-
Feuer auf Großmarkt in Stuttgart unter Kontrolle gebracht
-
AfD-Doppelspitze im Amt bestätigt - Weidel mit mehr Stimmen als Chrupalla
-
Autozulieferer Continental verkauft Industriegeschäft an Investmentgesellschaft
-
US-Unabhängigkeitstag: Trump warnt vor "kommunistischer Bedrohung"
-
Vorbei an Hamilton: Antonelli gewinnt ersten Sprint
-
Tino Chrupalla mit rund 70 Prozent als AfD-Chef bestätigt
-
AfD formuliert auf Parteitag Machtanspruch - geplante Blockade des Treffens gescheitert
-
Kriege und Flaute: Bund plant 2027 höhere Ausgaben und Schulden als vorgesehen
-
Sport1: Auch Völler denkt an Rücktritt
-
"Wir sind die neue Volkspartei": Weidel formuliert Führungsanspruch für AfD
-
Kaufoption nicht gezogen: Palhinha kehrt zu Bayern zurück
-
Linken-Politiker wertet Anti-AfD-Blockade in Erfurt als "riesigen Erfolg"
-
Weidel erklärt AfD zur "neuen Volkspartei" und formuliert Führungsanspruch
-
Höcke erklärt Brandmauer für gescheitert - und attackiert "bunte Zivilgesellschaft"
-
"Ein Herz und eine Seele": Chrupalla beschwört Einheit der AfD-Parteispitze
-
Papst macht in Lampedusa auf Schicksal von Migranten aufmerksam
-
AfD-Parteitag eröffnet - Chrupalla: Partei steht bereit zum Regieren
-
Bild: Neuendorf und Watzke fliegen zu Klopp
-
AfD-Parteitag in Erfurt beginnt - massive Gegenproteste
-
Anti-AfD-Bündnis wertet Blockade als Erfolg - Erfurt "antifaschistische Hauptstadt"
-
Hitzewelle in den USA: Parade zum Unabhängigkeitstag abgesagt
-
Polizei: Rund 20.000 Menschen protestieren in Erfurt gegen AfD-Parteitag
-
Frankreich gegen Paraguay ohne Tchouaméni
-
Mertesacker bereit für DFB-Posten
-
AfD-Parteitag in Erfurt: Massive Verkehrsblockaden - Polizei spricht von 15.000 Demonstranten
-
Massenandrang zu Beginn der Trauerfeiern für Chamenei im Iran
-
Trump warnt in Rede zu Unabhängigkeitstag vor "Angriff" auf US-Identität
-
Massive Verkehrsbehinderungen durch Proteste gegen AfD-Parteitag in Erfurt
-
Struff in Wimbledon: "Arsch aufreißen" für das Viertelfinale
-
Proteste gegen AfD-Parteitag in Erfurt: Polizei sperrt Autobahn
-
Frühes Tor reicht: Kolumbien kann weiter träumen
-
Patientenbeauftragter kritisiert Pflicht zum Arztbesuch am ersten Krankheitstag
-
"JUST&T MARRIED!" - Taylor Swift und Travis Kelce sind verheiratet
-
So viele Anträge wie nie bei der Schlichtungsstelle Reise & Verkehr
-
Iran: Offizielle Trauerfeiern für getöteten obersten Führer Chamenei beginnen
-
USA feiern 250 Jahre Unabhängigkeit
-
Beginn des AfD-Parteitag in Erfurt - massive Gegenproteste geplant
-
Großbrand auf Großmarkt in Stuttgart - Mehr als 150 Feuerwehrleute im Einsatz
-
Gewitter: FIFA verzichtet auf Verlegung von Mexiko-England
-
Nach langen Spekulationen: Taylor Swift und Travis Kelce sind verheiratet
-
Messi zittert sich weiter - und beendet Kap Verdes WM-Märchen
-
Nach knappen Wahlsieg: Fujimori in Peru offiziell zur neuen Präsidentin erklärt
-
Sprecherin: Taylor Swift und Travis Kelce sind verheiratet
-
Debatte um Krankschreibung: Hausärzte fordern Vorgehen gegen Videosprechstunden
-
Prinz William enthüllt: König Charles III. "hasst Fußball"
-
Iran-Krieg: Frankreich holt in Region entsandten Flugzeugträger wieder nach Hause
-
Klopp will Bundestrainer werden: "Ich bin bereit"
-
Ägypten nach Sieg gegen Australien im Achtelfinale
-
Russland meldet Einnahme der Stadt Kostjantyniwka in der Ostukraine
-
Gewitter: FIFA diskutiert Verlegung von Mexiko-England
"Es reicht halt nicht aus": CDU-Politiker ziehen kritische Koalitions-Bilanz
Ein Jahr nach dem Antritt der Bundesregierung haben Unionspolitiker ein ernüchtertes Fazit gezogen. "Meine Bilanz ist ein bisschen gespalten", sagte der Parlamentsgeschäftsführer der Unionsfraktion, Steffen Bilger (CDU), am Dienstag in Berlin. "Ich teile die Erwartung, dass mehr passieren muss." Insbesondere müsse die Wirtschaft endlich in Schwung gebracht werden: "Darum müssen wir uns intensiv kümmern." Bilger sprach von einer "herausfordernden Stimmungslage" für die Koalition.
