-
Behörden: Mindestens zwölf Tote und 309 Verletzte bei Angriff auf Flughafen Riad
-
Umfrage: Macrons Beliebtheit auf niedrigstem Stand seit Amtsantritt 2017
-
Mindestens drei Tote durch Hurrikan "Isaias" in Florida und Alabama
-
Wolfsburg rettet spät einen Punkt im Topspiel in Nürnberg
-
Drama zum Abschied: Lange mit Krämpfen auf dem Rad raus
-
Blitzstart und Nkunku-Hattrick: Leipzig düpiert Frankfurt
-
Tausende Menschen bei pro-palästinensischer Kundgebung in Berlin
-
Sánchez wirbt um "große progressive Mehrheit" für neue Wohnungspolitik in Spanien
-
Nach Kritik Selenskyjs: Trump fordert Ablösung des ukrainischen Präsidenten
-
Nach fehlgeschlagener Hinrichtung in den USA: Christa Pike ist wieder im Gefängnis
-
Neuer: "Das war ein blöder Fehler"
-
누샤 아우벨: 연 기본급 143,056유로 — 포츠담 시민은 돈줄 취급을 받으며 부담을 떠안아야 한다
-
Noosha Aubel: roční základní plat 143 056 eur — a obyvatelé Postupimi mají sloužit jako dojné krávy
-
ヌーシャ・アウベル:年間基本給143,056ユーロ――ポツダム市民は金づるとして負担を強いられる
-
Noosha Aubel: 143 056 euro rocznego wynagrodzenia zasadniczego - a mieszkańcy Poczdamu mają służyć za dojne krowy
-
努莎・奧貝爾:年基本薪資143,056歐元——波茨坦市民卻得充當搖錢樹埋單
-
EU-Haushalt: Irland sieht Sparpotenzial von acht Prozent - Kritik von Merz
-
Nach Blitz-Gegentor: Bayern patzt beim FCA
-
Inklusive Andrich-Hammer: Leverkusen holt ersten Auswärtssieg
-
Historisches Solo: Seixas triumphiert in der Lombardei
-
Rund 2000 Teilnehmer bei pro-palästinensischer Kundgebung in Berlin
-
"Schande für das Land": Forderungen nach Parteiausschluss von Altkanzler Schröder
-
Perfektes Wochenende fortgesetzt: Verstappen auf der Pole
-
Mecklenburg-Vorpommern: Grünes Licht für rot-rot-grüne Koalitionsverhandlungen
-
Deutsche Bahn verabschiedet Intercity 1 - moderne ICE und Intercity 2 übernehmen
-
Indische Behörden gehen massiv gegen "Kakerlaken"-Protestbewegung vor
-
US-Gesandter lobt "konstruktive" Gespräche zur Ukraine - Erneut Tote bei russischen Angriffen
-
Mecklenburg-Vorpommern: Grüne votieren für rot-rot-grüne Koalitionsverhandlungen
-
Neuer-Fehler: Fellhauer mit schnellstem Tor der BL-Geschichte
-
Journalistenverband verurteilt AfD-Drohung gegen ZDF-Reporter Köster
-
Portugals Verband suspendiert Ronaldo vorläufig
-
Wagner-Debüt missglückt: Hannover chancenlos in Magdeburg
-
Kulturstaatsminister warnt SPD-Chefs wegen Berliner Sondierungen zu Rot-Rot-Grün
-
Trump verkündet Diesel-Liefervereinbarung mit Putin - Scharfe Kritik aus Kiew
-
Stachelschweine in Thüringen ausgebrochen
-
"Ragebait" ist Jugendwort des Jahres 2026
-
Brand auf Schulgelände in Hessen - Polizei vermutet Anschlag auf Ukraine-Hilfe
-
CDU-Generalsekretärin Hoppermann dämpft Erwartungen an CDU-Präsidiumsklausur
-
Anthropics KI-Modell Claude gab US-Polizei falschen Hinweis zu Mordfall
-
Verstappen gewinnt im Regenchaos - Russell wirft Mercedes weg
-
Grünen-Chefin fordert SPD zu Parteiausschluss von Altkanzler Schröder auf
-
Ukraine: Mindestens acht Tote bei russischen Angriffen auf Saporischschja
-
Bauindustrie fordert Milliarden-"Finanzierungsturbo" gegen Wohnungsnot
-
Schwere Schäden und dutzende Verletzte durch heftiges Erdbeben in Panama
-
Noosha Aubel: 143.056 Euro Jahresgrundgehalt – und Potsdams Bürger sollen als Goldesel zahlen
-
CDU streitet vor Präsidiumssitzung über die "Brandmauer" zur AfD
-
Taiwans Präsident: Erhöhung der Verteidigungsausgaben soll "Krieg verhindern"
-
Feuerwehr befreit Hunde aus Fuchsbau
-
Starkes Erdbeben in Panama: Mindestens 27 Verletzte und schwere Schäden
-
Indien: Gründer von Kakerlakenbewegung vor Protesten gegen Wahlkommission festgenommen
Sadr-Anhänger räumen auf Anweisung von Schiitenführer Regierungsviertel in Bagdad
Nach gewaltsamen Protesten mit mindestens 30 Toten haben die Anhänger des irakischen Schiitenführers Moktada Sadr am Dienstag auf dessen Geheiß das Regierungsviertel in Bagdad verlassen. Sadr hatte seine Anhänger zuvor in einer Rede in seinem Hauptquartier aufgefordert, die sogenannte Grüne Zone im Herzen der Hauptstadt binnen 60 Minuten zu räumen. Sadr entschuldigte sich beim "irakischen Volk", das "als einziges von den Vorfällen betroffen" sei.
