-
Quallenplage in Frankreich führt erneut zu Abschaltung von Atomreaktoren
-
UNO fordert 1,1 Milliarden Dollar für Kampf gegen Ebola in DR Kongo
-
FIFA-Machtkampf: UEFA bereitet Anzeige gegen Infantino vor
-
Medien: Zwei Menschen bei Gewalttat an Brandenburger Schule getötet
-
Anhörung von NSU-Mittäterin Zschäpe: OLG München entscheidet über weitere Haftdauer
-
Koalitionsfraktionen wollen Tabaksteuer stärker erhöhen als geplant
-
Aus Abschiebehaft in Bayern geflohener 26-Jähriger am Hauptbahnhof Köln gefasst
-
Deutschland und fünf weitere EU-Länder: EU-Budgetentwurf muss deutlich schrumpfen
-
Früherer PKK-Kader in Hamburg angeklagt
-
Nach Sturzflut am Himalaya: Helfer suchen nach 1400 Vermissten - Mehr als 360 Tote geborgen
-
Gewalttat an Brandenburger Schule - vermutlich Verletzte
-
Anschläge vom 11. September 2001: Prozess gegen Drahtzieher beginnt 2028
-
Diebe stehlen chemischen Stoff und bieten ihn geschädigter Firma zum Kauf an
-
Sender: Früherer bosnisch-serbischer Armeechef Ratko Mladic tot
-
Auftrag Heim-WM: Rankel ist neuer Eishockey-Bundestrainer
-
Atubolu-Wechsel nach Frankfurt vor Abschluss
-
Deutschland und fünf weitere EU-Länder: EU-Budget muss um hunderte Milliarden gekürzt werden
-
Union und SPD bei Fraktionsklausur: Auf der Suche nach dem "Mut von Münster"
-
Ermittlungen nach Bränden in Hürtgenwald dauern an: Ursache weiter unklar
-
Nordzucker schließt Zuckerfabrik in Dänemark: 150 Jobs betroffen
-
Rheinland-Pfalz: Fast fünf Jahre Haft für Erzieher wegen sexuellen Missbrauchs
-
Nach Sturzflut: Bereits mehr als 350 Todesopfer in Nepal geborgen
-
Formel 1: Colapinto auch 2027 im Alpine
-
Russland greift Kiew am helllichten Tag mit Drohnen an
-
Demokratiefestival in Magdeburg einen Tag vor der Landtagswahl
-
Forschungseisbrecher "Polarstern" legt zwei Millionen Seemeilen zurück
-
Norwegen bangt um König Harald V. - Palast: König in "extrem ernstem" Zustand
-
Berichte: CIA-Chef warnte in Moskau vor Angriff auf Nato - Kreml dementiert
-
Saisonaus für Deutschlands Top-Sprinter Ansah
-
Was vielen unbekannt ist: Schimmelpilzgifte werden beim Kochen nicht zerstört
-
Steinmeier warnt bei Gamescom vor Extremismus und Gewalt in Videospielen
-
Betriebsräte im Schiffbau sehen Aufschwung bei Werften - vor allem Marineschiffbau
-
Arbeiter in Brandenburg stürzt von Baugerüst und stirbt
-
Digitalstudie: KI weit verbreitet, Skepsis bleibt aber bei Finanzfragen
-
Sorge um König Harald V.: Norwegens Regierungschef sagt Besuch in Berlin ab
-
Milliardeninvestition: Schwarz Gruppe plant riesiges Rechenzentrum bei Rostock
-
KSC empfängt VfL Wolfsburg am Samstag um 13 Uhr
-
PotAS-Analyse: Bobfahrer und Rodler vorne
-
31-Jähriger wegen Hackerangriffs auf deutsche Rosneft-Tochter verurteilt
-
Suche nach mehr als 1300 Vermissten nach Sturzflut am Himalaya - Acht Deutsche vermisst
-
Quallenplage in Frankreich führt erneut zu Atomreaktor-Abschaltung
-
FMCH fordert Moratorium für Tardoc-Höchstgrenze
-
ARD richtet anstelle von Generalsekretariat dauerhafte Geschäftsstelle ein
-
ADAC: Jeder vierte Deutsche fährt in den Camping-Urlaub
