-
"Bundestag legt nicht die Füße hoch": Regierung gegen Streichung der Sommerpause
-
Ehepaar in hessischem Wildeck getötet: Mann zu lebenslanger Haft verurteilt
-
Linnemann zu Reformen: Wir brauchen radikale Lösungen
-
Bundesregierung: Europäer wollen sich "mit neuer Wucht" um Ukraine-Verhandlungen bemühen
-
DFB: 19,2 Millionen Überschuss - Hoffnung auf noch mehr
-
Papst Leo XIV. ruft vor spanischem Parlament zu Frieden und Flüchtlingshilfe auf
-
SCANDIC COIN作為實體資產代幣SNC在交易所上市後漲幅達數百百分比
-
Vertrag in Melsungen: Siewert kehrt in Handball zurück
-
Klimagespräche in Bonn: Aufrufe zu mehr Ehrgeiz bei Emissionssenkung und Klimahilfen
-
Umstrittene Geschlechtsänderung: Disziplinarverfahren gegen Kommissarin zulässig
-
Auszählung fast beendet: Fujimori und Sánchez bei Präsidenten-Stichwahl gleichauf
-
Mehr als 30 Tote bei schwerem Erdbeben auf den Philippinen
-
Kosovo: Partei von Regierungschef Kurti gewinnt Parlamentswahl trotz Verlusten
-
Unfallfolgen: Jährlich zwei Millionen Kinder in Deutschland in ärztlicher Behandlung
-
EU-Kommission vergibt mehr als 40.000 Zugtickets an junge Erwachsene
-
Französische Rafale-Kampfjets schießen Drohne über Lettland ab
-
ADAC erwartet für Wochenende keine größeren Staus auf Autobahnen
-
Israel und Iran überziehen sich erstmals seit Waffenruhe mit gegenseitigen Angriffen
-
Papst Leo XIV.: Waffen können keinen "echten und dauerhaften Frieden" schaffen
-
Kriege als "gängiges Mittel": Konfliktforscher warnen vor Welt neuer "Warlords"
-
GEAS-Asylreform: Pro Asyl warnt vor Aushöhlung der Rechte Schutzsuchender
-
Kriegsverbrechervorwürfe auf Facebook: Meta soll 100.000 Euro Ordnungsgeld zahlen
-
Klimaverhandlungen in Bonn - Schneider ruft zu Festhalten an UN-Prozess auf
-
Krebstherapie zum Injizieren: Sanofi erhält Zulassung
-
Türkische Grenzbeamte entdecken Windeln voller Bargeld bei Flugpassagier
-
Frau stirbt nach schwerem Unfall in Kassel - insgesamt zwei Todesopfer
-
Von eigenem Auto überrollt: 88-Jähriger stirbt nach Unfall in Karlsruhe
-
Public Viewing gewinnt bei Fußballweltmeisterschaft wieder an Bedeutung
-
Millionenkosten durch Drohnenvorfälle an deutschen Flughäfen
-
Xi zu zweitägigem Besuch in Nordkorea eingetroffen
-
Trump-Kritiker unter sich: Papst Leo XIV. trifft spanischen Regierungschef Sánchez
-
Schulschließungen in japanischer Stadt wegen streunenden Bären
-
Nach Tod von Siebenjähriger in Rheinland-Pfalz: Anklage gegen Mutter erhoben
-
Großflächiger Stromausfall in baden-württembergischem Reutlingen
-
Streit um Bafög-Reform: DGB warnt vor Politikverdrossenheit bei jungen Menschen
-
Aufträge für die Industrie im April zurückgegangen - vor allem in der Autobranche
-
Ölpreis steigt um mehr als fünf Prozent - Börsen im Minus
-
Greenpeace klebt an Grenzübergängen "Höchstgeschwindigkeit 100"-Schilder an
-
"Sie sind unaufrichtig oder dumm": Trump verlässt wutentbrannt Interview
-
Miersch dämpft Erwartungen an rasche Reformbeschlüsse
-
Großflächiger Stromausfall in Reutlingen
-
Bas: Steuerreform muss mindestens Entlastung von 500 Euro im Jahr bringen
-
Urlaub in Südeuropa deutlich günstiger als in Deutschland
