-
Joshua-Comeback am 25. Juli - Fury-Fight fix
-
Weißes Haus: Trump spricht mit Sicherheitsberatern über iranischen Vorschlag
-
Nach Jochbeinbruch: Modric bangt um WM
-
"Bin 1,92 Meter": Kompany verzichtet auf Mourinho-Trick
-
Fluggesellschaften: Zu wenig ordnungsgemäße Untersuchungen nach Unglücken
-
Elon Musk gegen Open AI: Prozess hat mit Auswahl der Geschworenen begonnen
-
Gericht wirft Verdächtigem versuchten Mord an US-Präsident Trump vor
-
Bonhof spricht von "Scheißjahr" - Rücktritt gefordert
-
Floridas Gouverneur DeSantis legt Plan zum Neuzuschnitt der Wahlkreise vor
-
Israels Verteidigungsminister: Hisbollah-Miliz "spielt mit dem Feuer"
-
"Witwe im Wartestand": Melania Trump empört über Äußerung von US-Moderator Kimmel
-
Unionsfraktion setzt Vorstandsklausur fort
-
UN-Konferenz zu Atomwaffensperrvertrag: Guterres warnt vor Aushöhlung des Vertrags
-
Bergarbeiter demonstrieren vor Energieministerium in Ankara
-
Snooker-WM: O'Sullivan scheidet trotz hoher Führung aus
-
Putin bei Treffen mit Araghtschi: Russland tut "alles" für Frieden am Golf
-
75-Jähriger wird in Baden-Württemberg von Wohnmobil überrollt und stirbt
-
Nach tragischem Autounfall: Joshua-Comeback am 25. Juli
-
China blockiert Kauf des in China gegründeten KI-Agenten Manus durch Meta
-
Tödlicher Streit vor U-Bahnhof: Lange Haftstrafen in Hamburg
-
Anglikanische Erzbischöfin Mullally von Papst Leo XIV. im Vatikan empfangen
-
Bundesverwaltungsgericht setzt Verhandlung über Verbot von Neonazisekte fort
-
Waldrama vor Insel Poel: Rettung mit Lastkahn soll am Dienstagmorgen starten
-
Schlangenbiss in Ägypten-Urlaub: Urlauber aus Bayern stirbt nach Show in Hotel
-
Blindgänger in Baden-Württemberg entschärft: Menschen und Pferde verlassen Gestüt
-
Streit um Gesundheitsreform - Union macht Druck auf Ministerin Warken
-
Eberl sieht Kompany-Sperre gelassen: "Jetzt ist es so"
-
Bemühungen um Ende von Iran-Krieg offenbar weiter fruchtlos - Irans Außenminister bei Putin
-
Weiter Ringen um Haushalt - Union gegen zusätzliche Ausnahme von Schuldenbremse
-
Trampelpfad über Gleise genutzt: Frau in Brandenburg von Zug erfasst und getötet
-
Patientinnen vergewaltigt: Krankenpfleger zu mehr als zwölf Jahren Haft verurteilt
-
Grüne werfen Merz nach einem Jahr Schwarz-Rot Planlosigkeit vor
-
Prozess gegen mutmaßlichen Mitarbeiter von syrischem Geheimdienst in Koblenz begonnen
-
Umsturzpläne: BGH bestätigt Haftstrafen für Anführer von Kaiserreichsgruppe
-
Überfall auf Rüstungsfirma in Ulm: Prozess gegen fünf Angeklagte begonnen
-
Polizeihund beißt Neunjährigen in Nordrhein-Westfalen
-
Fast 700 Kilogramm Kokain in Container mit Holzpellets in Hamburg beschlagnahmt
-
Auswärtiges Amt nennt Einbestellung deutschen Botschafters in Moskau "haltlose Maßnahme"
-
Automesse in Peking: WeRide und Lenovo arbeiten bei Robotaxis zusammen
-
Prozess wegen Anschlagsplänen in Berlin - 23-jähriger Syrer legt Geständnis ab
-
Ecstasy in Champagner: Angeklagter in bayerischem Weiden freigesprochen
-
Nach Schüssen bei Korrespondenten-Dinner mit Trump: Angreifer soll formell beschuldigt werden
-
Kolumbien beschwört bei Konferenz zum Ausstieg aus fossilen Energien neue Allianzen
-
Hund beißt Fünfjährigen in Nordrhein-Westfalen in Kopf
-
Urteil: Kontrolle an deutscher Grenze zu Luxemburg rechtswidrig
-
EU-Kommissionschefin wirbt erneut für Mini-Atomkraftwerke
-
PSG mit Vitinha und Hakimi
-
Doping-Experte Sörgel über Sawe: "Keine Zweifel angebracht"
-
FDP Hessen spricht sich für Kubicki als neuen Parteichef aus
-
Maifeiertag: ADAC warnt vor Staus an verlängertem Wochenende
Trotz weiterer Debatten: Kabinett soll Haushalts-Eckpunkte Mittwoch beschließen
Um den Haushalt 2027 wird in der Regierung weiter gerungen. Gleichwohl sollen die Eckpunkte für den Etat und die mittelfristige Finanzplanung bis 2030 am Mittwoch wie geplant vom Kabinett beschlossen werden, wie Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Montag in Berlin klarstellte. Zusätzlichen Schulden erteilte er eine klare Absage.
