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"Wollen was reißen": Biathleten blenden Wetterchaos aus
Die deutschen Biathleten wollen bei der WM im tschechischen Nove Mesto den schwierigen Witterungsverhältnissen mit Wind, Wärme und Regen trotzen. "Bei diesen Wetterbedingungen kann man einige Sorgen haben. Aber ich vertraue unseren Sportlern und Technikern, auch wenn es eine Herausforderung wird bei diesen Bedingungen", sagte Sportdirektor Felix Bitterling: "Das musst du annehmen. Es ist schwer, aber auch für die anderen."
Die Materialprobleme aus vergangenen Jahren bei ähnlichem Wetter seien angesichts des Fluorverbots Vergangenheit. "Die Historie interessiert mich überhaupt nicht, ob wir vor Jahren bei diesen Bedingungen schlecht waren. Es zählt das Hier und Jetzt. Wir wollen was reißen", betonte Bitterling. Am Stand brauche es "eine Mischung aus Schnellschießen und den Wettkampf lesen", führte er aus: "Man kann kein Harakiri machen. Man kann aber auch keine drei Minuten warten, bis der Wind weniger wird."
Vanessa Voigt will über die widrigen Umständen "nicht viel nachdenken", so die Thüringerin: "Wir können es nicht ändern. Die Medaillen werden so oder so vergeben, egal ob wir es annehmen oder nicht. Wir sind total positiv gestimmt." Die Strecke werde "natürlich tief. Aber man muss das so akzeptieren." Die Bedingungen seien ähnlich wie in Oberhof. "Wir hatten bislang immer tolles Material und ich gehe nicht davon aus, dass es sich hier ändert", ergänzte Justus Strelow.
O.Lorenz--BTB