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Huthi-Medien: Neue Angriffe auf mindestens ein Ziel im Jemen
Im Jemen hat es nach den Luftangriffen der USA und Großbritanniens auf Stellungen der Huthi-Rebellen nach Angaben von Huthi-Medien neue Angriffe gegeben. Der von den Huthis betriebene Fernsehsender Al-Masirah berichtete am frühen Samstagmorgen, dabei sei mindestens ein Ziel in der Hauptstadt Sanaa getroffen worden. Der US-Nachrichtensender CNN berichtete derweil unter Berufung auf einen US-Regierungsvertreter, die USA hätten eine von der Miliz genutzte Radarstation attackiert.
Washington und London hatten in der Nacht zum Freitag als Reaktion auf die wochenlangen Attacken der Huthi-Rebellen auf Handelsschiffe im Roten Meer Stellungen der Miliz im Jemen bombardiert und dabei knapp 30 Ziele ins Visier genommen. US-Präsident Joe Biden sprach von "erfolgreichen" Luftangriffen - und drohte zugleich weitere Angriffe an, sollte die Miliz ihre Attacken gegen Schiffe nicht einstellen: Er werde "nicht zögern, wenn nötig weitere Maßnahmen anzuordnen".
Die Huthi-Rebellen drohte als Reaktion auf die Angriffe mit Vergeltung. Sie feuerten später nach US-Angaben eine Anti-Schiffs-Rakete ab.
M.Odermatt--BTB