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Minneapolis: US-Regierung zieht 700 Einsatzkräfte ab
Gut zehn Tage nach den tödlichen Schüssen auf den US-Bürger Alex Pretti in Minneapolis hat die US-Regierung den sofortigen Abzug von 700 Einsatzkräften aus dem Bundesstaat Minnesota angekündigt. Der Grenzbeauftragte von Präsident Donald Trump, Tom Homan, sagte am Mittwoch in Minneapolis, dazu gehörten Angehörige der Einwanderungsbehörde ICE wie auch der Grenzschutzagentur CBP.
Homan hatte den Teilabzug der Bundesbediensteten bereits vergangene Woche nach Gesprächen mit örtlichen Verantwortlichen von der Demokratischen Partei in Aussicht gestellt. Er begründete den Schritt nun mit einer verbesserten Abstimmung vor Ort: "Wir haben niemals diese Art von Zusammenarbeit gehabt", sagte er. Er sei "überrascht", wie gut es laufe. Insgesamt hatte die US-Regierung rund 3000 Einsatzkräfte nach Minnesota entsandt.
Nach den tödlichen Schüssen auf den Krankenpfleger Alex Pretti am 24. Januar hatte es auch im Lager von Trumps Republikanern teils entsetzte Reaktionen gegeben, in vielen US-Städten gab es Proteste. Es war bereits der zweite Todesfall, nachdem am 7. Januar die unbewaffnete Autofahrerin Renee Good in Minneapolis erschossen worden war. Im Fall Pretti wurden zwei Grenzschutzbeamte vom Dienst suspendiert, für die Tötung Goods ist Videoaufnahmen zufolge ein ICE-Mitarbeiter verantwortlich.
D.Schneider--BTB