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USA erleben heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen
Die USA haben ihren heißesten Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen vor gut 130 Jahren erlebt. Zwischen Juni und August lag die Durchschnittstemperatur in den Vereinigten Staaten bei 23,6 Grad Celsius (74,4 Grad Fahrenheit), wie die US-Klimaforschungsbehörde NOAA am Mittwoch in Washington mitteilte. Das waren 0,2 Grad Celsius mehr als in den bisherigen Rekordjahren 1936 und 2021. Die Bundesstaaten Alaska und Hawaii sind dabei nicht berücksichtigt.
Nach einem Höchststand bei den Juli-Temperaturen verzeichnete die NOAA nun auch den bisher heißesten gemessenen August. Die USA zeichnen die Temperaturen seit dem Jahr 1895 auf.
Damit entfielen vier der fünf heißesten Sommer in den Vereinigten Staaten auf den Zeitraum seit 2021. Wissenschaftler sehen darin einen weiteren Beleg für den menschengemachten Klimawandel. Die USA sind historisch der größte Verursacher von Treibhausgasen, derzeit belegen sie beim Ausstoß von Kohlendioxid den zweiten Platz nach China. Verschärft wird die Lage durch das Klimaphänomen El Niño, das in vielen Regionen für Trockenheit sorgt.
US-Landwirte klagen bereits seit dem Frühjahr über eine weit verbreitete Dürre. Die beiden größten Wasserreservoire im Land, die Stauseen Lake Mead östlich von Las Vegas und Lake Powell nahe des Grand Canyon, sind auf Niedrigstand.
US-Präsident Donald Trump bezeichnet den Klimaschutz immer wieder als "den größten Betrug" weltweit. Nach seinem erneuten Amtsantritt im Januar 2025 ordnete er den Wiederausstieg der USA aus dem Pariser Klimaabkommen an.
R.Adler--BTB