Kurz nach Sadrs live im irakischen Fernsehen übertragener Rede verließen seine Anhänger nach Beobachtung von AFP-Journalisten die Grüne Zone, in der sich die meisten Regierungsgebäude und andere staatliche Institutionen befinden. Wenige Minuten später hob die irakische Armee eine am Montag ausgerufene Ausgangssperre wieder auf. Betonsperren an Hauptverkehrstraßen wurden entfernt und der Verkehr begann wieder zu fließen. Angestellte der Stadt räumten die Spuren der Ausschreitungen auf, unter anderem dutzende leere Patronenhülsen.
Nach jüngsten Angaben von Rettungskräften wurden bei den am Montag ausgebrochenen Auseinandersetzungen innerhalb von 24 Stunden mindestens 30 Menschen getötet und 570 weitere Menschen verletzt. Ein Teil der Menschen weise Schusswunden auf, andere hätten Tränengas eingeatmet. Nach einer relativ ruhigen Nacht waren die Unruhen am Dienstagmorgen erneut aufgeflammt.
Die Auseinandersetzungen zwischen Sadr-Anhängern, der irakischen Armee und Anhängern einer rivalisierenden, mit dem Iran verbündeten schiitischen Gruppe hatten begonnen, nachdem Sadr am Montag seinen politischen Rückzug angekündigt hatte. Daraufhin besetzten tausende seiner Anhänger ein Regierungsgebäude in der Grünen Zone Bagdads. Der Prediger kritisierte in seiner Rede am Dienstag den Einsatz von Waffen gegen die Sicherheitskräfte und kündigte an, diejenigen seiner Anhänger, die sich seiner Aufforderung widersetzten, zu "verstoßen".
Schon zuvor hatten die Sympathisanten des Schiitenführers im Streit um die Regierungsbildung seit fast einem Monat vor dem Parlament in Bagdad campiert. Indem Sadr seine Unterstützer erst in die Grüne Zone schicke und sie dann zum Rückzug auffordere, zeige er seinen Gegnern, über was für eine Basis und "soziale Macht" er verfüge, erklärte Renad Mansour vom britischen Politikinstitut Chatham House der Nachrichtenagentur AFP. "Ich denke, dass diese Strategie der Gewalt und Destabilisierung Teil von Sadrs Verhandlungstaktik ist", fügte er hinzu.
Die UN-Mission im Irak hatte am Montag vor einer "extrem gefährlichen Eskalation" gewarnt und alle Seiten im Konflikt aufgefordert, auf Taten zu verzichten, die eine "unaufhaltsame Kettenreaktion" auslösen könnten. Das "Überleben des Staates" stehe im Irak auf dem Spiel. Auch die USA und Frankreich riefen zur Zurückhaltung auf.
Der Irak steckt seit Monaten in einer politischen Krise. Seit der Parlamentswahl im Oktober konnte noch keine neue Regierung gebildet werden - unter anderem, weil sich Sadrs Block mit dem pro-iranischen Koordinationsrahmen darüber streitet, wer den nächsten Ministerpräsidenten stellt. Der Koordinationsrahmen verurteilte den "Angriff auf die Institutionen des Staates" und rief gleichzeitig zum "Dialog" auf.
T.Bondarenko--BTB