-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Tasio offenbart Damián seine Beziehung zu Paula in 'Sueños de libertad'
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
US-Midterm-Wahl: Trumps Macht und die Rolle des Kongresses unter Druck
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
WHO-Chef und Fachminister fordern mehr Engagement für globale Gesundheit
WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus und die Gesundheitsminister und -ministerinnen mehrerer Länder fordern mehr Engagement für die weltweite Gesundheitsversorgung. "Trotz großer Fortschritte in der Wissenschaft und dem rapiden Zuwachs an Innovationen ist unsere Gesundheit in Gefahr, selbst in den hoch entwickelten Ländern", heißt es in einem gemeinsamen Gastbeitrag, der am Sonntag im Berliner "Tagesspiegel" und weiteren Zeitungen veröffentlicht wurde. Zu den Unterzeichnern gehört neben Tedros auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD).
Sie forderten mehr internationale Zusammenarbeit beim Thema Gesundheit. "Wir müssen über unsere selbstbezogenen Interessen hinausgehen, um die Schwächsten zu unterstützen. Damit schützen wir uns alle", heißt es in dem Gastbeitrag. "Jedes Kind, das nicht geimpft wird, jedes Dorf, in dem es kein Gesundheitspersonal gibt, und jeder Krankheitsausbruch stellt unser Engagement für gesundheitliche Chancengleichheit auf die Probe."
Zugleich fordern die Gesundheitsexperten mehr Geld für die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Um erfolgreich zu sein, müsse die WHO so ausgestattet werden, "dass sie flexibel, zuverlässig und effizient ist". Die Regelbeiträge der Mitgliedstaaten genügten in Krisenzeiten nicht.
"Jeder in die WHO investierte Dollar bringt eine Rendite von 35 US-Dollar und kann dazu beitragen, in den nächsten vier Jahren 40 Millionen Leben zu retten", heißt es in dem Gastbeitrag weiter. Demnach soll es am Montag im Rahmen des World Health Summit in Berlin eine WHO-Investitionsrunde geben, bei der sich Staaten zu zusätzlichen Zahlungen verpflichten können.
Der World Health Summit, ein internationales strategisches Forum für globale Gesundheit, beginnt am Sonntag in Berlin. Der Gastbeitrag wurde anlässlich der Konferenz veröffentlicht. Neben Lauterbach und Tedros beteiligten sich daran auch die Gesundheitsministerinnen und -minister von Frankreich, Norwegen und Mauretanien. Der Beitrag erschien neben dem "Tagesspiegel" auch in der spanischen Zeitung "El País", der französischen "Le Monde" und dem saudiarabischen Magazin "Al Majalla".
L.Dubois--BTB