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Gwinn feiert "besonderes" Comeback - Respekt für den BVB
Eingepackt in eine dicke Wolldecke strahlte Giulia Gwinn nach ihrem Startelf-Comeback über das ganze Gesicht. "Für mich war es etwas ganz besonderes, wieder von Anfang an rauszulaufen", sagte die 26-Jährige, die nach ihrer schweren Knieverletzung und einem Kurzeinsatz am vergangenen Wochenende erstmals seit der EM im Sommer wieder von Beginn an randurfte.
Und das gleich vor grandioser Kulisse. 15.755 Zuschauer in der ersten DFB-Pokalrunde beim 2:0 (2:0)-Pflichtsieg bei Drittligist Borussia Dortmund im randvollen Stadion Rote Erde seien "ganz besonders" gewesen. "Das wird man nie als selbstverständlich ansehen", so Gwinn am Sky-Mikrofon.
Der haushohe Favorit tat sich dabei vor allem in der zweiten Halbzeit schwer. Diese sei "natürlich nicht zufriedenstellend und natürlich auch nicht unser Anspruch", in den kommenden Wochen und vor allem in der Champions League müsse man "auf jeden Fall eine Schippe drauflegen, wenn nicht sogar zwei", sagte Gwinn, die aber auch dem Gegner Respekt zollte.
Die BVB-Frauen, die seit ihrer Gründung vier Mal in Serie aufgestiegen sind und dem großen Ziel Bundesliga immer näher kommen, verdienten sich ein "ganz großes Kompliment" von der DFB-Kapitänin. Auch nach dem Doppelschlag von Pernille Harder (27., 33.) "standen sie sehr kompakt, hatten immer wieder gute Gegenangriffe. Sehr viel Respekt an den BVB."
Ausruhen können sich die Bayern nach dem Einzug ins Achtelfinale kaum. Am Dienstag ging es nach einer Nacht in Dortmund zurück nach München, am Mittwoch steht ein Sponsorentermin auf der Wiesn auf dem Programm. "Das tut einer Mannschaft immer gut. Da geht es nicht ums Alkohol trinken, sondern eher um abseits des Platzes Zeit miteinander zu verbringen und sich nochmal einzuschwören auf die kommenden Wochen", sagte Gwinn.
Am Samstag empfängt der Meister und Pokalsieger Werder Bremen in der Liga, bevor am nächsten Dienstag der Königsklassen-Auftakt beim FC Barcelona ansteht.
P.Anderson--BTB