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US-Streitkräfte: "Mehrere Ziele" im Iran angegriffen
Die USA haben in der Nacht zum Sonntag erneut Ziele im Iran angegriffen. Wie das zuständige US-Regionalkommando Centcom im Onlinedienst X mitteilte, richteten sich die Attacken gegen "mehrere Ziele" im Land, getroffen worden seien "iranische militärische Überwachungseinrichtungen, Kommunikationssysteme, Luftabwehrstellungen, Drohnenlager und Mittel zur Minenverlegung". Die Angriffe erfolgten demnach als Reaktion auf einen erneuten iranischen Drohnenangriff auf ein Frachtschiff nahe der Straße von Hormus.
Iranische Staatsmedien berichteten über mehrere Explosionen in den Regionen Sirik und Keschm im Süden des Landes. Es handle sich um eine "direkte Reaktion auf die anhaltenden iranischen Angriffe auf die Handelsschifffahrt", erklärte Centcom weiter. Demnach hatte zuvor der Iran nahe der Straße von Hormus einen unter der Flagge Panamas fahrenden Öltanker angegriffen, der mit mehr als zwei Millionen Barrel Rohöl beladen gewesen sei.
Centcom erklärte weiter, die Durchfahrt von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus gehe ungeachtet der Angriffe weiter.
Bereits in der Nacht zum Samstag hatten der Iran und die USA einander erstmals seit der Einigung auf ein Rahmenabkommen zur Beilegung des Konflikts attackiert.
Der Iran hatte die Straße von Hormus ab Anfang März weitgehend blockiert, kurz nach Beginn des US-israelischen Kriegs gegen das Land. In der vergangenen Woche vereinbarten Washington und Teheran dann das Rahmenabkommen, das unter anderem die Wiederöffnung der Meerenge vorsieht. Derzeit laufen Verhandlungen, die binnen 60 Tagen zum Abschluss einer endgültigen Vereinbarung führen sollen.
C.Meier--BTB