-
DGB-Ausbildungsreport: Neues Tief bei Zufriedenheit von Azubis
-
US-Zentralbanker für höhere Zinsen bei anhaltend hoher Inflation
-
Drogen und Kosmetik in Haftanstalt geschmuggelt: Großrazzia in Bremen und Niedersachsen
-
43-Jähriger soll in Schleswig-Holstein Mann getötet haben - zuvor mit Grill beworfen
-
Evergrande-Gründer in China zu lebenslanger Haft verurteilt
-
"Verrat": Weltweites Fanbündnis forciert Sturz Infantinos
-
Seoul: Nordkorea feuert rund zehn ballistische Raketen ab
-
Davies über Musiala: "Er wird stärker zurückkommen"
-
Berufungsprozess zu Pilz-Mord in Australien: Anklage fordert Haft bis ans Lebensende
-
US-Staatsverschuldung übersteigt Schwelle von 40 Billionen Dollar
-
Drei Spieler teilen sich 50 Millionen Euro: Wieder Rekord-Lottojackpot geknackt
-
NHL: Draisaitl und Peterka kommen 2027 nach Deutschland
-
DGB-Ausbildungsreport: Zufriedenheit unter Azubis erreicht neuen Tiefpunkt
-
Zwei Jugendliche Opfer von tödlichem Unfall in Hessen - acht Jugendliche in Auto
-
Japanischer Fußballer Kazuyoshi Miura mit 59 Jahren ältester Torschütze beim Kaiserpokal
-
Mehr deutsche Exporte im ersten Halbjahr - USA und China bereiten Sorgen
-
Statistik von Medizinischem Dienst: Knapp 3100 Behandlungsfehler bestätigt
-
Armenischer Regierungschef Paschinjan erhält Hessischen Friedenspreis
-
Studie: Waldbrand-Zerstörungen in Europa könnten sich durch Klimawandel verdreifachen
-
FIFA-Machtkampf: Hoeneß zählt Infantino an
-
Hoeneß warnt: Klopp ist kein Messias
-
Frauen machen häufiger höhere Schulabschlüsse als Männer
-
Spahn gibt auch Vorsitz von CDU Münsterland ab
-
Verband: Solarausbauziel für 2026 bereits erreicht - weiterer Ausbau aber gefährdet
-
Als Elvedi-Ersatz: Gladbach holt Itakura zurück
-
Waldbrand im Hohen Venn: Deutsche Feuerwehrleute ziehen ab
-
Klimaphänomen El Niño: Für 80 Prozent von Honduras Dürre-Alarm ausgerufen
-
Niedrige Speicherstände: Verbraucherschützer warnen vor steigenden Gaspreisen
-
DGB-Ausbildungsreport: Zufriedenheit der Azubis sinkt auf neues Tief
-
BSW-Politikerin Wolf: Wagenknecht hat Grenze überschritten mit AfD-Annäherung
-
Trump kündigt "Wirtschaftskrieg" gegen den Iran an - Teheran reagiert gelassen
-
Nach 56 Jahren: Antisemitischer Anschlag mit sieben Toten in München aufgeklärt
-
Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: CDU-Kommunalpolitiker spendet und wirbt für AfD
-
Untersuchung: Weltweiter Absatz von Elektro-Lkw und -Bussen 2025 fast verdoppelt
-
Hängepartie beendet: Verstappen verlängert bei Red Bull
-
Antisemitischer Anschlag mit sieben Toten in München von 1970 aufgeklärt
-
RKI-Bericht: Bereits rund 14.000 hitzebedingte Todesfälle in diesem Sommer
-
Pakistan bestellt US-Gesandten wegen Aussagen von US-Botschafter in Indien ein
-
Schwere Unwetter in mehreren Bundesländern - Frau von Baum erschlagen
-
Tod von Australierin im Gazastreifen: Canberra spricht von "schwieriger" Beziehung zu Israel
-
Deutsche Exporte legen zu - Lieferungen in USA und nach China aber rückläufig
-
Behörden: Mindestens zwölf Tote bei neuen russischen Angriffen auf Region Kiew
-
USA und Kanada signalisieren weitere Annäherung in Handelsverhandlungen
-
Bejlek schockt Nummer eins: Sabalenka scheitert erneut früh
-
Messi trifft nach Tod des Vaters - Müller verliert Topspiel
-
Trotz Matchball: Zverev beim Masters in Cincinnati raus
-
Wegen Red Bull: Foodwatch hält Jürgen Klopp für ungeeignet als Bundestrainer
-
Behörden: Mindestens sechs Tote bei neuen russischen Angriffen auf Region Kiew
-
Schweres Unwetter in Rheinland-Pfalz - Eine Frau von Baum erschlagen
-
Iran-Krieg: Trump kündigt umfassenden "Wirtschaftskrieg" gegen Teheran an
Evergrande-Gründer in China zu lebenslanger Haft verurteilt
Schlussstrich nach dem Zusammenbruch des einst größten Immobilienkonzern Chinas: Der Gründer des insolventen Immobilienriesen Evergrande, Xu Jiayin, ist zu lebenslanger Haft verurteilt worden, wie das zuständige Gericht am Donnerstag in Shenzhen im Onlinedienst WeChat verkündete. Xu würden zudem lebenslänglich alle politischen Rechte entzogen, sein gesamtes persönliches Eigentum werde beschlagnahmt. Evergrande wurde demnach fünf Jahre nach der vielbeachteten Zahlungsunfähigkeit des Immobilienriesen zu einer Milliardenzahlung verurteilt.
