-
Bauprojekt des Bundestags soll zu Sparzwecken gestoppt werden
-
RB Leipzig in der Champions League - St. Pauli zittert
-
Ende der Ära Orban: Peter Magyar als neuer Ministerpräsident Ungarns vereidigt
-
Vuelta: Blasi erste spanische Siegerin - Koch verpasst Grün
-
Bürgerschaftsabgeordneter Wagner bleibt SPD-Landeschef in Bremen
-
Mögliche Hormus-Mission: Großbritannien schickt Zerstörer in die Golfregion
-
Diskussion über Zukunft der Entlastungsprämie hält nach Scheitern im Bundesrat an
-
Liverpool nach Remis weiter auf CL-Kurs
-
Starmer holt nach Wahlniederlage Ex-Premierminister Brown zur Hilfe
-
Washington erwartet Antwort Teherans auf US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges
-
Ungarns Parlament wählt Peter Magyar offiziell zum Ministerpräsidenten
-
Nur 1:1 in Bochum: 96 beschert Elversberg Aufstiegsmatchball
-
Warken warnt vor hohem Milliardendefizit in der Pflege und kündigt Belastungen an
-
Parteitage von Grünen und CDU in Baden-Württemberg billigen Koalitionsvertrag
-
Festnahme nach Tötung eines Mannes in Köln Ehrenfeld
-
Pellmann zur Pflegeversicherung: Warken will bei den Schwächsten kürzen
-
Helmut-Kohl-Allee in Berliner Ortsteil Tiergarten eingeweiht
-
Merz kritisiert Ficos Reise nach Moskau
-
Tischtennis-WM: Deutsche Frauen chancenlos gegen Japan
-
Weltkriegsgedenken: Putin empfängt slowakischen Ministerpräsidenten Fico im Kreml
-
Patientenschützer: Pflegebedürftige Kinder dürfen nicht kleingeredet werden
-
Putin vergleicht Kampf gegen Ukraine bei Militärparade mit Krieg gegen Nazi-Deutschland
-
Starmer will nach Wahlniederlage "weder nach rechts noch nach links abbiegen"
-
Landkreistag an Regierung: Reißt Euch endlich zusammen
-
Volksbegehren "Berlin autofrei" wegen zu weniger Unterschriften gescheitert
-
Traditionelle Militärparade in Moskau zum Sieg über Nazi-Deutschland hat begonnen
-
Auf Schienen von Berlin nach Oslo: Deutsche Bahn plant rund 14-stündige Direktverbindung
-
Sabally-Schwestern: Pleite für Nyara - Liberty siegt ohne Satou
-
NBA: Knicks holen ersten Matchball - Wembanyama überragend
-
Trump verkündet dreitägige Feuerpause in Ukraine-Krieg - Kiew und Moskau bestätigen
-
Holt Barca im Clásico den Titel? "Wäre eine Backpfeife"
-
Messi will spielen, "bis ich nicht mehr kann" - Fokus auf WM
-
Kovac hält Wort und bringt Süle: "Hat er sich verdient"
-
Schult über Torwart-Debatte: "Baumann hat das nicht verdient"
-
US-Geistlicher verteidigt nach Kritik Segnung goldener Trump-Statue
-
Ende der Ära Orban: Ungarns neuer pro-europäischer Regierungschef Magyar wird vereidigt
-
Parteitage von Grünen und CDU in Baden-Württemberg stimmen über Koalitionsvertrag ab
-
Katars Regierungschef fordert bei Treffen mit Vance Wiederbelebung der Iran-Verhandlungen
-
Trump erwartet "heute Abend" Antwort von Teheran auf US-Vorschlag
-
Hisbollah-Miliz feuert Raketen auf Israel ab - Mindestens elf Tote im Libanon
-
Krösche: Riera auch am letzten Spieltag Trainer
-
Riera unter Druck: Frankfurt verliert in Dortmund
-
Iran-Krieg: US-Armee beschießt Tanker - Teheran reagiert mit Vergeltungsmaßnahmen
-
Rechtsgerichtete Präsidentin Fernández in Costa Rica vereidigt
-
Trump: Ab Samstag dreitägige Feuerpause in Ukraine-Krieg - Kiew und Moskau bestätigen
