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Vor Endspiel in Bologna: Sahin spürt "keinen Druck"
Vor seinem womöglich letzten Spiel als Trainer von Borussia Dortmund bemühte sich Nuri Sahin um Gelassenheit. "Ich spüre keinen Druck", behauptete der BVB-Coach vor dem Champions-League-Spiel am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) beim FC Bologna. Die Krise mache "ein bisschen was" mit ihm, gab er zwar zu, "aber ich leg mich nicht in die Ecke."
Nach drei Niederlagen zum Wiederbeginn der Fußball-Bundesliga und dem Abrutschen auf Platz zehn droht Sahin das Aus, die Dortmunder Führungsetage hat ihre Treueschwüre mit einer recht kurzen Frist versehen. "Es gilt sehr kurzfristig Bologna und nichts anderes", sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken und forderte "Siege und Erfolgserlebnisse".
Sahin setzt auf die Champions League, in der der BVB im Gegensatz zur Bundesliga bislang überwiegend starke Leistungen gezeigt hat. "Die Sterne stehen hier besser für uns", meinte er, "wir stehen sehr gut da und wollen uns für die Top acht qualifizieren."
Vor allem aber will er sich in der Königsklasse "das Momentum holen" und es mit in die Bundesliga nehmen. Trotz aller Kritik nach den vergangenen Pleiten an seinen Spielern betonte Sahin, dass er sich von ihnen "nicht im Stich gelassen" fühle, "dafür bin ich viel zu viel Mensch."
N.Fournier--BTB