-
Eurojackpot geknackt: 120 Millionen Euro gehen nach Nordrhein-Westfalen
-
Felipe VI. nennt Exklaven Ceuta und Melilla "unveräußerlichen Teil" Spaniens
-
Vatikan: Lungen-OP von Papst Leo XIV. "erfolgreich" vollzogen
-
Antisemitismusstreit: Grüne und SPD in Berlin unterbrechen Sondierungen mit Linker
-
FC Bayern mit Urbig und sechs Wechseln
-
Dank Bühl und Dallmann: DFB-Frauen schlagen auch Japan
-
Grüne und SPD in Berlin unterbrechen Sondierungen mit Linkspartei
-
Nach Skandal-Berichten: Trump fordert US-Botschafterin in Athen zu Rückzug auf
-
Frankreichs Nationalversammlung verabschiedet Missbrauchsgesetz
-
Deutschland für drei Jahre in UN-Menschenrechtsrat gewählt
-
Lobeshymne auf den Präsidenten: Trump-Sprecherin Zacharia absolviert ersten Auftritt
-
Rechtsstreit nach Unfall auf Rennstrecke: BGH gibt Versicherungskundin recht
-
Nach Bas-Rücktritt: Mahnende Worte Steinmeiers bei Ernennung von Nachfolger Schweitzer
-
Proteste in Frankreich: Erneut mehr als hunderttausend Schüler und Studenten auf der Straße
-
Vier Festnahmen in Deutschland nach Brand in Starlink-Station in Polen
-
Nach Cyberangriff auf Supermärkte in Frankreich: BSI rät dringend zur Absicherung
-
MI5-Chef: KI könnte die Lage im Bereich der Biowaffen ändern
-
Neuer Arbeitsminister erhält Ernennungsurkunde von Steinmeier
-
Heimliche Aufnahmen: EU-Datenschutzbehörde warnt vor Smart Glasses
-
Erbschaftsteuer auf Prüfstand: Karlsruhe verhandelt zu Firmenerben und Freibeträgen
-
Trump fordert US-Botschafterin in Griechenland zum Rückzug auf
-
Jemen: Huthis melden saudiarabische Angriffe auf Ölanlage nahe Sanaa
-
Nordrhein-Westfalen: Früherer Ladendetektiv wegen Raubmords vor 32 Jahren unter Verdacht
-
Mögliche Steuer auf KI-Umsätze: Wildberger will zunächst Vorfahrt für Wachstum
-
Schweitzer verspricht rasches Rentengesetz - Merz dringt auf "große Reform"
-
Flugbetrieb an Nürnberger Flughafen zweimal binnen weniger Stunden unterbrochen
-
Deutschland und Großbritannien fordern schärfere Sanktionen gegen Russland
-
Bei Wahl von AfD-Ministerpräsident: CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt verlässt Saal
-
Elf Vermisste nach erneutem Angriff auf Schiffe vor Bulgariens Küste
-
Medien wie AFP und "New York Times" treten Bündnis für Ansprüche gegen KI-Dienste bei
-
Festnahmen bei Razzia gegen Anbieter manipulierter Rufnummern für Betrugsanrufe
-
SPD sucht nach Bas-Rücktritt neue Vorsitzende - Klingbeil legt sich nicht fest
-
Waldbrände in Indonesien: Mindestens 300 Häuser auf Sumatra zerstört
-
Mann in Bayern stirbt durch umstürzenden Traktor
-
Stromausfall führt Ermittler in Rheinland-Pfalz zu großer Cannabisplantage
-
Schülerproteste in Frankreich: Landesweit zahlreiche Demonstrationen
-
Gericht: Verbot von Brandenburger AfD-Wahlspot war rechtens
-
Trotz Knöchelverletzung: Zverev im Viertelfinale von Shanghai
-
Schweitzer will sich "mit aller Kraft" für Rentenreform einsetzen
-
Justizmitarbeiter beleidigt: 3000 Euro Geldstrafe für Maddie-Verdächtigen Christian B.
-
Spanisches Königspaar besucht Exklave Ceuta in Nordafrika
-
Astronautin Adenot: Für Reisen zum Mars ist es noch zu früh
-
BVB in Norwegen ohne Schlotterbeck
-
EU importiert weiter Gas aus Russland - nennt aber geringere Zahlen als Moskau
-
Privilegien für Unternehmenserben: Bundesverfassungsgericht prüft Erbschaftsteuer
-
Missbrauchsbeauftragte fordert besseren Schutz von Kindern im Netz
-
Flugzeug nach "mutmaßlicher Luftnotlage" in Nürnberg sicher gelandet
-
Papst Leo XIV. in Krankenhaus eingetroffen: Operation an der Lunge am Nachmittag
-
Wadephul bekräftigt Unterstützung für Ukraine und betont Geschlossenheit der Europäer
-
Schmuggel von viereinhalb Tonnen Kokain: Bundesgerichtshof verwirft Revisionen
US-Basketballerin Griner ist nach Häftlingsaustausch auf dem Heimflug
Nach einem spektakulären Häftlingstausch zwischen den USA und Russland ist US-Basketballerin Brittney Griner nach monatelanger Haft in Russland auf dem Weg in ihre Heimat. Griner sei an Bord eines Flugzeugs und werde in den kommenden 24 Stunden in den USA erwartet, sagte US-Präsident Joe Biden am Donnerstag im Weißen Haus. Die 32-Jährige wurde nach Angaben aus Washington und Moskau gegen den in den USA inhaftierten russischen Waffenhändler Viktor Bout ausgetauscht.
