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Oppositionsführerin Machado: Trump hat sozialistische Strukturen in Venezuela zerstört
Die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado sieht die sozialistischen Strukturen in dem südamerikanischen Land durch US-Präsident Donald Trump zerstört. Die als Chavismus bezeichnete Führung, die rund ein Vierteljahrhundert unter Hugo Chávez und seinem Nachfolger Nicolás Maduro in Caracas an der Macht war, sei "unheilbar verwundet und werde zerschlagen", sagte Machado am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP.
Der linksnationalistische Präsident Maduro war Anfang Januar bei einem US-Militäreinsatz in Caracas gefangengenommen und in die USA gebracht worden. Er sitzt in New York in Haft, wo ihm wegen "Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden soll.
Seitdem setzt US-Präsident Trump auf eine Zusammenarbeit mit Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez. Der US-Präsident verlangt unter anderem Zugang zu den riesigen Ölvorkommen des südamerikanischen Landes. In den vergangenen Wochen lockerte Washington seine Sanktionen gegen Venezuela.
Am Dienstag hob das US-Finanzministerium Sanktionen gegen die venezolanische Botschaft in Washington auf. Es ebnete damit den Weg für eine Wiedereröffnung nach der Gefangennahme Maduros im Januar. Die venezolanische Botschaft in Washington war auf Maduros Anordnung im Jahr 2019 geschlossen worden, nachdem die USA ihn nach umstrittenen Wahlen zum illegitimen Staatschef erklärt hatten.
O.Bulka--BTB