-
Präsidentschaftswahl in Bulgarien: Amtsinhaberin Jotowa laut Prognose knapp vorn
-
Nach Kompany-Schock: Bayern gewinnt in Freiburg
-
Rassistischer Angriff in Pariser Vorstadt: Psychisch kranker Täter stand unter Drogen
-
Nach Protesten: Albaniens Regierungschef Rama kündigt härteren Kurs an
-
Knappe Final-Niederlage: Struff verpasst Krönung in Brüssel
-
"Liebliches Frankreich" und harte Ordnungspolitik: Le Pen und Bardella eröffnen Wahlkampf
-
Danks über Kompany: "Rückmeldungen sind wirklich positiv"
-
Nach fast einem Jahr Exil: Oppositionspolitikerin Machado nach Venezuela heimgekehrt
-
Netanjahu warnt Iran vor Angriffen zur Störung der Israel-Wahl
-
Präsidentschaftskandidatin Le Pen beschwört auf Parteitag französische Lebensart
-
Kramaric trifft vom Punkt: Bayers Siegesserie gerissen
-
Herbststürme: Stromausfälle und Flugausfälle in einigen Ländern Europas
-
Nach fast einem Jahr Exil: Oppositionspolitikerin Machado zurück in Venezuela
-
Wirtz führt Liverpool zum Sieg - United-Krise verschärft sich
-
Wirtz schießt Liverpool zum Sieg - United-Krise verschärft sich
-
Migrationskommissar Brunner will Frontex zur "zentralen EU-Abschiebeagentur" machen
-
Knappes Rennen und Richtungsentscheidung: Stichwahl um Präsidentenamt in Brasilien
-
Wagner unter Druck: Hannover verliert auch Niedersachsenderby
-
Nach PHP-Sicherheitslücke: Wildberger sieht "neues Zeitalter der Cybersicherheit"
-
Hunderttausende bei neuen Protesten in Frankreich - mehr als 1300 Festnahmen
-
Vergesellschaftungen: Dobrindt legt Eckpunkte für Investitionsschutzgesetz vor
-
DHB-Frauen: Sieg verspielt, EM-Form bestätigt
-
Israels Zentralbank kritisiert Netanjahus Aussagen zu "alternativer Wirtschaft"
-
Erste Herbststürme sorgen für Schäden: Tausende Haushalte in Freiburg ohne Strom
-
Unterstützung für Infantino: Jordanien kritisiert AFC-Vorgehen
-
Polizei in Portugal räumt abermals Protestlager gegen Wohnungsnot
-
Sturm "Boelo": Zehntausende in Großbritannien ohne Strom - Flugausfälle in Amsterdam
-
Audi plant neues SUV-Werk mit 4500 Jobs in Georgia
-
Fast 1000 Festnahmen nach neuem Protesttag in Frankreich
-
Abdul El-Sayed setzt in Michigan auf soziale Themen und Obama
-
Frankreichs zweiter Protesttag bleibt überwiegend friedlich
-
Neuer Prix Pascal zeichnet Literatur mit KI-Beteiligung aus
-
Jotowa geht als Favoritin in Bulgariens Präsidentenwahl
-
Bundeswehr beteiligt sich an Manöver der Ukraine-Verbündeten
-
Hamburger Abschiebebeobachterin beendet belastende Tätigkeit
-
Trump erwägt Umzug des Pressekorps im Weißen Haus
-
60-Jähriger bei antisemitischem Angriff in Berlin verletzt
-
Kompanys Zusammenbruch lenkt Blick auf Belastung der Trainer
-
Israelische Armee räumt Häuser von 2000 Menschen in Hebron
-
Wenige Tage vor Parlamentswahl: Israel startet Großoffensive im Westjordanland
-
Gratz überzeugt beim Auftaktsieg von Braathen
-
Trotz Ukraine-Krieges: Russland richtet Gewichtheben-WM aus
-
Rund zehntausend Haushalte betroffen: Großer Stromausfall durch Sturm in Freiburg
-
Präsidentenstichwahl in Brasilien: Rechtsgerichteter Kandidat Bolsonaro gibt Stimme ab
-