Der Austausch habe am Flughafen von Abu Dhabi stattgefunden, erklärte das russische Außenministerium. Biden dankte den Vereinigten Arabischen Emiraten dafür, "dass sie uns geholfen haben, Brittneys Rückkehr zu erleichtern". An dem Austausch war einer gemeinsamen Mitteilung mit den Emiraten zufolge auch Saudi-Arabien beteiligt. Demnach vermittelten der Präsident der Emirate, Scheich Mohammed bin Sajed al-Nahjan, und der saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salman.
"Sie ist in Sicherheit", sagte Biden. Er habe mit Griner gesprochen. Griners Ehefrau Cherelle sagte an der Seite von Biden, sie sei "überwältigt". Die Inhaftierung ihrer Frau sei "einer der dunkelsten Momente meines Lebens" gewesen.
Die auch in Russland spielende US-Basketballerin war im Februar bei ihrer Ankunft an einem Moskauer Flughafen festgenommen worden. In ihrem Gepäck waren Kartuschen für E-Zigaretten mit geringen Mengen Cannabisöl gefunden worden. Griner nahm das Cannabis nach eigenen Angaben, um Schmerzen infolge von Sportverletzungen zu stillen. In Russland ist aber auch ein medizinischer Einsatz der Droge illegal.
Im August wurde die 32-Jährige wegen Drogenschmuggels zu neun Jahren Haft verurteilt. Ende Oktober scheiterte die Meisterin der US-Frauenliga WNBA und zweifache Olympia-Goldmedaillengewinnerin mit einem Berufungsantrag. Im November wurde sie in eine abgelegene russische Strafkolonie verlegt.
Griner gilt als eine der stärksten Spielerinnen ihrer Generation. 2013 hatte sie in einem Interview mit der Zeitschrift "Sports Illustrated" bekanntgegeben, lesbisch zu sein - und wurde so zu einer Vorreiterin. Der Sportartikelkonzern Nike verpflichtete Griner später für Fotoshootings in Männerkleidung. Nie zuvor hatte Nike einen Sponsoring-Vertrag mit einem offen homosexuellen Profisportler abgeschlossen.
Die USA erklärten, die Abmachung mit Moskau zur Freilassung Griners sei "zielgerichtet" gewesen und habe keine weiteren Streitfragen beinhaltet. Washington habe "wichtige Partner, inklusive der Ukrainer", darüber informiert, dass es ausschließlich um die Lösung "eines Falles von ungerechtfertigter Inhaftierung" gegangen sei, sagte ein US-Regierungsvertreter. Es gebe "viele andere Fragen, die wir mit den Russen nicht besprochen haben und auch nicht unabgestimmt mit ihnen besprechen würden", sagte er weiter.
Auf russischer Seite kam der berüchtigte Waffenhändler Viktor Bout frei, der seit mehr als zehn Jahren in den USA eine 25-jährige Haftstrafe verbüßte. Er soll Waffen in zahlreiche Krisengebiete geliefert haben und wurde deswegen als "Händler des Todes" bezeichnet. Seine Lebensgeschichte gehört zu den realen Vorbildern des Hollywood-Films "Lord of War" mit Nicolas Cage in der Hauptrolle.
Das russische Außenministerium erklärte, es habe "lange" mit der US-Seite über Bouts Freilassung verhandelt. Washington habe "einen Dialog" über die Aufnahme Bouts in einen Austausch zunächst "kategorisch abgelehnt". Russland habe dennoch "weiter aktiv an der Rettung unseres Landsmanns gearbeitet".
Biden räumte ein, es sei nicht gelungen, den ebenfalls in Russland inhaftierten früheren US-Soldaten Paul Whelan freizubekommen. Leider behandle Moskau Whelans Fall anders als jenen von Griner. Washington werde die Bemühungen um seine Freilassung jedoch "niemals" aufgeben. Nach Angaben aus Washington sprach ein US-Regierungsvertreter "ausführlich" mit Whelan über den Häftlingstausch.
Der Ex-Soldat war im Dezember 2018 in Russland festgenommen und 2020 zu einer 16-jährigen Haftstrafe wegen des Vorwurfs der "Spionage" verurteilt worden.
T.Bondarenko--BTB