Zwar werde es im weiteren Verfahren noch Diskussionen geben, "aber die führen wir nicht jetzt", sagte Merz am Abend am Rande einer Klausurtagung der Unionsfraktion in Berlin. Der vollständige Haushaltsentwurf für 2027 soll dann im Juli vom Kabinett beraten werden.
Allerdings räumte Merz ein, dass auch für den Eckpunktebeschluss noch einige Festlegungen getroffen werden müssten. Zuvor hatte eine Sprecherin des Bundesfinanzministeriums gesagt, "dass die Beratungen der Bundesregierung andauern".
Ein eindeutiges Nein gab es von Merz zu Überlegungen in der SPD über die Aufnahme zusätzlicher Schulden aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage. "Die Frage, ob wir noch weitere Schulden brauchen, stellt sich mir nicht", sagte der Kanzler. Deutschland sei hier bereits "hart an der Grenze dessen, was akzeptabel ist".
Mehrere Unionspolitiker forderten Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zu einem konsequenteren Sparkurs auf. Klingbeil müsse "noch mehr sparen und noch mehr konsolidieren", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger (CDU), im ZDF. Der Spardruck sei umso größer, als für das laufende Jahr "leider ein sehr geringes Wachstum" zu erwarten sei, was sich auch auf die Steuereinnahmen auswirke, sagte Bilger weiter. Vor allem aber müsse es jetzt "darum gehen, alles dafür zu tun, dass die Wirtschaft mehr wachsen kann". Dies werde sich auf längere Sicht dann auch positiv auf den Haushalt auswirken.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand (PKM), Christian von Stetten, warf Klingbeil vor, zu wenige Sanierungsvorschläge für den Haushalt vorzulegen. Notwendig seien jetzt "Haushaltssparmaßnahmen und Kürzungen in den Ministerien", sagte er der "Bild"-Zeitung.
Zu dem Vorstoß von SPD-Fraktionschef Matthias Miersch zur Aussetzung der Schuldenbremse sagte von Stetten: "Die SPD-Verantwortlichen suchen jede Woche einen neuen Grund, um die Schulden erhöhen zu können. Das darf nicht passieren.
"Mehr Ehrgeiz beim Sparen" verlangte in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" auch Unionsfraktionsvize Mathias Middelberg. Er verwies auf einen Fehlbetrag im Haushalt 2027 von mehr als 20 Milliarden Euro und von mehr als 60 Milliarden Euro für die folgenden Jahre. Es werde "keine neuen Schulden geben", sagte auch CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann RTL und ntv.
Das Bundesfinanzministerium verwies auf die geltende Rechtslage, wonach für eine zusätzliche Schuldenaufnahme der Bundestag einen sogenannten Notlagenbeschluss fassen müsse. Ein solcher Beschluss sei derzeit "nicht in Vorbereitung", sagte eine Ministeriumssprecherin.
Miersch hatte in einem Interview am Wochenende gesagt: "Der Staat hat die Aufgabe, einen Zusammenbruch unserer Wirtschaft zu verhindern." Es müssten "im schlimmsten Fall alle Optionen auf den Tisch", also womöglich auch neue Schulden.
Grünen-Parteichefin Franziska Brantner nannte den Vorstoß von Miersch "wirklich verantwortungslos". Sie warf Union und SPD im TV-Sender Welt vor: "Diese Regierung hat so viel Geld wie keine zuvor und verballert es in Klientelgeschenke, statt wirklich die Reform anzugehen." Weiter kritisierte Brantner, dass das Geld "rausgeht für irgendwelche konsumtiven Ausgaben" statt dass "wirklich in unsere Infrastruktur investiert wird".
Der Linken-Haushaltspolitiker Dietmar Bartsch sagte dem TV-Sender Welt, er halte die Schuldenbremse generell für falsch. Gleichwohl sei er "schlicht dagegen", jetzt "alle Probleme nur mit Geld zuzuschütten".
F.Pavlenko--BTB