-
Einzug ins Viertelfinale: Fery lässt Briten träumen
-
Prinz Harry in Großbritannien eingetroffen - Verwirrung um Unterkunft
-
Ausgesetzte Sperre für US-Stürmer: Fifa weist belgischen Einspruch als unzulässig zurück
-
Belgien lässt im Fall Balogun nicht locker
-
Basketballer auf WM-Kurs: Keine Mühe mit Außenseiter Zypern
-
Microsoft will 4800 Stellen abbauen
-
Macron in Syrien eingetroffen - Erste Visite eines westlichen Staatschefs seit Assad-Sturz
-
Wiener Gericht spricht zwei Syrer wegen Misshandlung von Oppositionellen schuldig
-
Balogun: FIFA weist Belgiens Antrag als "unzulässig" ab
-
Auch neben Klopp: Watzke wirbt für Völler-Verbleib
-
Aufgehobene Sperre für US-Stürmer: Trumps Anruf bei Infantino löst WM-Skandal aus
-
Kabinett beschließt Haushaltsentwurf 2027 - Klingbeil im Kreuzfeuer der Kritik
-
George Clooney erhält Preis für Lebenswerk bei Filmfestival von Venedig
-
Teilnehmer des Trauerzugs für Chamenei in Teheran fordern "den Kopf von Trump"
-
"Causa Balogun": Infantino weist Einflussnahme Trumps zurück
-
"Größer als 50 Prozent": Watzke hofft auf Klopp - und warnt
-
Vor Nato-Gipfel: Mindestens 22 Tote bei erneuter russischer Angriffswelle auf Kiew
-
Historisch niedrige Beteiligung an Wahl in Algerien - regierungsnahe FLN siegt
-
Studie: Beseitigung von Ewigkeitschemikalien in Europa teuer und fast wirkungslos
-
Interpol: Mehr als tausend Festnahmen auf vier Kontinenten bei Schlag gegen Menschenhändler
-
Pyrenäen-Show: Pogacar entreißt Vingegaard das Gelbe Trikot
-
Netanjahu warnt Trump vor Kampfjet-Verkauf an Erdogan
-
Trump: Habe Infantino um Aufhebung der roten Karte für US-Stürmer gebeten
-
Trump gibt Anruf bei Infantino zu
-
Bremer Gericht spricht Müttern nach anonymer Samenspende Unterhaltsvorschuss zu
-
Trump sorgt mit neuer Breitseite gegen Meloni für Empörung
-
Häftling in offenem Vollzug verursacht tödlichen Raserunfall: Haftstrafe in Krefeld
-
Heftige Vorwürfe: Belgischer Verband fechtet Balogun-Urteil an
-
Philippinischer Senat startet Amtsenthebungsverfahren gegen Vizepräsidentin Duterte
-
Stalker soll Frau in Offenburg erschossen haben
-
Höhere Ausgaben und mehr Schulden: Kabinett beschließt Haushaltsentwurf 2027
-
Zum Saisonstart: Union Berlin eröffnet gegen Bayern München
-
Weiterer Freispruch für Baden-Württembergs früheren Polizeiinspekteur
-
China sorgt mit Raketentest für Proteste - gemeinsames Marinemanöver mit Russland
-
Wissenschaftsrat: Kritisches Denken lässt sich nicht an KI delegieren
-
Frontalzusammenstoß von zwei Autos in Brandenburg: Drei Menschen tot
-
Pflegeheimbewohnerin in Chemnitz getötet: 23-Jähriger kommt in Psychiatrie
-
Riesige Menschenmassen geleiten Chameneis Leichnam bei Trauerzug durch Teheran
-
Koalition einigt sich auf zahlreiche Änderungen bei Gesundheitsreform
-
Britisches Königshaus: Harry wird bei London-Besuch nicht im Buckingham-Palast wohnen
-
Explosion an NS-Erinnerungsort in Mönchengladbach beschädigt Autos: Staatsschutz ermittelt
-
Norwegens Königspalast veröffentlicht erste Fotos von Mette-Marit nach Lungen-OP
-
Streit zwischen Patienten in Berliner Krankenhaus: 65-Jähriger tödlich verletzt
-
Sachsen: Frau verliert durch KI-generiertes Video mehr als eine Million Euro
-
Nationalspielerin Cerci wechselt zu Arsenal
-
Regierungsfraktionen für Änderungen an neuem Heizungsgesetz - Kritik bleibt
-
Aufhebung von Sperre für US-Stürmer nach Telefonat von Trump mit Infantino löst Skandal aus
-
Britische Kampfjets fangen russisches Militärflugzeug ab
-
Regierungskreise: Nato-Gipfel soll Signal der Entschlossenheit senden
-
Metallplatte entfernt: Musiala erneut operiert
Vierte Hinrichtung im Iran im Zusammenhang mit jüngster Protestwelle
Im Iran ist ein 18-Jähriger hingerichtet worden, der den Behörden zufolge während der jüngsten Protestwelle im Auftrag Israels und der USA gehandelt haben soll. "Amir-Hossein Hatami ist heute im Morgengrauen gehängt worden", hieß es auf der Website der iranischen Justiz Misan Online am Donnerstag. Hatami habe Handlungen begangen, "welche die nationale Sicherheit gefährdet haben". Demnach wurde ihm unter anderem der Versuch zu Last gelegt, in ein Armeezentrum einzudringen. Er habe "dort gelagerte Waffen an sich nehmen wollen", hieß es weiter.