Massive Beteiligung bei Schicksalswahl in Serbien
-
Trump kündigt vor Kongresswahlen Milliarden-Investition von Audi in den USA an
-
FC Bayern: Dreesen würdigt Kane
-
Mutmaßliche antisemitische Attacke: 60-Jähriger in Berlin verletzt
-
Steinmeier-Nachfolge: Merz lässt Personalie offen - CSU-Chef wirbt für Aigner
-
Richtungsentscheidung in Brasilien: Wahllokale öffnen für Stichwahl um Präsidentenamt
Streit um Fisch: EU und Großbritannien vor Haager Ständigem Schiedshof
Die EU und Großbritannien stehen sich erstmals seit dem Brexit vor Gericht gegenüber: Vor dem Ständigen Schiedshof in Den Haag ging es am Dienstag um Einschränkungen von Fischereirechten in britischen Gewässern. Brüssel wirft London vor, gegen das mühsam ausgehandelte EU-Austrittsabkommen zu verstoßen. Das Verfahren vor dem ältesten Schiedsgericht der Welt könnte einen Vorgeschmack auf künftige Rechtsstreitigkeiten im umkämpften Fischereisektor bieten.
Im Zentrum des laufenden Verfahrens steht der Sandaal. Der kleine silbrigen Fisch ist nach Londoner Angaben "wesentlicher Bestandteil des marinen Ökosystems der Nordsee". Aufgrund des Klimawandels und der kommerziellen Fischerei drohe ein Rückgang der Bestände, der sich auch auf andere Fische sowie Meeressäuger und Seevögel auswirken würde, die auf Sandaale als Nahrung angewiesen sind.
Die britische Regierung ordnete deshalb im März ein vollständiges Fangverbot an. Sie argumentierte mit andernfalls entstehenden Risiken für die Bestände gefährdeter Arten wie Papageientaucher, Robben, Schweinswale und anderer Fischarten wie Kabeljau und Schellfisch.
"Die EU vertritt den Standpunkt, dass das Verbot der Sandaalfischerei in den britischen Gewässern der Nordsee das Recht der EU auf uneingeschränkten Zugang zu diesen Gewässern zunichte macht", sagte der Brüsseler Vertreter Anthony Dawes zu Beginn der Anhörung am Dienstag. Dies sei "unvereinbar mit den Verpflichtungen des Vereinigten Königreichs im Rahmen der Handelsabkommen nach dem Brexit".
In dem Abkommen ist vereinbart, dass britische und EU-Fischer im Rahmen vereinbarter Fangquoten für einzelne Arten bis zunächst Mitte 2026 uneingeschränkten Zugang zu den Gewässern der jeweils anderen Vertragspartei haben. Ein generelles Fangverbot sei keine "evidenzbasierte, verhältnismäßige und nicht diskriminierende Maßnahmen" und widerspreche daher diesem Recht, argumentierte der EU-Vertreter.
Die EU vertritt hier vor allem die Interessen Dänemarks. 96 Prozent der EU-Quote für Sandaal entfällt auf dänische Fischer. Die Fänge bringen ihnen jährlich rund 50 Millionen Euro ein.
Die EU dürfte das Verfahren vor dem Schiedshof "nicht leichtfertig" eingeleitet haben, vermutet Joel Reland von der Londoner Denkfabrik UK in a Changing Europe. Die Entscheidung "spiegelt die politische Bedeutung des Themas Fischereireche für die EU wider" - ein Vorgeschmack auf die Verhandlungen über die in 2026 auslaufenden Regelungen.
Großbritannien soll bei der Fortsetzung des Verfahrens am Mittwoch seine Argumente vortragen. Eine Entscheidung des Schiedsgerichts wird bis Ende März erwartet.
E.Schubert--BTB