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AfD bestätigt Angriff auf E-Mail-Postfächer: "Große Datenmengen abgeflossen"
Bei einem Hackerangriff auf einen Dienstleister der AfD sind nach Angaben der Partei Daten aus mehreren E-Mail-Postfächern abgegriffen worden. Wie die Bundespartei am Dienstag in Berlin erklärte, wurden zwar "nur wenige Mail-Postfächer" rechtswidrig kopiert. Dabei seien jedoch "große Datenmengen abgeflossen". Die meisten der betroffenen Postfächer sind demnach seit Jahren nicht mehr genutzt worden. Aktuelle Postfächer des AfD-Bundesverbands seien nicht betroffen.
Der bereits im September erfolgte Angriff wurde laut Parteiangaben "rasch" erkannt und beendet. Die Besitzer der Postfächer und die Datenschutzbeauftragte seien "umgehend" informiert worden, erklärte die AfD. "Wir stehen in engem Austausch mit den Sicherheitsbehörden und haben den digitalen Angriff und die Publikation der Daten angezeigt."
"Das Geschehene besorgt uns sehr", betonte die Partei. Der digitale Angriff sei strafrechtlich relevant. "Zudem ist er ein Angriff auf das deutsche Parteiensystem und damit auf die Demokratie."
Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung soll der abgegriffene Datensatz rund 421.200 E-Mails umfassen. Darunter sollen auch Nachrichten der AfD-Bundesvorsitzenden Alice Weidel und des früheren Parteichefs Alexander Gauland sein.
F.Müller--BTB