-
Russischer Generalstabschef Gerassimow besucht Soldaten an der Front in der Ukraine
-
Tödliche Messerattacke auf Mann in Uelzen: Zehn Jahre Haft wegen Totschlags
-
Ermittler entdecken anderthalb Tonnen Crystal Meth im Hamburger Hafen
-
Linke unternimmt neuen Vorstoß für Mietendeckel - mit eigenem Rechtsgutachten
-
In neuem Sarg: Gebeine Ottos des Großen werden in Magdeburg feierlich beigesetzt
-
Schwarz Gruppe plant Rechenzentrum bei Rostock für bis zu 5,6 Milliarden Euro
Tödliche Schüsse auf offener Straße in Hamburg: Achteinhalb Jahre Jugendstrafe
Wegen tödlicher Schüsse auf einen Mann auf offener Straße in Hamburg ist ein 20-Jähriger zu einer langjährigen Jugendstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Hamburg sprach den Angeklagten am Montag wegen Mordes schuldig und verhängte gegen ihn eine Jugendstrafe von achteinhalb Jahren, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Vorgeschichte und Anlass der Tat konnten in den Einzelheiten jedoch nicht aufgeklärt werden.
Dem Urteil zufolge hatte der Angeklagte einen 26-Jährigen im vergangenen August im Hamburger Stadtteil Borgfelde mit sechs Schüssen getötet. Anschließend floh er vom Tatort, stellte sich einige Tage später aber selbst. Im Prozess gab er die Tat zu. In deren Vorfeld hatte es – möglicherweise wegen Drogengeschäften - Auseinandersetzungen zwischen dem Angeklagten und seinem Opfer sowie ihren jeweiligen Umfeldern gegeben.
Die Staatsanwaltschaft forderte in ihrem Plädoyer, den Angeklagten wegen Mordes zu einer neunjährigen Jugendstrafe zu verurteilen. Damit wich sie von der ursprünglichen Anklageschrift wegen Totschlags ab. Die Verteidigung bewertete die Tat indes nicht als Mord und beantrage eine Jugendstrafe von maximal fünf Jahren. Die Staatsanwaltschaft warf dem Angeklagten zudem die Bedrohung eines Zeugen mit seiner Schusswaffe vor.
Das Gericht befand in seiner Urteilsbegründung, der Angeklagte habe "feige und hinterhältig einen Mord an seinem ehemals besten Freund begangen". Die Tat habe "Exekutionscharakter" gehabt. Der Angeklagte und das Opfer seien seit langer Zeit eng befreundet gewesen und hätten beide mit Drogen gehandelt. Am Tattag habe der Angeklagte sich zum Schein beim späteren Opfer telefonisch entschuldigt, um den Mann später an einer Parkbank zu treffen.
Dieser ging mit seiner Freundin in Richtung des Treffpunkts, wobei beide unbewaffnet waren. In diesem Moment habe sich der Angeklagte den beiden mit einem Revolver auf einem Fahrrad genähert. Auf dem Weg bedrohte er zudem einen Zeugen. Als er dann die sechs Schüsse auf sein Opfer abgab, habe er ausgenutzt, dass dieses mit keinem Angriff rechnete und nicht fliehen konnte.
Der Angeklagte stand unter dem Einfluss von Kokain, Cannabis und einer weiteren Substanz, war aber voll schuldfähig. Das Gericht hielt ihm zugute, dass dass er sich selbst stellte und geständig zeigte. Andererseits habe er planvoll gehandelt, das Vertrauen seines Freunds missbraucht sehr brutal gehandelt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
J.Fankhauser--BTB