-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Mondelez fordert Moo Free zur Namensänderung auf
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Hernán Barcos verteidigt Familie gegen Vorwürfe von Ana Paula Consorte
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Tasio offenbart Damián seine Beziehung zu Paula in 'Sueños de libertad'
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
US-Midterm-Wahl: Trumps Macht und die Rolle des Kongresses unter Druck
Vor Jahrestag des Gaza-Kriegs: Pro-palästinensische Demos in Europa
Vor dem ersten Jahrestag des Krieges zwischen der radikalislamischen Hamas und Israel haben am Samstag in zahlreichen europäischen Städten pro-palästinensische Kundgebungen stattgefunden. In Berlin starteten die Teilnehmer am Nachmittag vom Platz der Luftbrücke in Richtung Brandenburger Tor, wo am Abend eine Kundgebung abgehalten werden sollte. Nach Angaben einer Polizeisprecherin verlief die Demonstration bis zum frühen Abend "weitgehend störungsfrei". Laut einem "vorläufigen Zwischenstand" hätten rund tausend Menschen teilgenommen, sagte sie.
In London nahmen tausende Menschen an einer pro-palästinensischen Kundgebung teil. Demonstranten mit palästinensischen und libanesischen Flaggen zogen durch die das Zentrum der britischen Hauptstadt, wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Die Polizei nahm nach eigenen Angaben etwa 15 Menschen während der Demonstration fest.
An der Spitze des Demonstrationszugs marschierten unter anderen der ehemalige Chef der Labour-Partei, Jeremy Corbyn, und der frühere schottische Premierminister Humza Yousaf. Die Teilnehmer forderten eine Waffenruhe und skandierten Slogans wie "Freies Palästina" oder "Stoppt die Bombardierung der Krankenhäuser!".
In Rom kam es während einer pro-palästinensischen Demonstration zu gewalttätigen Konfrontationen zwischen jungen Protestierenden und der Polizei. Die Sicherheitskräfte wurden mit Flaschen und Knallkörpern beworfen, die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein. Wie AFP-Reporter beobachteten, wurde mindestens ein Polizist verletzt. Zwei Protestierende seien festgenommen worden. An der Demonstration nahmen mehrere tausend Menschen teil.
Auch in mehreren französischen Städten und in der irischen Hauptstadt Dublin bekundeten zahlreiche Demonstranten ihre Solidarität mit den Palästinensern. In Paris führte unter anderen der Parteichef der linkspopulistischen Partei La France Insoumise (LFI), Jean-Luc Mélenchon, den Demonstrationszug an.
Der Gaza-Krieg war durch den beispiellosen Großangriff der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober ausgelöst worden. Bei dem Überfall waren nach israelischen Angaben rund 1205 Menschen getötet sowie 251 Menschen von der Hamas als Geiseln genommen worden.
Israel geht seither massiv militärisch im Gazastreifen vor. Dabei wurden nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums, die nicht unabhängig überprüft werden können, bisher mehr als 41.800 Menschen getötet.
Zudem eröffnete die mit der Hamas verbündete pro-iranische Hisbollah im Libanon unmittelbar nach dem Hamas-Angriff mit regelmäßigen Raketenangriffen aus dem Libanon eine zweite Front gegen Israel. In den vergangenen Tagen nahm der Hisbollah-Beschuss an der Grenze weiter zu, insbesondere nach der Tötung von Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah bei einem israelischen Luftangriff in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut.
J.Horn--BTB