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Vinicius und Co. gehen leer aus: Real nicht zum Ballon d'Or
Weil offenbar weder Top-Favorit Vinicius Junior noch ein anderer Profi von Real Madrid den Ballon d'Or erhalten, hat der spanische Fußball-Rekordmeister seine Reise nach Paris kurzfristig abgesagt. In der französischen Hauptstadt wird am Abend der Nachfolger von Lionel Messi gekürt, der Brasilianer Vinicius Junior galt als heißester Anwärter. Offenbar wird aber der Spanier Rodri von Manchester City den Preis abräumen.
Die Organisatoren des Ballon d'Or stritten in einer ersten Reaktion jedoch ab, dass die Preisträger bereits informiert seien. "Wieder Spieler noch Klubs wissen, werden Ballon d'Or gewonnen hat", lautete es dort. Dennoch strich Real seinen für 15.00 Uhr angesetzten Sonderflug - 50 Personen sollten die Reise nach Paris antreten. Auch die für fünf Stunden angesetzte Sondersendung auf dem hauseigenen TV-Sender wurde kurzfristig abgesetzt.
"Es ist klar, dass beim Ballon d'Or Real Madrid nicht respektiert wird. Und Real Madrid wird nirgendwo hingehen, wo es nicht respektiert wird," heißt es in einem Statement, das der Nachrichtenagentur AFP vorliegt: "Wenn die Vergabekriterien, Vinicius nicht als Sieger benennen, sollten dieselben Kriterien (Dani, d. Red) Carvajal als Sieger benennen."
Bei der Gala in Paris wird der Ballon d'Or in zahlreichen Kategorien vergeben. Als Favoriten bei den Männern galten Vinicius Junior und Jude Bellingham (beide Madrid), dazu wurde Spaniens Europameister Rodri genannt.
30 Spieler stehen auf der Shortlist für die Verleihung im Theatre du Chatelet in Paris. Dort ist auch ein deutsches Quartett um Toni Kroos (Karriereende), Antonio Rüdiger (Real Madrid), Florian Wirtz (Bayer Leverkusen) und Mats Hummels (AS Rom) vertreten.
N.Fournier--BTB