-
Trump will jährliche US-Militärhilfe für Israel bis Jahresende beenden
-
Mondelez fordert Moo Free zur Namensänderung auf
-
Polizeigewerkschaft warnt vor Folgen einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt
-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Hernán Barcos verteidigt Familie gegen Vorwürfe von Ana Paula Consorte
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Tasio offenbart Damián seine Beziehung zu Paula in 'Sueños de libertad'
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
US-Midterm-Wahl: Trumps Macht und die Rolle des Kongresses unter Druck
Netanjahu bekräftigt: Israel wird auf iranischen Angriff militärisch antworten
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat bekräftigt, dass Israel auf den jüngsten iranischen Raketenangriff militärisch reagieren wird. "Israel hat die Pflicht und das Recht, sich zu verteidigen und auf diese Angriffe zu antworten - und das ist, was wir tun werden", sagte Netanjahu am Samstagabend in einer Fernsehansprache.
Der Iran habe bereits zwei Mal hunderte Raketen auf das israelische Territorium abgefeuert. "Kein Land der Welt würde eine solche Attacke hinnehmen", betonte Netanjahu.
Einige Stunden zuvor hatte ein israelischer Militärvertreter, der anonym bleiben wollte, mitgeteilt, dass die Armee derzeit ihre Reaktion auf den iranischen Raketenangriff vorbereite. Angaben zur Art und zum Zeitpunkt des geplanten Vergeltungsangriffs machte er nicht. Israel hatte dem Iran bereits kurz nach dem iranischen Raketenangriff vom Dienstagabend mit Vergeltung gedroht.
Der iranische Außenminister Abbas Aragtschi warnte seinerseits am Samstag, dass sein Land auf einen israelischen Angriff mit einer "noch stärkeren Reaktion" antworten werde. Auf jeden israelischen Angriff werde es eine "proporzionale und ähnliche und sogar stärkere Reaktion des Iran geben", sagte Aragtschi bei einem Besuch in der syrischen Hauptstadt Damaskus, wo er mit Machthaber Baschar al-Assad - einem Verbündeten Teherans - zusammengetroffen war.
Der Iran hatte Israel am Dienstagabend Israel mit rund 200 Raketen Israel angegriffen. Es war der zweite direkte iranische Angriff auf Israel binnen sechs Monaten. Ein Großteil der Raketen konnte nach israelischen Angaben abgefangen werden. Teheran zufolge war der Angriff eine Reaktion unter anderem auf die Tötung des Hisbollah-Chefs Hassan Nasrallahs bei einem israelischen Luftangriff in der libanesischen Hauptstadt Beirut in der vergangenen Woche.
Der Iran ist mit der schiitischen Hisbollah-Miliz wie auch mit der radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas verbündet. Die Hamas hatte am 7. Oktober vergangenen Jahres einen beispiellosen Großangriff auf Israel verübt und damit den Gaza-Krieg ausgelöst.
Bei dem Überfall der Hamas auf Israel waren nach israelischen Angaben rund 1205 Menschen getötet worden. Zudem verschleppte die Hamas 251 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen. Israel geht seit dem Hamas-Überfall massiv militärisch im Gazastreifen vor. Dabei wurden nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums, die nicht unabhängig überprüft werden können, bisher mehr als 41.800 Menschen getötet.
Die Hisbollah wiederum hatte unmittelbar nach dem Hamas-Angriff mit regelmäßigen Raketenangriffen eine zweite Front gegen Israel eröffnet. In den vergangenen Tagen nahm der Hisbollah-Beschuss auf Israel weiter zu, insbesondere nach der Tötung Nasrallahs.
Die israelische Armee startete ihrerseits zu Beginn dieser Woche parallel zu ihren massiven Luftangriffen nach eigenen Angaben einen "begrenzten Bodeneinsatz" im Libanon. Am Samstag teilte der israelische Armeesprecher Daniel Hagari mit, dass seit Beginn des Bodeneinsatzes rund 440 Hisbollah-Kämpfer getötet worden seien. Darunter seien "30 Kommandeure unterschiedlicher Ranghöhe" gewesen.
R.Adler--BTB