-
Weltrekordler Liebmann: "Weiß noch nicht, was in mir vorgeht"
-
DBB-Kapitänin Gülich nach Comeback: "War ziemlich aufgeregt"
-
Kieferschmerzen vom Schreien: Goldjunge Weber mit Kampfansage
-
SPD-Gesundheitsexperte: Bund muss massiv in Hitzeschutz investieren
-
Neue Kanzleramtsministerin Warken will Geheimdienst-Reform schnell voranbringen
-
Einschüchterungen und Auszählungspause: Wahlbeobachter in Sambia beklagen Unregelmäßigkeiten
-
Werth gewinnt Bronze in der Kür - Fry mit dem Double
-
Auch ohne Ansah: Sprintstaffel stürmt zu Silber
-
Im letzten Versuch: Weber holt Speer-Gold - Thumm Silber
-
Hattrick: Bayern-Frauen gewinnen Supercup
-
Bei Gülich-Comeback: DBB-Frauen unterliegen Spanien knapp
-
Schwimm-EM: Märtens gewinnt mit Mixed-Staffel Silber
-
Nach Erdbeben in Kolumbien aus Trümmern gerettete Frau gestorben
-
Schwimm-EM: Liebmann siegt mit Weltrekord auch über 1500 m
-
Tausende Fans nehmen Abschied von Rocksängerin Bonnie Tyler
-
Islamistische Taliban feiern fünften Jahrestag ihrer Machtübernahme in Afghanistan
-
Klopp startet als Bundestrainer: "Es fühlt sich nicht fremd an"
-
Waldbrand in Belgien nahe deutscher Grenze breitet sich aus - Erste Evakuierungen
-
Schreckmoment um Musiala bei Bayern-Sieg
-
Nach Anschlag am Bondi Beach: Australien kündigt Schusswaffen-Rückkauf an
-
Behörden: Elf Tote bei israelischen Angriffen im Südlibanon
-
Bundeswehr unterstützt UN-Einsatz in Krisenstaat Haiti mit Lufttransport
-
Dutzende Todesopfer bei schwerem Erdbeben in Indonesien - Suche nach Verschütteten
-
Turn-EM: Kevric erstmals Europameisterin am Stufenbarren
-
Wüst sieht Grund zur Hoffnung in NRW-Waldbrandgebieten
-
Liechtenstein ändert seine Thronfolge: Frauen dürfen künftig Fürstin werden
-
Flughafen auf Sizilien nach Ausbruch des Ätna wieder geöffnet
-
Waldbrand im belgischen Hohen Venn breitet sich aus - Löscharbeiten in weiteren Ländern
-
NRW-Innenminister macht "Idioten" für Waldbrand verantwortlich
-
"Mobbing-Kampagne": Nach Vorwürfen zurückgetretener Cambridge-Professor tot aufgefunden
-
Traumstart für Klose: Nürnberg gewinnt 277. Frankenderby
-
Hertha mit perfektem Start
-
NRW-Ministerin warnt eindringlich vor Betreten brandgefährdeter Wälder
-
Verletzung beim Wechsel: Frauen-Staffel verpasst EM-Finale
-
Trump will Straße von Hormus zu US-Territorium erklären - Teheran widerspricht
-
Steinmeier ruft zu Solidarität mit queeren Menschen auf - CSD-Paraden in mehreren Städten
-
7,10 m: Mihambo wackelt - und explodiert.
