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Verstappen relativiert Neweys Rolle - und will bleiben
Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat die Bedeutung von Adrian Newey für Red Bull heruntergespielt und seine Treue zum Rennstall unterstrichen. Von außen sehe der Abgang des Technikchefs im ersten Quartal 2025 "sehr dramatisch" aus, doch Neweys Aufgabenprofil im Team habe sich im Lauf der Jahre "ein wenig verändert", erklärte Verstappen am Rande des Großen Preises von Miami (Sonntag, 22.00 Uhr MESZ/Sky): "Ich will damit nicht sagen, dass er nichts getan hat, aber seine Rolle hat sich weiterentwickelt. Es sind viele gute Leute ins Team gekommen, die die ganze Abteilung gestärkt haben."
An seiner eigenen Zukunft bei Branchenprimus Red Bull verändere sich durch diese Personalie nichts, betonte Verstappen (Vertrag bis 2028). "Im Moment" liege diese bei Red Bull. "Am Ende des Tages geht es für mich nicht um Geld. Solange das Umfeld stimmt und wir das schnellste Auto haben, ist es ganz einfach."
Dem 26-Jährigen wäre es "natürlich lieber gewesen", wenn Newey im Team bleiben würde. Doch Teamchef Christian Horner habe "einen großartigen Job gemacht, indem er die nächste Generation von Red Bull vorbereitet hat".
Verstappen gewann bei Red Bull 2021, 2022 und 2023 die Fahrer-WM, auch in diesem Jahr liegt er nach fünf Rennen schon wieder deutlich in Führung. Newey heuerte 2006 bei Red Bull an. Aus seiner Feder stammten neben Verstappens Weltmeisterautos auch die von Sebastian Vettel aus den Jahren 2010 bis 2013.
Red Bull bestätigte am Mittwoch, dass Newey (65) Red Bull verlassen wird. Ferrari soll heftig um die Dienste des Briten buhlen, ebenso das ambitionierte Aston-Martin-Team von Milliardär Lawrence Stroll.
I.Meyer--BTB