-
VW will mehr in China gebaute Autos exportieren
-
MLS: Müller feiert Comeback und Sieg - Werner sieht Rot
-
Staatstrauer nach schwerem Zugunglück in Spanien - Einsatzkräfte suchen weiter nach Opfern
-
Baseball: Milwaukee Brewers feiern ersten World-Series-Triumph
-
Wagner und Schröder verlieren mit ihren NBA-Teams
-
"Elon Musk ist ein Genie": Putin äußert sich lobend über US-Tech-Milliardär
-
Trotz KI-Skepsis bei Investoren: Tech-Gigant Samsung meldet Rekord-Quartalsgewinn
-
EU-Spitzen zu Gipfeltreffen in Kanada
-
Rotes Kreuz eröffnet größtes Bevölkerungsschutzzentrum Deutschlands
-
Merz besucht Südkorea - Halbleiter und Abhängigkeit von China auf der Agenda
-
Konstituierende Sitzung von neu gewähltem Abgeordnetenhaus in Berlin
-
Keine Änderung bei Euro-Leitzinsen erwartet - EZB-Fokus auf Frankreichs Schuldenkrise
-
Nach Flucht in USA: Bolsonaro bezeichnet sich als "gewählten" Präsidenten Brasiliens
-
Nach Flucht in USA: Bolsonaro bezeichnet sich als "echten Präsidenten" Brasiliens
-
Tapsoba leitet Comeback ein: Bayer wendet Pokal-Blamage ab
-
Kompany wieder zu Hause, der FC Bayern im Achtelfinale
-
Vor Kongresswahlen: US-Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
Bericht über Namenstrick: Trump fordert Ausschluss zweier Senatskandidaten in Alaska
-
Nach Hirnhautreizung: Kompany aus Klinik entlassen
-
Champions League: Nächster Dämpfer für Bayern-Frauen
-
US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden
-
Lange Überzahl: Undav erlöst Stuttgart in Paderborn spät
-
Schalke 04 scheitert bei Dynamo Dresden
-
FC Bayern zunächst ohne Kane
-
US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
"New York Times": US-Demokraten führen Alaskas Wähler mit Namenstrick in die Irre
-
Struff gewinnt deutsches Duell - und fordert Djokovic
-
Explosion in Mehrfamilienhaus in Regensburg: Mehrere Verletzte und Vermisste
-
Geldwäsche: Klingbeil plant leichteren Zugang zu Konto- und Immobiliendaten
-
Nach Israel-Wahl: Keine Mehrheit in Sicht - Likud wirft arabischen Parteien Betrug vor
-
Mindestens 68 Tote bei Zugunglück in Spanien – Ursache wohl menschliches Versagen
-
Mutmaßliche Saboteure aus Belarus festgenommen: Brandanschläge in Bayern geplant
-
Juristische Debatte über Nichtwählbarkeit von Le Pen flammt auf
-
CDU-Vize Prien drängt zu Eile in Präsidenten-Frage - Klärung bis 9. November
-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Gefängnismitarbeiter in NRW nach Verkauf von Handys an Häftlinge in Untersuchungshaft
-
Bolsonaro setzt sich nach Wahlniederlage aus Brasilien in die USA ab
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Brandenburg: Kind in Wildpark von Wolf attackiert und schwer verletzt
-
Putin umwirbt afrikanische Staaten bei Gipfel in Moskau
-
Israel: Arabische Listen legen nach Auszählung von 85 Prozent der Stimmen weiter zu
-
Verheerendes Zugunglück in Spanien: Mindestens 64 Todesopfer
-
Jugendproteste: Behörden warnen vor Extremisten - GEW betont Anliegen der "GenZ"
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Frauen betäubt und missbraucht: Zwölf Jahre Haft für Serienvergewaltiger in Berlin
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Brasilianischer Wahlverlierer Flávio Bolsonaro in Miami gelandet
-
Nach Dopingsperre: Carl will "zweite Chance" nutzen
-
"Unprofessionell": Grüne und Linke kritisieren Merz' Kurs bei Steinmeier-Nachfolge
-
Zahl der Toten nach Zugunglück in Spanien steigt auf 64
Muslimisches Gymnasium in Frankreich wehrt sich gegen drohende Schließung
Frankreichs erstes muslimisches Gymnasium in Lille wehrt sich gegen die drohende Schließung. Die im Dezember von der Präfektur angekündigte Streichung der staatlichen Subventionen bedeute einen "Machtmissbrauch" der Behörde, sagte der Anwalt des Averroès-Gymnasiums, Vincent Brengarth. am Mittwoch vor dem Verwaltungsgericht in Lille. "Es wird eindeutig mit zweierlei Maß gemessen", sagte er mit Blick auf eine Affäre einer katholischen Eliteschule, die wegen homofeindlicher Positionen in die Kritik geraten war.
Der zuständige Präfekt Georges-François Leclerc hatte im Dezember entschieden, den Staatsvertrag mit der muslimischen Schule aufzukündigen. Dies bedeutet den Wegfall der staatlichen Finanzierung vom kommenden September an. Er begründete dies damit, dass das Gymnasium republikanischen Werten widerspreche. Konkret bemängelte er das Fehlen von Unterrichtsmitteln "zur Beziehung zwischen den Geschlechtern und zur Homosexualität" und zu anderen Religionen als zum Islam. Außerdem seien die Finanzquellen nicht transparent.
Der Direktor der Eliteschule Sciences Po in Lille, Pierre Mathiot, kritisierte die Entscheidung des Präfekten. Er verwies auf einen Bericht der Generalinspektion, der durchweg positiv gewesen sei. "Er wurde nicht veröffentlicht, weil er zu gut war", meint Mathiot. Der Präfekt habe den Bericht in seiner Begründung daher nicht einmal erwähnt. Die Aufkündigung des Staatsvertrags sei daher "ungerecht und unangemessen", betonte er.
Er verwies ebenfalls auf den Fall der katholischen Privatschule Stanislas, die kürzlich in die Schlagzeilen geraten war, weil die neue Bildungsministerin Amélie Oudéra-Castéra ihre Kinder dorthin geschickt hatte. Zugleich veröffentlichte das Investigativmedium Mediapart einen Bericht über die Schule, aus dem hervorging, dass mehrere Lehrer dort erzkatholische, reaktionäre und homofeindliche Ansichten vertreten hatten. Das Stanislas-Gymnasium verpflichtet die Schülerinnen und Schüler demnach zudem zum katholischen Religionsunterricht, was in Frankreich gegen das Gesetz verstößt.
Der Bericht heizte die Kritik vor allem der linken Opposition weiter an. Bislang ist jedoch nicht die Rede davon, der elitären Privatschule die staatlichen Mittel zu kürzen. Unter ihren Ehemaligen sind der frühere Präsident Charles de Gaulle, Fürst Albert I. von Monaco sowie zahlreiche Bischöfe, Minister, Abgeordnete, Militärs und Wissenschaftler.
Das Averroès-Gymnasium in Lille war 2003 nach dem Kopftuchverbot an französischen Schulen gegründet worden. Es war das erste muslimische Gymnasium, das 2008 unter Staatsvertrag kam. Es zählt mit seinen etwa 400 Schülerinnen und Schülern regelmäßig zu den besten Gymnasien in der Region. Daneben gibt es noch ein weiteres muslimisches Gymnasium mit Staatsvertrag in der Nähe von Lyon mit etwa 170 Schülerinnen und Schülern.
M.Odermatt--BTB