-
UN-Bericht: Menschheit "gefährlich weit" vom Erreichen ihrer Klimaziele entfernt
-
Doppelter Draisaitl: Oilers schlagen Wild
-
NBA: James und 76ers gewinnen beim Meister
-
Vor Stichwahl in Brasilien: Lula und Bolsonaro wollen Ausschluss des jeweils anderen erreichen
-
VfB enttäuscht: "Zwei verlorene Punkte"
-
"Total verdient": Kovac zufrieden mit seinem BVB
-
Ex-Gunner Mustafi: So ist Arsenal zu knacken
-
BGH prüft Klagerecht von Verbraucherverband gegen Geschäftsführer
-
Bundesgerichtshof urteilt über Auskunftsansprüche gegen Schufa
-
Verkehrsminister der Länder treffen sich ab Mittwoch in Bayern
-
SpaceX verbucht 4,4 Milliarden Dollar Quartalsgewinn - Musk: Fusion mit Tesla "gute Idee"
-
Trump drängt Selenskyj zu Abkommen mit Russland - Witkoff am Mittwoch bei Putin
-
PSG schlägt Barcelona torreich - Wirtz trifft für Liverpool
-
Starker VfB verpasst gegen Atlético Ausrufezeichen
-
Nach langer Verzögerung: US-Behörden genehmigen Boeing 737 Max 10
-
DEL: Köln unterliegt Schwenningen erneut
-
US Schauspielerin Christina Applegate erhielt falsche MS-Diagnose
-
Trump: Habe Putin um Freilassung von US-Bürger Hubbard gebeten
-
Franz Wagner gibt Entwarnung: "Fühle mich gut"
-
Ebola-Epidemie: Nigeria meldet ersten Fall
-
Italienische Regierung schickt nach Ausschreitungen 500 Soldaten nach Mailand
-
Selenskyj: Kiew muss bei möglichem Ukraine-Gipfel von Putin, Trump und Xi dabei sein
-
Arsenal-Coach Arteta hofft auf Genesung von Kompany
-
Doppelpacker Guirassy schießt Dortmund zum Sieg in Baku
-
Selenskyj: Ukraine muss an möglichem Treffen von Putin, Trump und Xi teilnehmen
-
Tod von 53 Migranten in Texas: Schleuser zu 30 Jahren Haft verurteilt
-
Kurz vor Stichwahl in Brasilien: Lula fordert Annullierung von Bolsonaros Kandidatur
-
Verbrenner-Aus: Mitte-Fraktionen im EU-Parlament handeln Kompromiss aus
-
Prinz Harry will "Schlussstrich" unter Streit mit seiner Familie ziehen
-
Kreise: Erstes Abschiebezentrum von EU-Ländern in Drittstaat soll in Ruanda entstehen
-
Nach massiven Ausschreitungen: Neue nächtliche Ausgangssperren in französischen Städten
-
UNO verurteilt Gewalt bei Protesten in europäischen Städten
-
Merz würdigt Beitrag türkischer Gastarbeiter für Entwicklung Deutschlands
-
AfD bestätigt Angriff auf E-Mail-Postfächer: "Große Datenmengen abgeflossen"
-
SPD-Politikerin Hesse als Landtagspräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern bestätigt
-
Merz: Türkische Gastarbeiter haben industrielle Substanz Deutschlands mitaufgebaut
-
Rumänien: Parlament billigt Regierung von Pro-Europäer Niculescu
-
Bangen um Kompany und Kimmich - noch keine Neuer-Entscheidung
-
Merz verkündet Investitionszusagen in Höhe von rund 230 Milliarden
-
UNHCR: 250.000 Binnenflüchtlinge im Jemen seit August
-
Umfrage in Bayern: Zustimmung für Aigner als mögliche Bundespräsidentin
-
Merz kritisiert Berliner Pläne zu Vergesellschaftung
-
Henrichmann schließt Unruhestiftung durch "ausländische Kräfte" nicht aus
-
Mehr Eisbrecher und Unterseekabel: EU stellt neue Arktisstrategie vor
-
Ausschreitungen in Frankreich: Innenminister mit Manipulationsvorwurf konfrontiert
-
Mecklenburg-Vorpommern: AfD-Kandidat scheitert bei Landtagspräsidentenwahl
-
Bundesnetzagentur leitet Verfahren gegen Öko-Stromanbieter Grüüün ein
-
Stromausfall sorgt für Störungen bei Google-Diensten - britische Banken betroffen
-
Lehrkräftemangel trifft Förderschulen in Baden-Württemberg besonders stark
-
SEK nimmt Mann nach Schüssen in Oberfischach fest
"Handelsblatt": Haushaltslücke des Bundes beträgt mindestens 130 Milliarden Euro
In der Haushaltsplanung des Bundes klafft laut einem Bericht des Düsseldorfer "Handelsblatt" vom Dienstag bis einschließlich 2028 eine Lücke von 130 bis 150 Milliarden Euro. Diese Größenordnung habe Bundesfinanzminister Jörg Kukies (SPD) am Freitag in der ersten Sondierungsrunde von Union und SPD zur möglichen Bildung einer neuen gemeinsamen Regierung genannt. Das Blatt berief sich auf "mit der Lage vertraute Personen".
Bereits vor der Bundestagswahl war das Bundesfinanzministerium in seiner Finanzplanung von großen Haushaltslücken ausgegangen. Darunter waren allein für das Jahr 2028 rund 28 Milliarden Euro, um nach dem Auslaufen des bisherigen Bundeswehr-Sondervermögens weiterhin das Zwei-Prozent-Ziel der Nato zu erreichen.
Durch steigende Kosten und schwächere Steuerprognosen falle das Haushaltsloch nun größer aus, hieß es. Hinzu kämen weitere Erhöhungen der deutschen Verteidigungsausgaben, wie sie spätestens seit der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten erwartet werden. Im Gespräch ist daher, dass Union und SPD das bestehende Bundeswehr Sondervermögen deutlich aufstocken könnten.
Lücken gibt es aber auch in anderen Bereichen. Allein für den Etat 2025 bezifferte das Bundesfinanzministerium laut "Handelsblatt" die Haushaltslücke auf zuletzt 26 Milliarden Euro. Inzwischen sei der Betrag noch etwas größer geworden und werde nun mit etwa 30 Milliarden Euro veranschlagt, hieß es weiter. Hinzu kämen "Handlungsbedarfe" für 2026 und 2027 von jeweils 13 Milliarden Euro und für 2028 von insgesamt 39 Milliarden Euro.
Zusätzlich weist das Bundesfinanzministerium dem Bericht zufolge unter dem Fachbegriff "globale Minderausgaben" weitere Haushaltslöcher für 2026 bis 2028 von zusammen 33 Milliarden Euro aus. Daraus ergebe sich eine Summe für den gesamten Zeitraum von rund 130 Milliarden Euro. Zusammen mit Mehrausgaben im Sozialbereich und schwächeren Steuereinnahmen könnte sich dieser Betrag auf bis zu 150 Milliarden erhöhen, berichtete das "Handelsblatt" weiter unter Berufung auf Angaben aus Verhandlungskreisen.
Wirtschaftsexperten nennen dem Bericht zufolge teils noch höhere Summen. "Berücksichtigt man auch Finanzlöcher von Kommunen und Sozialversicherungen, für die der Bund eigentlich geradestehen sollte, beträgt die Haushaltslücke des Bundes bis einschließlich 2028 eher um die 200 Milliarden Euro", zitierte die Zeitung Jens Hogrefe vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW).
J.Horn--BTB