Der CDU-Politiker teilt nach eigenen Worten die Einschätzung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), dass es in der Union wachsende Unzufriedenheit über die Koalition mit der SPD gibt. "Die Erwartungen der CDU-Anhänger und -Mitglieder waren sicherlich sehr groß", sagte Bilger. Die bisherige Bilanz der Regierung "reicht halt nicht aus". Trotz einiger bereits umgesetzter Projekte müssten in diesem Jahr mehr Reformen kommen.
Das Verhältnis zum Koalitionspartner SPD sei auf Ebene der Fraktionsführungen "vertrauensvoll", sagte Bilger weiter. Ab und zu gebe es aber "Schwierigkeiten zwischen den verschiedenen Fachpolitikern der Koalition", fügte er hinzu. "Dass es weiter konfliktträchtige Themen geben wird, das wird so sein."
CDU-Vorstandsmitglied Philipp Amthor rief die schwarz-rote Koalition zu mehr Zuversicht auf. "Der Anfangswille, der war da. Jetzt ist der Fortsetzungs- und vor allem Umsetzungswille da", sagte Amthor am Dienstag den Sendern RTL und ntv. Es müsse jetzt darum gehen, die Inhalte stärker nach vorne zu stellen, statt Befindlichkeiten und Stimmungen. Das Entscheidende sei, "dass es Zuversicht, Optimismus und auch Lust am Gelingen gibt", sagte Amthor. Das sei im Moment "nicht an allen Stellen so verbreitet, wie es sein könnte".
Die aktuelle Lage in der Koalition werde sehr ernst genommen. "Die Umfragewerte, die sind nicht gut und bei der Stimmung, da ist auch in gewisser Weise auch manchmal innerhalb der Koalition Luft nach oben." Ihn beruhige aber, dass die Inhalte deutlich besser seien als die Stimmung.
Bei einer Bilanz von einem Jahr Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz (CDU) könne natürlich über Stimmungsbilder geredet werden, aber auch über die bereits umgesetzten Projekte für den angekündigten Politikwechsel, sagte Amthor. Er verwies unter anderem auf das Vorgehen gegen irreguläre Migration und die Einführung der neuen Grundsicherung.
Der CDU-Sozialpolitiker Dennis Radtke wandte sich zum ersten Jahrestag der Merz-Regierung entschieden gegen ein "Weiter so". "Es müssen jetzt alle Beteiligten den Hintern hochbekommen, sonst leben wir nach den drei Landtagswahlen im September in einem anderen Land", sagte Radtke der "Bild-"Zeitung.
Im September werden in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin neue Landtage gewählt. In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern liegt die in Teilen rechtsextreme AfD deutlich vor den anderen Parteien.
Beide Koalitionspartner haben aus Radtkes Sicht Handlungsbedarf: "Die SPD muss ihre Blockadehaltung bei Reformen aufgeben und die Union das Jammern nach 'CDU pur' einstellen." Übergeordnetes Ziel müsse jetzt sein: "Wirtschaft in Schwung bringen, sozialen Frieden erhalten und durch Problemlösen Vertrauen zurückgewinnen."
A.Gasser--BTB