-
Panne bei der Tabaksteuer: Klingbeil verspricht rasche Aufklärung
-
IT-Sicherheitsamt: Bislang keine Angriffe durch PHP-Sicherheitslücke festgestellt
-
Sohn von Aung San Suu Kyi spricht erstmals seit fünf Jahren mit seiner Mutter
-
Muskelverletzung: Bayern-Star Díaz fällt aus
-
Bundesländer fordern schnellstmögliche Stromsteuersenkung für alle
-
Lyon: Altmaier steht im Viertelfinale
-
Familiennachzug zu Flüchtling: Kind muss bei Antrag minderjährig sein
-
IUCN: Wegen Klimawandels fast alle Korallenriffe der Welt vom Absterben bedroht
-
Tarifeinigung bei Lufthansa City Airlines
-
Ausbau von Stromspeichern in Deutschland nimmt Fahrt auf
-
Steuerschätzung: Klingbeil sieht 2027 trotz Mehreinnahmen "keine neuen Spielräume"
-
PHP-Sicherheitslücke: Wildberger sieht für Bund aktuell keine Hinweise auf Schaden
-
Shamonda-Virus erstmals bei Menschen entdeckt - Patient stirbt in Frankreich
-
Gladbacher Verletzungspech: Auch Lidberg fehlt in Stuttgart
-
Hellmann: Nachfolge von Krösche "zeitnah" klären
-
Ukrainer in Brandenburg wegen Spionageverdachts für Russland festgenommen
-
Frankreich: Macron wirft "ultralinken" Gruppen Umsturzversuch vor - Verteidigungsrat soll tagen
-
IUCN: 96 Prozent der Korallenriffe weltweit vom Absterben bedroht
-
Presse: Bundeswehr setzt bei Flugabwehr wegen Verzögerung auf Zwischenlösung
-
Mutmaßlicher Russland-Spion in Brandenburg festgenommen
-
Nach US-Sanktionen: EU-Parlament verleiht Sacharow-Preis an Internationalen Strafgerichtshof
-
Spotify meldet elf Millionen mehr Nutzer im dritten Quartal
-
Rathausbrand in Limoges bei Unruhen: Weiterer Verdächtiger festgenommen
-
Tour 2027 mit zwei Zeitfahren und dem Tourmalet
-
Bundesinstitut: Nahezu flächdeckend feste Regeln für Handys an Schulen
-
PHP-Sicherheitslücke: Wildberger gibt Entwarnung für den Bund
-
DFB-Team mit Geisterspiel in Belgrad
-
Sacharow-Preis des EU-Parlaments geht an Internationalen Strafgerichtshof
-
EuGH-Gutachten hält Übergewinnsteuer in Energiekrise 2022 und 2023 für rechtmäßig
-
PHP-Sicherheitslücke: CDU-Innenexperte fordert mehr deutsche KI-Anstrengungen
-
Bayern verkaufen Anteile an Weltkonzern
-
SPD-Vorsitz: Heil erwägt Kandidatur - Schwesig schließt sie nicht aus
-
Vor Steuerschätzung: CDU-Regierungschef Schnieder pocht auf Stromsteuer-Senkung
-
Artenschutz: Unesco startet Großprojekt zum Sammeln von Umwelt-DNA
-
Tantiemen zur Zweitnutzung von Texten: EuGH urteilt zugunsten von Sachbuchautoren
-
Bedroht durch trockengelegte Auen: Gelbe Wiesenraute ist Blume des Jahres 2027
-
"Linke Clan-Bürgermeisterin": Berliner Linke verliert in Streit um Hagel-Äußerungen
-
Selenskyj: Russische Angriffe zeigen unveränderte Haltung des Kreml zum Krieg
-
Gericht: Aufnahmen von Journalistin zu Fall Block werden vorerst nicht ausgewertet
-
Stichwahl in Brasilien: Amtsinhaber Lula beantragt Annullierung von Bolsonaros Kandidatur
-
Befragung ohne Rechtsanwalt: Europäischer Gerichtshof rügt Tschechien und Ungarn
-
Vier Tote bei Unwettern im Südosten Frankreichs
-
Алекс Боди и ръководителят на BlackRock Лари Финк в Берлин: инвестиции в Германия и Румъния?
-
Alex Bodi és Larry Fink, a BlackRock vezetője Berlinben: befektetések Németországban és Romániában?
-
Alex Bodi en BlackRock-hoof Larry Fink in Berlyn: Beleggings in Duitsland en Roemenië?
-
एलेक्स बोदी और ब्लैकरॉक प्रमुख लैरी फ़िंक बर्लिन में: जर्मनी और रोमानिया में निवेश?
-
Alex Bodi ve BlackRock Başkanı Larry Fink Berlin’de: Almanya ve Romanya’ya yatırım mı?
