-
Ausgesetzte Sperre nach Trump-Intervention: Balogun spielt - USA verlieren
-
Nato-Gipfel in Ankara beginnt im Zeichen transatlantischer Spannungen
-
Wegweisendes Urteil im Prozess gegen französische Rechtspopulistin Le Pen erwartet
-
Bundesaußenminister Wadephul reist nach Israel
-
EU-Parlament stimmt über Verfahren gegen EU-Parteienfamilie der AfD ab
-
EU-Parlament stimmt über Rechte für Fluggäste ab
-
Balogun wirkungslos: Belgien stoppt die USA
-
Feuer auf Öltanker nahe Straße von Hormus nach Treffer mit "unbekannten Projektil"
-
Ausgesetzte Sperre nach Trump-Intervention: US-Spieler Balogun läuft auf
-
Diskussion um Ladenöffnungszeiten an Sonntagen nimmt an Fahrt auf
-
Paraguays Regierung verurteilt rassistische Beleidigung von Kylian Mbappé
-
Kanada will neue U-Boot-Flotte vom deutschen Hersteller TKMS bauen lassen
-
Ronaldo bestätigt: "Das war meine letzte Weltmeisterschaft"
-
Bundestags-Wirtschaftsausschuss für Ende von Ladenöffnungsverbot an Sonntagen
-
Viertelfinale im Blick: Zverev von Sperrstunde ausgebremst
-
Macron in Syrien - Erste Visite eines westeuropäischen Staatschefs seit Assad-Sturz
-
Kanada entscheidet sich für deutschen Hersteller TKMS für Bau neuer U-Boot-Flotte
-
Vor Nato-Gipfel in Ankara: Netanjahu warnt Trump vor Kampfjetdeal mit Erdogan
-
WM-Aus gegen Spanien: Ronaldo scheitert mit Portugal
-
Einzug ins Viertelfinale: Fery lässt Briten träumen
-
Prinz Harry in Großbritannien eingetroffen - Verwirrung um Unterkunft
-
Ausgesetzte Sperre für US-Stürmer: Fifa weist belgischen Einspruch als unzulässig zurück
-
Belgien lässt im Fall Balogun nicht locker
-
Basketballer auf WM-Kurs: Keine Mühe mit Außenseiter Zypern
-
Microsoft will 4800 Stellen abbauen
-
Macron in Syrien eingetroffen - Erste Visite eines westlichen Staatschefs seit Assad-Sturz
-
Wiener Gericht spricht zwei Syrer wegen Misshandlung von Oppositionellen schuldig
-
Balogun: FIFA weist Belgiens Antrag als "unzulässig" ab
-
Auch neben Klopp: Watzke wirbt für Völler-Verbleib
-
Aufgehobene Sperre für US-Stürmer: Trumps Anruf bei Infantino löst WM-Skandal aus
-
Kabinett beschließt Haushaltsentwurf 2027 - Klingbeil im Kreuzfeuer der Kritik
-
George Clooney erhält Preis für Lebenswerk bei Filmfestival von Venedig
-
Teilnehmer des Trauerzugs für Chamenei in Teheran fordern "den Kopf von Trump"
-
"Causa Balogun": Infantino weist Einflussnahme Trumps zurück
-
"Größer als 50 Prozent": Watzke hofft auf Klopp - und warnt
-
Vor Nato-Gipfel: Mindestens 22 Tote bei erneuter russischer Angriffswelle auf Kiew
-
Historisch niedrige Beteiligung an Wahl in Algerien - regierungsnahe FLN siegt
-
Studie: Beseitigung von Ewigkeitschemikalien in Europa teuer und fast wirkungslos
-
Interpol: Mehr als tausend Festnahmen auf vier Kontinenten bei Schlag gegen Menschenhändler
-
Pyrenäen-Show: Pogacar entreißt Vingegaard das Gelbe Trikot
-
Netanjahu warnt Trump vor Kampfjet-Verkauf an Erdogan
-
Trump: Habe Infantino um Aufhebung der roten Karte für US-Stürmer gebeten
-
Trump gibt Anruf bei Infantino zu
-
Bremer Gericht spricht Müttern nach anonymer Samenspende Unterhaltsvorschuss zu
-
Trump sorgt mit neuer Breitseite gegen Meloni für Empörung
-
Häftling in offenem Vollzug verursacht tödlichen Raserunfall: Haftstrafe in Krefeld
-
Heftige Vorwürfe: Belgischer Verband fechtet Balogun-Urteil an
-
Philippinischer Senat startet Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Duterte
-
Stalker soll Frau in Offenburg erschossen haben
-
Höhere Ausgaben und mehr Schulden: Kabinett beschließt Haushaltsentwurf 2027
Iran-Krieg: Teheran droht mit Angriffen auf Hotels von US-Soldaten
Rund einen Monat nach Kriegsbeginn hat der Iran mit weiteren Angriffen auf US-Ziele in der Golfregion gedroht. Die iranischen Revolutionsgarden riefen Zivilisten in der Region am Freitag auf, sich von US-Einrichtungen fernzuhalten. Die Armee drohte mit Angriffen auf Hotels, die US-Soldaten beherbergen. Die G7-Außenminister forderten unterdessen ein Ende von Angriffen auf Zivilisten. Israel griff unterdessen zwei Atomanlagen im Iran an.