-
Berliner SPD wählt Spitzenkandidat Krach und Abgeordnete König zu neuen Vorsitzenden
-
Niederlage für US-Demokraten im Streit um Wahlkreiszuschnitte in Virginia
-
Labour-Absturz bei Wahlen: Britischer Premier Starmer lehnt Rücktritt ab
-
Platz zwei verpasst: Paderborn patzt im Aufstiegsrennen
-
BBC: Labour erleidet auch bei Regionalwahl in Wales herbe Niederlage
Diskussion über Zukunft der Entlastungsprämie hält nach Scheitern im Bundesrat an
Nach dem Stopp der geplanten 1000-Euro-Prämie durch den Bundesrat hält die Diskussion über die Zukunft des Gesetzes an. Der SPD-Politiker Sebastian Roloff sagte am Samstag, er halte die Prämie weiterhin für ein gutes Angebot und das Gesetz sei auch "noch nicht tot". Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) sieht in dem Votum hingegen ein Zeichen, dass die Länder stärker eingebunden werden möchten.
Am Freitag hatte der Bundesrat die Entlastungsprämie abgelehnt, die bereits vom Bundestag beschlossen war. Der Plan der Bundesregierung sah vor, Unternehmen durch die Gesetzesänderung die Möglichkeit zu geben, ihren Beschäftigten eine steuer- und abgabenfreie Prämie von 1000 Euro zu zahlen.
Für die Länder und Kommunen wäre diese Prämie mit Einnahmeausfällen verbunden gewesen. Eine Gegenfinanzierung hatte die Bundesregierung lediglich in Form einer höheren Tabaksteuer geplant, die aber alleine dem Bund zugute kommt. Wie es mit der Prämie nun weitergeht, blieb zunächst unklar, der Vermittlungsausschuss wurde bislang nicht angerufen.
Er halte die Entlastungsprämie weiterhin für einen sinnvollen Vorschlag und es ergebe Sinn, "weiter darüber zu sprechen, ob das Teil einer Paketlösung sein kann", sagte der Bundestagsabgeordnete Roloff im Deutschlandfunk. Der Länderkammer warf er vor, sie habe die Bundesregierung "auflaufen lassen".
Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Schweitzer sagte wiederum im ZDF, das Votum im Bundesrat sei "ein Zeichen gewesen, dass die Länder gerne eingebunden sein möchten, wenn die Bundesregierung Ideen hat". Es sei "für die Bundesregierung kein besonders erfolgreicher Tag" gewesen. Die Abstimmung sei "der Beweis dafür, dass da noch ein bisschen was geht nach oben", ergänzte er zur Zusammenarbeit der Bundesregierung mit den Ländern.
Der CDU-Finanzpolitiker Fritz Güntzler sieht in der Ablehnung der geplanten Prämie durch den Bundesrat eine "schwere Hypothek für die geplante Steuerreform". Bürger und Unternehmen bräuchten "nichts dringender als echte Entlastung", sagte er der "Bild". "Wer nicht mal bereit ist, mögliche Steuerausfälle von 1,1 Milliarden Euro zu kompensieren, der braucht über eine große Steuerreform gar nicht zu reden", sagte der Finanzpolitiker.
Der Bund der Steuerzahler forderte die Bundesregierung unterdessen auf, die Pläne endgültig fallen zu lassen. "Der Krisenbonus sollte einkassiert werden – die meisten Betriebe könnten ihnen ohnehin nicht auszahlen", sagte Verbandspräsident Reiner Holznagel am Freitag den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND).
Die Länder hätten für die Ablehnung ihre Gründe gehabt. "In Konsequenz sollte jetzt nicht nach faulen Kompromissen gesucht, sondern die Reißleine gezogen werden", sagte Holznagel.
L.Janezki--BTB