Der auch unter dem kantonesischen Namen Hui Ka Yan bekannte Xu war unter anderem Korruption, Finanzbetrug, Untreue und Unterschlagung vorgeworfen worden. Laut früheren Gerichtsangaben hatte er sich in dem Prozess "schuldig bekannt und Reue gezeigt".
Das Gericht im Süden Chinas verhängte zudem gegen Evergrande und seine Immobiliensparte Geldstrafen in Höhe von insgesamt 15,82 Milliarden Yuan (rund zwei Milliarden Euro). Zwischen 2016 und 2021 hätten Evergrande und Xu in seiner Funktion als Unternehmenschef "gegen nationale Gesetze verstoßen, indem sie fortlaufend großangelegten Finanzbetrug und andere Methoden zur Aufblähung von Vermögenswerten und zur Verschleierung von Schulden betrieben" hätten, teilte das Gericht mit.
Die Beteiligten hätten sich außerdem "durch Bestechung Kontrolle über Finanzinstitutionen verschafft". Genannt wurden die Institutionen nicht.
Das Urteil besiegelt den spektakulären Sturz von Xu. Er war einst einer der reichsten Milliardäre Chinas und Mitglied des höchsten politischen Beratungsgremiums der Kommunistischen Partei.
Fünf weitere ranghohe Führungskräfte von Evergrande wurden am Donnerstag ebenfalls zu Haftstrafen zwischen sechs und 18 Jahren unter anderem wegen Betrugs verurteilt, wie das Gericht in Shenzhen mitteilte. Insgesamt wurden 56 Menschen zu Haftstrafen verurteilt - darunter auch zwei Söhne von Xu, wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete.
Evergrande war der größte Immobilien- und Baukonzern der Volksrepublik. Sein Niedergang steht exemplarisch für die Probleme des Sektors: Er war dank jahrzehntelanger rasanter Urbanisierung und steigender Lebensstandards massiv gewachsen und dann unter einer zu großen Kreditlast kollabiert. 2021 meldete Evergrande Insolvenz an. Er hat umgerechnet mehr als 300 Milliarden Euro Schulden angehäuft.
Die Krise auf Chinas Immobilienmarkt, der lange ein Wachstumstreiber war, hat die Wirtschaft des Landes schwer getroffen. Die Schuldenprobleme von Evergrande und anderen Immobilienkonzernen haben das Verbrauchervertrauen stark beeinträchtigt und halten nach weiterhin potenzielle Immobilienkäufer vom Kauf ab.
Die Regierung in Peking versucht, tiefsitzende Probleme im Immobiliensektor zu bewältigen und gleichzeitig die Turbulenzen für die Binnenwirtschaft so gering wie möglich zu halten. Die Urteile vom Donnerstag seien ein "entscheidendes Signal dafür, dass die Zentralregierung ihren politischen Kurs nicht geändert hat (und) den Immobiliensektor nicht retten wird", sagte der Direktor des China-Teams der Euroasia Group, Dan Wang, der Nachrichtenagentur AFP. Sie seien ein Signal an die Unternehmen, dass sie "schuldenbewusst" handeln müssten.
B.Shevchenko--BTB