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Rückstand wächst: Lipowitz bleibt trotz Dämpfer gelassen
Der deutsche Hoffnungsträger Florian Lipowitz bleibt trotz des nächsten Dämpfers bei der Tour de France zuversichtlich. "Heute kann man das verkraften", sagte der Ulmer von Red Bull-Bora-hansgrohe nach der vierten Etappe am Dienstag, auf der er und sein Kapitän Primoz Roglic schon vor der Entscheidung in Rouen abgehängt worden waren.
"Eigentlich habe ich mich gar nicht so schlecht gefühlt, aber es haben einfach die Beine gefehlt", erklärte Lipowitz, der letztlich 54 Sekunden hinter Tagessieger Tadej Pogacar ins Ziel kam. Roglic hielt mit 32 Sekunden den Schaden einigermaßen in Grenzen.
"Ich hatte zu viel Laktat in den Beinen. Dann steht man da oben auf dem Berg und kann nicht mehr treten", sagte Lipowitz weiter. In der Gesamtwertung liegt der 24-Jährige als bester Deutscher auf Rang 20, schon 1:49 Minuten hinter Mathieu van der Poel im Gelben Trikot. Roglic belegt den 13. Platz (+1:27).
Für das Red-Bull-Team verliefen die ersten Etappen nicht nach Wunsch. "Es galt, nicht hinzufallen und sich zu verletzen und den Zeitverlust in Grenzen zu halten. Das hat nur bedingt funktioniert", sagte der Sportliche Leiter Rolf Aldag nach Etappe vier vor allem mit Blick auf Kapitän Roglic.
Am Mittwoch steht das erste Zeitfahren an, "das kann er ziemlich gut", sagte Lipowitz über seinen slowenischen Teamkollegen: "Wir sind sehr zuversichtlich und auch ohne Sturz durchgekommen. Wir können superhappy sein."
Wie Lipowitz den Kampf gegen die Uhr in Caen angehen wird, entscheidet sich erst auf dem Rad. "Ich werde schauen, was die Beine zulassen. Wenn man im Rennen merkt, dass es nicht geht, dann nimmt man raus", sagte der Hoffnungsträger.
T.Bondarenko--BTB