-
410.000 Euro bei fingiertem Überfall erbeutet: Bewährungsstrafe für 25-Jährigen
-
Reise nach Rabat: Wadephul wirbt für Ausbau der Beziehungen zu Marokko
-
Bericht: Trump will Iran mit Seeblockade zur Aufgabe von Atomprogramm zwingen
-
Mehr Mieterschutz bei möbliertem Wohnen, Kurzzeitvermietung und Indexmieten geplant
-
Reiche: Neue Stromleitungen sollen wieder oberirdisch gebaut werden
-
Staatsanwaltschaft fordert 15 Jahre Haft für mutmaßliche frühere RAF-Terroristin Klette
-
Im Hitzestress: Europa erwärmt sich doppelt so schnell wie andere Kontinente
-
Womöglich Anschlag geplant: Razzia bei mutmaßlichen Islamisten in Norddeutschland
-
König Charles III. setzt US-Staatsbesuch in New York fort
-
Merz verteidigt hohe Haushaltsausgaben für Aufrüstung
-
Digitale Abfertigung: Schnellerer Check-in am Flughafen schon im Sommer
-
Merz bleibt nach Trump-Attacke bei seiner Kritik am Iran-Krieg
-
"Durchaus historisch": Merz lobt Beschluss zur Krankenkassen-Reform
-
Studie: Zerstörung tropischer Regenwälder 2025 nach Rekordjahr leicht zurückgegangen
-
Beschwerde ohne Erfolg: Thüringer Landtagswahl bleibt gültig
-
Kabinett beschließt Anstieg der Renten um 4,24 Prozent zum 1. Juli
-
Bis 2031: Leverkusen verlängert mit Tapsoba
-
Kabinett beschließt Eckpunkte für Haushalt 2027 - Milliardenlücken bleiben
-
Nach Rücktritt von Berliner Kultursenatorin Wedl-Wilson: Finanzsenator Evers übernimmt
-
Bundeskabinett billigt Reform von Krankenversicherung - Projekt weiterhin umstritten
-
Potenzielle Beweise aus Durchsuchung bei SPD-Fraktion in Sachsen-Anhalt beschlagnahmt
-
Woidke sieht Rohölversorgung von PCK Schwedt im Mai zu 80 Prozent gesichert
-
US-Pharma-Firma Purdue vor Abwicklung wegen Opioid-Krise strafrechtlich verurteilt
-
US-Moderator Kimmel nennt Überprüfung von Sendelizenzen nach Trump-Witz "lächerlich"
-
Verdacht auf Spionage für Russland: Kasache in Berlin festgenommen
-
Illegale Cannabisplantage mit hunderten Pflanzen in Niedersachsen entdeckt
-
Appell an die Bayern-Fans: Kompanys einzige Bitte
-
Raubprozess gegen frühere RAF-Terroristin Klette: Anklage fordert 15 Jahre Haft
-
Von der Leyen: Kreml verhängt "digitalen eisernen Vorhang" in Russland
-
Merz offen für höhere Reichensteuer - Kanzler: Menschen müssen Reformen zulassen
-
Mutmaßlicher Russland-Spion in Berlin festgenommen
-
Französische Rechtspopulistin Le Pen hofft weiter auf Präsidentschaftskandidatur
-
Reform für mehr Mieterschutz im Kabinett
-
Warken verteidigt Kassen-Reform: "Kraftakt für alle Beteiligten"
-
Unter-13-Jährige auf Instagram und Facebook: Brüssel wirft Meta fehlende Alterchecks vor
-
Hessen: Verdächtige nach Durchsuchungen bei mutmaßlichen Schleusern in Untersuchungshaft
-
Papagei büxt in Nordrhein-Westfalen aus und fliegt in fremde Wohnung
-
Pilot stirbt in Niedersachsen bei Absturz von Ultraleichtflugzeug
-
Gewinn von Mercedes-Benz schrumpft im ersten Quartal
-
Reisepässe mit Trump-Porträt: US-Außenministerium kündigt Sonderedition an
-
Parlament im Kosovo scheitert bei Präsidentenwahl - Neuwahlen stehen an
-
NHL: Doppelpacker Draisaitl verhindert Oilers-Aus
-
FIFA erhöht WM-Prämien
-
NBA: Hukporti mit Matchball - Wembanyama weiter
