-
Digitalisierung des Bundeswehr-Heeres verzögert sich und verteuert sich
-
Hernán Barcos verteidigt Familie gegen Vorwürfe von Ana Paula Consorte
-
Südafrikas Kommunalwahlen stehen im Zeichen kommunaler Versorgungskrisen
-
Polizeieinsätze gegen linke Proteste lösen Debatte über staatliche Härte aus
-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Tasio offenbart Damián seine Beziehung zu Paula in 'Sueños de libertad'
-
Die Pitch-Präsentationen und Keynote-Redner für Blue Magic Netherlands am 17. November stehen fest
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
US-Midterm-Wahl: Trumps Macht und die Rolle des Kongresses unter Druck
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
Tory-Vorsitz: Kandidaten vom rechten Rand gewinnen parteiinterne Abstimmung
Im Rennen um die Nachfolge von Rishi Sunak an der Spitze der britischen Konservativen haben sich zwei Kandidaten vom rechten Rand für die letzte Wahlrunde qualifiziert. Die als Favoritin gehandelte Kemi Badenoch lag bei der Abstimmung am Mittwoch mit 42 Stimmen knapp vorn, für den Gegenkandidaten Robert Jenrick stimmten 41 Tory-Abgeordnete. Der ehemalige Außenminister James Cleverly, der dem Mitte-Rechts-Lager zugeordnet wird, konnte sich mit 37 Stimmen hingegen nicht für die Stichwahl qualifizieren.
Die nach ihrer historischen Wahlniederlage im Juli stark angeschlagenen Konservativen haben nun bis Ende Oktober Zeit, sich für Badenoch oder Jenrick zu entscheiden. Wer neuer Tory-Vorsitzender oder -Vorsitzende wird soll am 2. November bekanntgegeben werden.
Der neue Parteichef oder die neue Parteichefin steht vor der schwierigen Aufgabe, die Partei wieder auf Kurs zu bringen. Die ehemalige Regierungspartei wurde seit dem Brexit-Referendum 2016 von fünf unterschiedlichen Vorsitzenden geführt und von zahlreichen Skandalen erschüttert.
Badenoch sitzt seit 2017 als Abgeordnete für das südwestenglische Essex im Parlament. Die Tochter nigerianischer Eltern, die ihre Kindheit größtenteils in Lagos verbrachte, steht seit Jahren für einen deutlich rechtsgerichteten Kurs der Partei. Bevor sie in die Politik eintrat, war die 44-Jährige in der IT-Branche und im Bankensektor tätig. Unter Sunak war sie Wirtschafts- und Handelsministerin.
In der Vergangenheit bezeichnete bezahlten Mutterschutz für Beschäftige in kleinen Unternehmen als "übertrieben". Sie gilt zudem als einwanderungsfeindlich und beschreibt sich selbst als "Skeptikerin", was das Klima-Thema Netto-Null-Emissionen angeht. In der Vergangenheit warf sie ihrer Partei vor, in gesellschaftlichen Fragen einen zu "liberalen" Kurs eingeschlagen zu haben.
Ihr Rivale um den Parteivorsitz, Jenrick, ist seit 2014 Abgeordneter. Der 42-jährige ehemalige Anwalt war lange für seinen moderaten Kurs bekannt. Ende vergangenen Jahres trat er jedoch als Migrationsminister zurück, da ihm die umstrittenen Pläne der damaligen Tory-Regierung zur Abschiebung von Migranten nach Ruanda nicht weit genug gingen.
J.Fankhauser--BTB