Hatami war im Februar gemeinsam mit sechs anderen Männern zum Tode verurteilt worden und wurde im Ghezel Hesar Gefängnis in der Nähe von Teheran hingerichtet, wie die in Norwegen ansässige Nichtregierungsorganisation Iran Human Rights (IHR) mitteilte. Hatami sei "gefoltert und nach erpressten Geständnissen in einem Scheinprozess verurteilt" worden, kritisierte IHR-Chef Mahmood Amiry-Moghaddam.
Den sieben Männern wurde vorgeworfen, einen Stützpunkt der Basidsch-Miliz in Brand gesetzt zu haben. Die Verteidiger erklärten hingegen, in Zivil gekleidete Sicherheitskräfte hätten Demonstranten in einem Gebäude eingeschlossen, die Türen verschlossen und das Feuer selbst gelegt.
Es handelt sich um die vierte Hinrichtung im Zusammenhang mit den brutal niedergeschlagenen Protesten im Januar. Am 19. März hatten die iranischen Behörden bereits drei weitere Menschen hingerichtet, denen sie vorwarfen, bei den Protesten Polizisten getötet und im Auftrag der USA und Israels gehandelt zu haben.
Die Ende Dezember begonnenen Demonstrationen gegen hohe Lebenshaltungskosten hatten sich zu einem landesweiten Protest gegen die Regierung ausgeweitet, der Anfang Januar brutal niedergeschlagen wurde.
Iranischen Behörden zufolge wurden bei den Protesten mehr 3000 Menschen getötet. Der Führung in Teheran zufolge handelte es sich bei den Demonstrationen um von den USA und Israel gesteuerte "Terrorakte".
Laut der Menschenrechtsorganisation HRANA mit Sitz in den USA konnten mehr als 7000 Todesopfer bestätigt werden - die tatsächliche Zahl könnte den Angaben zufolge jedoch weitaus höher sein.
Ende Februar hatten die USA und Israel mit Angriffen auf den Iran begonnen, bei denen auch der oberste iranische Führer Ayatollah Ali Chamenei getötet wurde.
Seitdem sind mehrere Hinrichtungen erfolgt: In dieser Woche wurden vier Männer gehängt, die beschuldigt worden waren, die Regierung stürzen zu wollen und der verbotenen Oppositionsgruppe der Volksmudschaheddin anzugehören.
Die Volksmudschaheddin wurden im Kampf gegen den iranischen Schah gegründet. Nach der Islamischen Revolution 1979 überwarf sich die Gruppe mit den herrschenden Islamisten und ging in den Untergrund. Sie ist inzwischen im Exil ansässig und wird von Teheran als Terrororganisation eingestuft.
"Allein in den vergangenen zwei Wochen wurden drei Demonstranten und vier politische Gefangene hingerichtet, und Hunderten weiteren droht die Todesstrafe", sagte Amiry-Moghaddam.
Amnesty Internationale hatte am Mittwoch den iranischen Behörden "die Instrumentalisierung der Todesstrafe" vorgeworfen, um mitten im Krieg "dissidente Stimmen auszuschalten und die Bevölkerung zu terrorisieren".
E.Schubert--BTB