-
Drama beim Flag Football: Deutsche Teams verpassen Halbfinale
-
Rhein-Pegelstand bei Kaub steigt leicht auf elf Zentimeter
-
Philip-Morris-Chefin hofft auf Ende der Zigaretten: "Rauchen ist schädlich"
-
Taliban feiern fünften Jahrestag ihrer Machtübernahme in Afghanistan
-
WM-Held Torres wechselt nach Paris
-
Patientenschützer wollen Hitze als Todesursache erfassen - Statistik zu ungenau
-
Drogenbeauftragter: Tabaksteuer muss stärker erhöht werden als geplant
-
Mindestens 38 Tote bei schwerem Erdbeben in Indonesien
-
Nach Jugendprotesten: Indiens Premier verspricht Gratis-Nachhilfe und KI-Kurse
-
Waldbrand im Hohen Venn: Fast 850 Hektar in Belgien nahe deutscher Grenze zerstört
-
Bis zu 45 Grad: Verdi-Befragung zeigt extreme Hitzebelastung in Pflegeheimen
-
Mit Medaille vor Augen: Geher Köpp disqualifiziert
-
Billigairline Easyjet streicht wegen Streiks in Frankreich rund 100 Flüge
Zahl der im Straßenverkehr verunglückten Kinder erreicht historischen Tiefstand
Im vergangenen Jahr sind so wenige Kinder im Straßenverkehr verunglückt wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte, kamen 2021 rund 22.300 unter 15-Jährige bei Verkehrsunfällen zu Schaden. Das waren 0,8 Prozent weniger als im Vorjahr - ein neuer historischer Tiefstand.
Im Schnitt wurde jedoch immer noch alle 24 Minuten ein Kind bei solch einem Unfall verletzt oder getötet. Zudem stieg die Zahl der getöteten Kinder gegenüber dem Vorjahr von 48 auf 49. Ein Grund für den Tiefststand dürfte den Statistikern zufolge die zeitweilige pandemiebedingte Schließung von Schulen und Freizeiteinrichtungen sein. Zudem wurden auch viele außerschulische Aktivitäten oder Familienreisen abgesagt.
So verunglückten in den Lockdownmonaten Januar und Februar des vergangenen Jahres 1429 Kinder bei Verkehrsunfällen - und damit deutlich weniger Kinder als in den Vergleichsmonaten der Vorjahre. Im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2020 hatten im selben Zeitraum mit 3200 Kindern mehr als doppelt so viele Schaden genommen.
Das höchste Unfallrisiko birgt laut Statistikamt der Schulweg: Die Sechs- bis unter 15-Jährigen verunglücken montags bis freitags besonders häufig in der Stunde zwischen 07.00 Uhr und 08.00 Uhr morgens. Zu dieser Zeit befinden sich Kinder üblicherweise auf dem Weg zur Schule. In dieser Zeit wurden im vergangenen Jahr zwölf Prozent der verunglückten 17.500 Kinder im Straßenverkehr verletzt oder getötet.
In den folgenden Stunden bis 13.00 Uhr sind die Unfallzahlen den Angaben zufolge sehr niedrig. Sie steigen dann wieder deutlich an und erreichen von 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr mit einem Anteil von zehn Prozent den zweithöchsten Wert. Mit 38 Prozent waren die meisten Kinder, die 2021 einen Verkehrsunfall hatten, mit dem Fahrrad unterwegs. 33 Prozent saßen in einem Auto und 21 Prozent gingen zu Fuß, als die Unfälle passierten.
Insgesamt haben Kinder laut Statistikamt aber im Vergleich zu ihrem Bevölkerungsanteil ein geringeres Unfallrisiko als andere Altersgruppen. Der Anteil der unter 15-Jährigen an allen Verunglückten bei Verkehrsunfällen betrug 6,9 Prozent, ihr Bevölkerungsanteil lag bei 13,8 Prozent. Im vergangenen Jahr verunglückten bundesweit im Schnitt 194 Kinder pro 100.000 Gleichaltrige im Straßenverkehr.
Dabei gab es jedoch große regionale Unterschiede. So verunglückten Kinder in Schleswig-Holstein relativ häufig bei Verkehrsunfällen: 271 verunglückte Kinder kamen dort auf 100.000 Gleichaltrige. Auch in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg waren die Quoten mit 262 beziehungsweise 256 vergleichsweise hoch. Am niedrigsten lagen die Werte in Baden-Württemberg mit 158, Rheinland-Pfalz mit 162 und Hessen mit 163 Verunglückten auf 100.000 Kinder.
R.Adler--BTB