Nachdem US-Präsident Donald Trump sein Ultimatum an Teheran unter Verweis auf "sehr gut" laufende Gespräche mit dem Iran nochmals verlängert hatte, erneuerten die iranischen Streitkräfte ihre Drohungen gegen die USA und ihre Verbündeten. Die Revolutionsgarden richteten eine Warnung an die Bewohner der Golfstaaten: "Wir empfehlen, Standorte, an denen US-Streitkräfte stationiert sind, dringend zu verlassen", erklärten sie.
Die iranische Armee kündigte an, auch Hotels in der Region ins Visier zu nehmen, in denen US-Armeeangehörige untergebracht sind. "Wir müssen natürlich dort zuschlagen, wo sie sind", drohte Armeesprecher Abolfasl Schekartschi im Staatsfernsehen. Ähnlich äußerte sich Außenminister Abbas Araghtschi. US-Soldaten würden sich "in Hotels und Büros verstecken", erklärte er im Onlinedienst X. Hotels in der Region forderte Araghtschi auf, ihnen Zimmer zu verweigern.
Der iranischen Nachrichtenagentur Fars zufolge schickte der Iran entsprechende "eindringliche Warnungen" an zahlreiche Hotels, insbesondere in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Bahrain. Fars zufolge hat der Iran aber auch Einrichtungen in Syrien, dem Libanon und Dschibuti identifiziert, die von US-Militärangehörigen genutzt würden. Laut dem US-Reionalkommando Centcom wurden seit Kriegsbeginn bereits mehr als 300 US-Soldaten verletzt. Insgesamt 13 US-Soldaten wurden getötet, sieben in der Golf-Region und sechs im Irak.
Israel bestätigte am Abend Berichte über israelische Angriffe auf einen Schwerwasserreaktor sowie eine Uran-Aufbereitungsanlage im Zentrum des Iran. Bei den Angriffen aufdie Atomanlage Chondab (früher Arak) sowie die Uran-Aufbereitungsanlage in Ardakan sei keine Radioaktivität ausgetreten, hieß es in iranischen Staatsmedien.
Den Staatsmedien wurden bei Luftangriffen zudem zwei wichtige Stahlwerke beschädigt. Teheran drohte mit Vergeltung für die Angriffe auf die Stahlfabriken Chusestan und Mobarakeh.
Die G7-Staaten forderten unterdessen einen sofortigen Stopp der Angriffe auf die Zivilbevölkerung und zivile Infrastruktur im Iran-Krieg. Nichts rechtfertigte es, Zivilisten ins Visier zu nehmen oder diplomatische Einrichtungen anzugreifen, betonten die G7-Außenminister, darunter auch US-Außenminister Marco Rubio, nach einem Treffen in Frankreich.
Die iranischen Revolutionsgarden bekräftigten derweil die Sperrung der Straße von Hormus für Schiffe mit Verbindungen zu den "Feinden" des Iran. Nach eigenen Angaben hinderten die Revolutionsgarden drei Schiffe daran, die Meerenge zu durchqueren. Nach Angaben des Analyseunternehmens Kpler waren darunter zwei Frachter der chinesischen Reederei Cosco.
Seit Beginn des Iran-Krieges ist die Straße von Hormus, durch die normalerweise rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports läuft, durch das iranische Militär de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der Arabischen Halbinsel und dem Iran wird von den Revolutionsgarden kontrolliert. Die G7-Außenminister forderten eine Aufhebung der Sperrung.
US-Präsident Trump hatte am Donnerstag gesagt, als "Geschenk" und Zeichen des guten Willens habe der Iran zehn Öltankern die Durchfahrt durch die Straße von Hormus genehmigt. Unter Verweis auf Verhandlungen mit Teheran verlängerte Trump erneut das gegen den Iran gerichtete Ultimatum zur Öffnung der Meerenge von Hormus. Teheran dementiert hingegen jegliche Verhandlungen mit den USA.
Rubio sagte, es habe einen "Austausch von Nachrichten" mit dem Iran gegeben. Nach Angaben von Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) bereiten Washington und Teheran möglicherweise direkte Verhandlungen über ein Ende des Krieges vor. Diese könnten "recht kurzfristig in Pakistan stattfinden", sagte Wadephul. Er forderte Teheran auf, "ernsthaft" zu verhandeln.
Die USA und Israel hatten am 28. Februar Luftangriffe auf den Iran gestartet. Teheran greift seitdem Israel sowie mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion an. Am Freitag wurde Kuwaits größter Handelshafen bei einem Angriff beschädigt. Der Hafen von Schuwaich sei am Morgen "von feindlichen Drohnen" angegriffen worden, teilte die kuwaitische Hafenbehörde mit. Nach Regierungsangaben wurde zudem der Hafen Mubarak al-Kabeer mit Drohnen und Raketen angegriffen.
C.Meier--BTB