-
Enrique: "Das beste Spiel, in dem ich dabei war"
-
Bayerns 100-Tore-Sturm soll es gegen PSG richten
-
Studie: Homeoffice weiterhin bei jedem fünften Jobangebot eine Option
-
Gesetzesentwurf von Verkehrsminister Schnieder soll Check-In am Flughafen beschleunigen
-
Hitze, Eisschmelze, Meereserwärmung: 2025 laut Bericht Jahr der Extreme in Europa
-
Bundesverwaltungsgericht urteilt über Verbot von Neonazisekte
Altbundeskanzler Schröder rechtfertigt Nord-Stream-Pipelines
Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) hat den Bau der Nord-Stream-Erdgaspipelines durch die Ostsee als "weiterhin richtig" verteidigt. Vor einem Untersuchungsausschuss des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern sagte Schröder am Freitag, es sei darum gegangen, die deutsche Energieversorgung von Atom- und Kohleenergie unabhängiger zu machen sowie Erdgas "zu vernünftigen Preisen" aus Russland zu bekommen. Es habe für ihn keinen Grund gegeben, von der "bewährten Zusammenarbeit", die seine Vorgänger im Amt des Bundeskanzlers in der Energiepolitik mit Russland eingeleitet hätten, abzuweichen.
Einwände zum Beispiel aus Polen gegen den Bau durch die Ostsee "interessierten mich nicht", führte der SPD-Politiker aus. Die Pipeline sei so geplant worden, "weil wir keine Interventionen anderer Länder wollten". Die damalige wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Russland nannte Schröder "Friedenspolitik", und so sollte sie laut Schröder auch heute noch bezeichnet werden.
Schröder rechtfertigte auch, dass Mecklenburg-Vorpommerns Landesregierung 2021 eine Klimaschutzstiftung gegründet hatte. Die Stiftung sollte unter anderem mit verdeckten Geschäften die Fertigstellung der Nord-Stream-2-Pipeline absichern, weil beteiligte Firmen angeblich von US-Sanktionen bedroht waren. Sie bekam 20 Millionen Euro vom Nord-Stream-Konsortium. Die Stiftung "diente dazu, das Projekt fortführen zu können, ohne US-Sanktionen befürchten zu müssen", sagte Schröder.
Der Untersuchungsausschuss soll unter anderem klären, wer in der damaligen Landesregierung aus SPD und CDU welche Entscheidung zur Gründung der Stiftung traf und ob die Entscheidungen von der Nord Stream 2 AG beeinflusst wurden. Schröder war in seinen Funktionen als ehemaliger Bundeskanzler, als langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender der Nord Stream AG und als Präsident des Verwaltungsrats der Nord Stream 2 AG geladen. Mit Rücksicht auf seine angeschlagene Gesundheit wurde er von seinem Büro in Hannover per Video in den Landtag in Schwerin zugeschaltet.
Abseits von seinen allgemeinen Einschätzungen zur Pipeline und zur Klimastiftung hatte der 81-Jährige keine konkreten Antworten auf die Fragen der Abgeordneten. Immer wieder sagte er, er könne sich nicht erinnern. Manche Fragen bezeichnete er als "lächerlich" oder als "irrelevant". Einmal bat er den Ausschussvorsitzenden Sebastian Ehlers (CDU): "Können Sie diesen Mist beenden?" Andere Fragen deutete er um und versuchte sie mit Humor zu beantworten. So bestritt er, Einfluss auf die US-Außenpolitik gehabt zu haben: "Wenn das anders wäre, wäre die US-Außenpolitik anders", sagte er.
Y.Bouchard--BTB