-
Waldbrand in Belgien nahe Deutschland hat 3000 Hektar Land zerstört
-
Je drei Tote in Russland und der Ukraine - massive Drohnenangriffe auf Moskau
-
Attacke auf Senioren in Hessen: Ein Toter und eine Schwerverletzte
-
Protest gegen Abtreibungsgegner eskaliert: Zwölf verletzte Polizisten in Göttingen
-
Medien: Neun Tote bei Starkregen im Osten Japans
-
SPD-Minister legen Aktionsplan gegen Hitze vor - Beharren auf Verfassungsänderung
-
Route durch die Arktis: Chinesisches Containerschiff nach Europa aufgebrochen
-
Waldbrand kommt näher - Bürger in Teilen Monschaus sollen bis 10 Uhr Häuser verlassen
-
Waldbrände: SPD nimmt Strafverschärfung für Brandstiftung ins Visier
-
Zverev müht sich zu Auftaktsieg in Cincinnati
-
"Glamourdale-Airlines": Überfliegerin Fry hebt wieder ab
-
Messi vergibt Elfer: Miami verliert MLS-Topspiel
-
Weltrekordler Liebmann: "Weiß noch nicht, was in mir vorgeht"
-
DBB-Kapitänin Gülich nach Comeback: "War ziemlich aufgeregt"
-
Kieferschmerzen vom Schreien: Goldjunge Weber mit Kampfansage
-
SPD-Gesundheitsexperte: Bund muss massiv in Hitzeschutz investieren
-
Neue Kanzleramtsministerin Warken will Geheimdienst-Reform schnell voranbringen
-
Einschüchterungen und Auszählungspause: Wahlbeobachter in Sambia beklagen Unregelmäßigkeiten
-
Werth gewinnt Bronze in der Kür - Fry mit dem Double
-
Auch ohne Ansah: Sprintstaffel stürmt zu Silber
-
Im letzten Versuch: Weber holt Speer-Gold - Thumm Silber
-
Hattrick: Bayern-Frauen gewinnen Supercup
-
Bei Gülich-Comeback: DBB-Frauen unterliegen Spanien knapp
-
Schwimm-EM: Märtens gewinnt mit Mixed-Staffel Silber
-
Nach Erdbeben in Kolumbien aus Trümmern gerettete Frau gestorben
-
Schwimm-EM: Liebmann siegt mit Weltrekord auch über 1500 m
-
Tausende Fans nehmen Abschied von Rocksängerin Bonnie Tyler
-
Islamistische Taliban feiern fünften Jahrestag ihrer Machtübernahme in Afghanistan
-
Klopp startet als Bundestrainer: "Es fühlt sich nicht fremd an"
-
Waldbrand in Belgien nahe deutscher Grenze breitet sich aus - Erste Evakuierungen
-
Schreckmoment um Musiala bei Bayern-Sieg
-
Nach Anschlag am Bondi Beach: Australien kündigt Schusswaffen-Rückkauf an
-
Behörden: Elf Tote bei israelischen Angriffen im Südlibanon
-
Bundeswehr unterstützt UN-Einsatz in Krisenstaat Haiti mit Lufttransport
-
Dutzende Todesopfer bei schwerem Erdbeben in Indonesien - Suche nach Verschütteten
-
Turn-EM: Kevric erstmals Europameisterin am Stufenbarren
-
Wüst sieht Grund zur Hoffnung in NRW-Waldbrandgebieten
-
Liechtenstein ändert seine Thronfolge: Frauen dürfen künftig Fürstin werden
-
Flughafen auf Sizilien nach Ausbruch des Ätna wieder geöffnet
-
Waldbrand im belgischen Hohen Venn breitet sich aus - Löscharbeiten in weiteren Ländern
-
NRW-Innenminister macht "Idioten" für Waldbrand verantwortlich
-
"Mobbing-Kampagne": Nach Vorwürfen zurückgetretener Cambridge-Professor tot aufgefunden
-
Traumstart für Klose: Nürnberg gewinnt 277. Frankenderby
-
Hertha mit perfektem Start
-
NRW-Ministerin warnt eindringlich vor Betreten brandgefährdeter Wälder
-
Verletzung beim Wechsel: Frauen-Staffel verpasst EM-Finale
-
Trump will Straße von Hormus zu US-Territorium erklären - Teheran widerspricht
-
Steinmeier ruft zu Solidarität mit queeren Menschen auf - CSD-Paraden in mehreren Städten
-
7,10 m: Mihambo wackelt - und explodiert.
-
Drama beim Flag Football: Deutsche Teams verpassen Halbfinale
Gericht gibt Stadt in Moscheestreit von Leinfelden-Echterdingen Recht
Im Streit um einen Moscheeneubau im baden-württembergischen Leinfelden-Echterdingen hat das Oberlandesgericht Stuttgart am Dienstag der Stadt Recht gegeben. Der beklagte muslimische Verein müsse das Erbbaurecht rückübertragen und bekomme auch nicht das Eigentum an dem Grundstück, entschied es. Wie es mit der Moschee weitergeht, ist allerdings noch unklar.
Der Streit zieht sich seit einigen Jahren. 2014 schlossen die Stadt und der Verein einen Vertrag, demzufolge das Erbbaurecht auf Wunsch rückübertragen werden muss, wenn der Verein seine Pflichten nicht einhält. Da die Moschee innen nicht rechtzeitig fertig wurde, waren die vertraglichen Pflichten verletzt - und die Stadt forderte das Erbbaurecht zurück.
Der Verein hatte aber schon den Kaufpreis für das Grundstück bezahlt und wollte sich stattdessen als Eigentümer eintragen lassen. Daraufhin zog die Stadt vor Gericht. Vor dem Landgericht Stuttgart hatte sie ebenso Erfolg wie nun vor dem Oberlandesgericht.
Demnach bleibt die Stadt Eigentümerin des Grundstücks, der Kaufvertrag wird rückabgewickelt und das Erbbaurecht rückübertragen. Außerdem muss der Verein 110.000 Euro an Erbbauzinsen nachzahlen und das Gebäude versichern.
Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass der Verein seinen Verpflichtungen aus dem Vertrag nicht nachgekommen sei. Dass er den Kaufpreis bereits bezahlt habe, ändere nichts an den Pflichten wie beispielsweise einem ausreichenden Versicherungsschutz.
Die Stadt müsse den Verein aber für die Wertsteigerung des Grundstücks entschädigen. Da der Verein dies nicht vor Gericht eingefordert habe, müsste er es in einem neuen Rechtsstreit einklagen - wenn sich beide Parteien nicht vorher einigten.
Einer Sprecherin zufolge hatte das Gericht darauf gehofft, dass sich die Stadt und der Verein noch vor dem Urteil in einem Vergleich grundsätzlich einigen. Dies scheiterte aber. Mit der aktuellen Lage sei eigentlich niemandem gedient, sagte demnach der Vorsitzende Richter bei der Urteilsverkündung.
Denn die Moschee steht größtenteils bereits. Die Stadt könnte nun den Verein entschädigen und dieser sich ein anderes Grundstück suchen - oder die Stadt einen neuen Betreiber für die Moschee, wie die Sprecherin weiter sagte.
Die dritte Möglichkeit wäre, dass der Fall in die nächste Instanz geht: Das Oberlandesgericht ließ nämlich die Revision zum Bundesgerichtshof zu. Dieser könnte beispielsweise entscheiden, ob eine Kommune solche Verträge überhaupt schließen darf.
J.Horn--BTB