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Kölner Karneval: Festkomitee setzt bei neuem Dreigestirn auf nächste Generation
Der Kölner Karneval hat sein Dreigestirn für die kommende Session vorgestellt - und richtet damit seinen Blick auf die Zukunft des kölschen Brauchtums. Wie das Festkomitee Kölner Karneval von 1823 am Mittwoch mitteilte, besteht das Dreigestirn aus Prinz Marius I. (Marius Wallenborn), Bauer Alex (Alexander Hagen) und Jungfrau Johanna (Maximilian Roth). Das Festkomitee setzt demnach auf eine jüngere Generation.
"Die drei sind genau die Richtigen", erklärte Festkomiteepräsident Lutz Schade. "Sie zeigen in dieser Session an prominenter Stelle, wie wichtig es ist, junge Jecke im Karneval in die erste Reihe zu stellen." Die drei "feiern den Karneval von morgen", ergänzte Schade.
"Wir möchten mit so vielen Menschen wie möglich in den Austausch gehen und vielleicht sogar die eine oder andere Idee einsammeln, wie wir unser kölsches Brauchtum in Zukunft gemeinsam gestalten können", erklärte Wallenborn. "Dabei ist es uns besonders wichtig, Jung und Alt zu verbinden", betonte er.
Das Trio wird von der traditionsreichen Karnevalsgesellschaft Kölner Narren-Zunft von 1880 gestellt. Das Kölner Sessionsmotto "Morje es, wat do drus mähs" (Morgen ist, was du draus machst) stellt ebenfalls die Zukunft in den Mittelpunkt. Es soll dazu ermutigen, nicht zu klagen, sondern selbst mitzugestalten.
L.Janezki--BTB