeldet.
Eine Passantin fand sie am späten Nachmittag leblos und mit Verletzungen in einem Gebüsch. Nach dem Fund des Mädchens wurde noch versucht, es zu reanimieren, jedoch erfolglos. Der 19-Jährige wurde noch am Tattag am Rand des Parks festgenommen.
M.Furrer--BTB