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Vier Tote bei nächtlichen russischen Angriffen auf die Ukraine
Bei russischen Angriffen auf die Ukraine sind nach Behörden- und Unternehmensangaben vier Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. Die ukrainische Niederlassung des Stahlkonzerns ArcelorMittal erklärte im Onlinedienst Telegram, zwei Menschen seien getötet worden, als das Werk in Krywyj Rih im Zentrum des Landes in der Nacht zu Samstag getroffen worden sei. Produktionsanlagen seien beschädigt worden.
Der Stahlkonzern verurteilte die "heimtückischen Angriffe des Feindes" scharf. ArcelorMittal betonte, dass das Werk eine zivile Anlage sei.
Zwei weitere Menschen wurden laut örtlichen Behörden bei einem nächtlichen Angriff auf Saporischschja im Südosten der Ukraine getötet. Dabei wurde ein Wohnhaus zerstört. "Es war das absolute Grauen", sagte die 56-jährige Bewohnerin Ljudmila der Nachrichtenagentur AFP.
In der südlichen Hafenstadt Odessa wurden 35 Menschen bei russischen Raketen- und Drohnenangriffen verletzt, wie Regionalgouverneur Oleh Kiper angab. Wohnhäuser seien von Raketen und Drohnen getroffen und stark beschädigt worden.
Russland greift die Ukraine seit Februar 2022 fast täglich mit Drohnen und Raketen an. Die Ukraine reagiert mit Angriffen auf russisches Gebiet. Beide Seiten verstärkten ihre Angriffe in den vergangenen Monaten. Die Ukraine benötigt eigenen Angaben zufolge dringend eine bessere Luftverteidigung.
In die diplomatischen Bemühungen um ein Ende der Kampfhandlungen war zuletzt nach einer langen Pause kürzlich wieder Bewegung gekommen: In einem neuen Vorstoß Washingtons reisten die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner am vergangenen Wochenende zu politischen Gesprächen nach Moskau und Kiew.
J.Bergmann--BTB