-
Sachsen-Anhalt: CDU-Politiker Heuer bleibt bei Ministerpräsidentenwahl in Saal
-
Schnieder besorgt über mögliche AfD-Beteiligung an Ministerpräsidentenkonferenz
-
Internetseiten weltweit gehen wegen Sicherheitslücke vorsorglich vom Netz
Scholz stellt Sicherheitspolitik in Zentrum seiner Regierungserklärung
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat die Politik für mehr Sicherheit in unterschiedlichen Bereichen in den Mittelpunkt seiner Regierungserklärung im Bundestag zum EU-Gipfel gestellt. Dieser findet kommende Woche in Brüssel statt. Scholz bekannte sich zur Stärkung der Bundeswehr und stellte der Ukraine umfassende Sicherheitsgarantien in Aussicht. Im wirtschaftlichen Bereich warb er für eine Diversifizierung von Lieferketten und Absatzmärkten.
Mit Blick auf die "völlig veränderte Sicherheitslage in Europa" aufgrund des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine bekannte sich Scholz zu einer massiven und nachhaltigen Stärkung der Bundeswehr. Diese müsse "ein Garant der konventionellen Verteidigung in Europa" werden, sagte der Kanzler. Er bekräftigte, dass ab 2024 gemäß den Vorgaben der Nato zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Verteidigung ausgegeben werden sollen.
Die Bundesregierung sorge dafür, "dass die Bundeswehr endlich die Ausstattung erhält, die sie benötigt", versicherte Scholz. Dazu trage auch das 100-Milliarden-Euro-Sondervermögen bei. Der Kanzler erwähnte auch die vom Bundestags-Haushaltsausschuss vergangene Woche beschlossene Beschaffung der Luftverteidigungssysteme Arrow 3 und IRIS-T.
Insbesondere den östlichen Nato-Partnern sicherte Scholz deutschen Schutz und Unterstützung im Rahmen des Bündnisses zu. "Unser Versprechen auf gegenseitigen Beistand in der NATO gilt – ohne Wenn und Aber", sagte der Kanzler. "Landesverteidigung ist Bündnisverteidigung – und umgekehrt." Ziel sei, in Europa "militärische Zukunftsfähigkeiten zu fördern" und "die sicherheits- und verteidigungstechnologische Basis in Europa auszubauen".
In der Nato will sich Scholz auch für umfassende Sicherheitsgarantien für die Ukraine einsetzen. Daran arbeite das Bündnis derzeit ebenso wie die EU und die G7-Staaten. "Absolute Priorität" habe derzeit aber, "die tatsächliche Kampfkraft der Ukraine zu stärken", betonte der Kanzler. Dazu gehöre auch die Stärkung der wirtschaftlichen Widerstandsfähigkeit des Landes. Ein Nato-Beitritt der Ukraine komme jedoch "nicht in Frage, während Russland gegen die Ukraine Krieg führt".
Den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan forderte Scholz auf, seinen Widerstand gegen einen Nato-Beitritt Schwedens aufzugeben. "Ich bin der festen Überzeugung, dass neben Finnland auch Schweden als neuer Verbündeter mit am Gipfeltisch sitzen sollte", sagte der Kanzler mit Blick auf den Nato-Gipfel in Vilnius im Juli.
Scholz drang in seiner Rede auch auf mehr Sicherheit und Resilienz im wirtschaftlichen Bereich. "Zentral ist dabei, dass wir sowohl unsere Lieferanten als auch unsere Absatzmärkte weiter diversifizieren", sagte der Kanzler, ausdrücklich auch mit Blick auf China. Dies bedeute jedoch "nicht weniger Handel, weniger Austausch", sondern im Gegenteil "mehr Handel und noch breitere Beziehungen", hob er hervor.
CDU-Chef Friedrich Merz warf Scholz in der Debatte im Bundestag massive außenpolitische Fehlleistungen vor. "Die Beziehungen zu Frankreich sind, seit Sie im Amt sind, auf einem Tiefpunkt angekommen", sagte der Oppositionsführer. Europapolitisch sei Deutschland geschwächt durch das Fehlen einer geschlossenen Haltung der Regierung. AfD-Fraktionschefin Alice Weidel warf Scholz vor, seine Politik "dient weder dem Land noch seinen Bürgern". Anmerkungen zur Innenpolitik vermisste Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch. "Kaum eine Regierung hat so viel Unzufriedenheit erzeugt", kritisierte er.
Rednerinnen und Redner der Ampel-Fraktionen verteidigten die Politik der Regierung. Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann forderte erneut Nachbesserungen an den EU-Beschlüssen zur Flüchtlingspolitik, insbesondere Ausnahmen für Kinder von den geplanten Grenzverfahren. "Wir werden dafür sorgen, dass die Einigung noch besser wird", sagte auch Scholz, stellte sich aber im Grundsatz klar hinter die EU-Entscheidungen.
FDP-Fraktionschef Christian Dürr begrüßte die vorgesehene Planungsbeschleunigung bei Infrastrukturprojekten. Auch lobte er den am Freitag geplanten Bundestagsbeschluss zur erleichterten Einwanderung von Fachkräften nach Deutschland.
J.Horn--BTB