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Rodeln: Loch schließt Olympia-Teilnahme 2030 nicht aus
Rennrodel-Rekordweltmeister Felix Loch (36) schließt eine Olympiateilnahme 2030 nicht kategorisch aus. "Wir haben in zwei Jahren eine Weltmeisterschaft bei uns am Königssee. Das ist natürlich sehr, sehr interessant. Am Ende wären es dann nur noch zwei Jahre bis Olympia", sagte Loch dem Sport-Informations-Dienst (SID) am Rande der BSD-Saisonauftaktpressekonferenz in München.
Loch wäre bei der WM 2028 auf der sich im Wiederaufbau befindlichen Bahn in seiner Heimat am Königssee 38 Jahre alt, bei den Olympischen Spielen 2030 in den französischen Alpen wäre er 40. "Ich schaue jetzt einfach von Jahr zu Jahr, ob alles passt, ob es körperlich passt, ob nichts zwickt. Das ist ganz wichtig. Und natürlich am Ende muss der Erfolg da sein", sagte der Bayer, der zunächst seine fünften Olympischen Spiele in Cortina d'Ampezzo im Februar im Fokus hat.
Drei Goldmedaillen bei Winterspielen hat er schon gewonnen, die letzte jedoch 2014. "Dass wir um die Medaillen mitfahren wollen, ist ganz klar", sagte Loch. Die Voraussetzungen seien "ganz gut, die Vorbereitung war gut", er fühle sich "sehr, sehr wohl auf dem Schlitten". Die Rodler starten Anfang Dezember mit dem Weltcup in Innsbruck-Igls in die Olympiasaison.
F.Pavlenko--BTB