-
DGB stemmt sich gegen Abschaffung des Acht-Stunden-Tages
-
Dänemarks Ministerpräsidentin: "Ein großer Schreck"
-
Völler: "Neuer wird ein Super-Turnier spielen"
-
Schult sieht Neuer-Comeback skeptisch
-
Deutsche WM-Chancen: Gündogan "sehr optimistisch"
-
DFB-Gegner Ecuador gewinnt Generalprobe locker
-
DFB-Auswahl bezieht WM-Quartier
Auszählung fast beendet: Fujimori und Sánchez bei Präsidenten-Stichwahl gleichauf
Bei der Stichwahl um das Präsidentenamt in Peru zeichnet sich auch nach Auszählung fast aller Wahlzettel kein eindeutiges Ergebnis ab: Nach Auswertung der Stimmen aus 90 Prozent der Wahllokale lag die konservative Politikerin Keiko Fujimori am Montag mit einem hauchdünnen Vorsprung vor ihrem linksgerichteten Rivalen Roberto Sánchez. Fujimori holte demnach 50,4 Prozent der Stimmen, während Sánchez mit 49,6 Prozent knapp dahinter lag.
Durch die nach und nach eintreffenden Ergebnisse aus den ländlichen Gebieten, die als Hochburgen von Sánchez gelten, könnte Fujimoris Vorsprung noch schmelzen.
"Derzeit gibt es noch keinen Sieger. Es stehen uns lange Tage bevor", sagte Fujimori am Sonntagabend (Ortszeit). Sánchez rief seinen jubelnden Anhängern zu, derzeit gebe es ein "Unentschieden", das Rennen um die Präsidentschaft sei noch offen.
Das enge Ergebnis spiegele die Spaltung des Landes wider, sagte der Analyst Paulo Vilca vom Institut für peruanische Studien (IEP) der Nachrichtenagentur AFP. "Wer auch immer gewinnt, wird das halbe Land gegen sich haben."
In der ersten Runde der Präsidentschaftswahl waren Fujimori und Sánchez jeweils auf weniger als 30 Prozent der Stimmen gekommen. Auch vor der Stichwahl galt ein Fünftel der rund 27 Millionen Wahlberechtigten Meinungsforschern zufolge noch als unentschlossen.
Fujimori kandidierte zum vierten Mal in Folge. Für den Fall eines Wahlsiegs kündigte sie ein hartes Durchgreifen gegen Kriminalität und illegale Migration an. Sie ist die Tochter des früheren Präsidenten Alberto Fujimori, der Peru von 1990 bis 2000 regierte und dessen Vermächtnis die politische Identität seiner Tochter prägt. Alberto Fujimori wurde von seinen Anhängern dafür gefeiert, dass er die linken Rebellen besiegte und die Wirtschaft stabilisierte. Später wurde er wegen Menschenrechtsverletzungen und Korruption verurteilt.
Der linksgerichtete Abgeordnete Sánchez trat zum ersten Mal an. Er tritt für die Rechte der armen Landbevölkerung ein und fordert eine Reform von Polizei und Justiz. Unterstützt wird er von Anhängern des linken Ex-Präsidenten Pedro Castillo, der nach einem versuchten Staatsstreich im Gefängnis sitzt. Sánchez kündigte für den Fall eines Wahlsieges an, Gesetze abschaffen zu wollen, die seiner Meinung nach das organisierte Verbrechen begünstigen.
Der Wahlkampf war geprägt von Gewalt und Wut auf die politisch Verantwortlichen, die viele Wähler für die seit Jahren herrschende Instabilität im Land verantwortlich machen. Sánchez wirft Fujimori vor, zur politischen Krise beigetragen zu haben. Ihre Partei habe den Sturz mehrerer Präsidenten mitzuverantworten.
M.Furrer--BTB