-
Historischer Fehlstart: Gladbach verliert auch den Krisengipfel
-
Neue Ausschreitungen in Paris - Jugendliche in Mulhouse verliert Auge
-
Carney: Vier Soldaten bei Brand auf Armeestützpunkt im Westen Kanadas getötet
-
Auf eigenen Wunsch: Krösche bei Frankfurt freigestellt
-
Selenskyj: USA liefern wieder Geheimdienstinformationen an die Ukraine
-
Neue Ausschreitungen in Paris - Spezialeinheit der Polizei im Einsatz
-
Tischtennis: Kaufmann verpasst EM-Gold
-
Kurz vor Wahl in Israel: Trump stellt sich demonstrativ hinter Netanjahu
-
Bayern wieder vorbei: Freiburg patzt in Leverkusen erstmals
-
Zerstörter Zaun am Flughafen Leipzig: Vorfall bleibt nach Polizeieinsatz Rätsel
-
Welle der Gewalt bei Protesten gegen Lebenshaltungskosten erschüttert Frankreich
-
Selenskyj: USA liefern wieder Geheimdienstinformationen an Ukraine
-
Tierschützer retten dutzende Orang-Utans vor Waldbränden in Indonesien
-
Hunderte Menschen demonstrieren erneut gegen Regierung in Albanien
-
Tischtennis-EM: Qiu verliert im Halbfinale
-
Facharzttermine: Koalition will bei Wartezeiten für Kassenpatienten handeln
-
Dresden schlägt Magdeburg im Ost-Duell
-
EU verurteilt Siedler-Angriff auf europäische Diplomaten scharf
-
Zaun an Leipziger Flughafen beschädigt: Polizei sucht Ursache
-
Rot-Grün-Rot will in Berlin regieren - Scharfe Kritik aus der Union
-
Tischtennis: Kaufmann nach Sieg über Mittelham im EM-Finale
-
Airbus verlangt Schlüsselrolle bei Europas nächstem Kampfflugzeug
-
Chinas Dieselausfuhren steigen auf Dreijahreshoch
-
AMG bringt elektrischen GT SUV mit drei Motoren und 1196 PS
-
Mannheim: 25-Jähriger nach gewaltsamem Tod einer Frau festgenommen
-
Leonberg lädt zur 18. Ausbildungsbörse Interkom
-
Kalifornien stimmt über einmalige Vermögensteuer für Milliardäre ab
-
Türkische Behörden übernehmen oppositionellen Sender Halk TV
-
Siedlerangriffe verletzen US-Journalistin und europäische Diplomaten
-
Messerangriffe an Schulen verunsichern Jugendliche in Polen
-
Luftalarm in Litauen und Lettland – Rumänien schießt Drohnen ab
-
Junge Union und Merz streiten über Rente und Kurs der CDU
-
Trump stoppt neue Russland-Sanktionen und stößt im Kongress auf Kritik
-
Füllkrug rettet Werder mit Doppelpack und blockt DFB-Debatte ab
-
Katie Zacharia verlässt nach wenigen Tagen das Weiße Haus
-
SC 20 trennt sich nach Derby-Niederlage von Trainer Erkan Aydin
-
Belgien führt ab Mai 2027 digitale Pkw-Vignette ein
-
Ausbau der B7 zwischen Colmar-Berg und Ettelbrück beginnt
-
Herbstverkehr: Wildwechsel, Nebel und nasses Laub erhöhen Unfallrisiko
-
SPD-Frauen werfen Union persönliche Angriffe auf Schwesig vor
-
Tote und Verletzte bei Großbrand auf kanadischem Militärstützpunkt
-
Flughafen Leipzig: Auto durchbricht offenbar Sicherheitszaun
-
Hannover holt gegen St. Pauli ersten Punkt unter Wagner
-
Dortmund bangt nach torlosem Remis um Karetsas
-
Rot-Grün-Rot plant Mietendeckel und Vergesellschaftung in Berlin
-
Zverev-Bezwinger Davidovich Fokina gewinnt Masters in Shanghai
-
"Völlig unverantwortlich": Republikaner kritisieren Trumps Russland-Kurs
-
Düsseldorf stellt Trainer Ende frei
-
Zahlreiche Verletzte und Festnahmen: Frankreich von Welle der Gewalt erschüttert
-
Fünf Tage nach Lungen-OP: Papst spricht Angelus-Gebet vor tausenden Gläubigen
"Nicht weit weg vom Tod": Ullrich gibt tiefe Einblicke
Drogen, Doping, Tod: Deutschlands früherer Radstar Jan Ullrich hat tiefe Einblicke in seine mittlerweile überstandene Lebenskrise gewährt. Im Interview mit dem Magazin stern sprach der Tour-de-France-Sieger von 1997 über die schwierige Zeit nach dem Dopingskandal, seine Alkoholsucht sowie die Eskapaden auf Mallorca. "Ich war nicht weit weg vom Tod", sagte Ullrich.
Ullrich war 2018 schwer abgestürzt und hatte unter anderem mit seinem Drogenkonsum für Negativschlagzeilen gesorgt. Drei Jahre zuvor war er mit seiner Ehefrau Sara und den drei Kindern nach Mallorca gezogen. Es sei "zuallererst eine Flucht vor dem trüben deutschen Winterwetter" gewesen, erzählte Ullrich: "Am Ende folgte der Absturz – so tief, tiefer ging es nicht."
Ullrich machte die Einsamkeit zu schaffen, als ihn seine Familie verlassen hatte. Der heute 49-Jährige begann zu trinken. "Aus Wein wurde Whiskey. Erst eine Flasche am Tag, später bis zu zwei. Es war ein einziges Betäuben", sagte der gebürtige Rostocker. Seine Finca entwickelte sich fortan zum "Party-Place", "irgendwann brachte einer Kokain mit" und das "macht dich innerhalb kürzester Zeit vom Menschen zum Monster", gab Ullrich zu.
Als Ehefrau Sara aber damit drohte, dass er seine Kinder nicht mehr sehen dürfe, lenkte Ullrich ein. Das sei "der einzige Grund" gewesen, "mich in ärztliche Behandlung zu begeben", sagte er: "Ich wusste: Ich musste etwas tun, wenn ich sie überhaupt nur wiedersehen wollte."
Auch zum Thema Doping äußerte sich Ullrich. "Ohne nachzuhelfen, so war damals die weitverbreitete Wahrnehmung, wäre das so, als würdest du nur mit einem Messer bewaffnet zu einer Schießerei gehen", sagte er. Sätze, die er damals in dieser Deutlichkeit nie aussprach. Aber um seine Mitmenschen zu schütze, habe er sich dazu entschieden, nichts zu sagen, so Ullrich.
Diese Entscheidung bereut er nun. "Aus heutiger Sicht hätte ich reden sollen. Es wäre für einen kurzen Moment sehr hart geworden, aber danach wäre das Leben leichter gewesen", sagte Ullrich und erklärte: "Es war bisher ein Leben in Extremen. Ich war im Himmel, und ich war in der Hölle. Jetzt bin ich zurück auf der Erde, auf dem Weg in die Mitte."
W.Lapointe--BTB