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Tennis: Hanfmann verpasst Coup gegen Djokovic
Yannick Hanfmann hat zum Ende des Tennisjahres trotz einer erneut guten Vorstellung gegen Novak Djokovic das erste Finale seiner Profikarriere verpasst. Der Karlsruher musste sich dem Serben im Halbfinale des ATP-Turniers in Athen mit 3:6, 4:6 geschlagen geben. Djokovic bekommt es im Kampf um seinen 101. Titel nun mit Lorenzo Musetti (Italien/Nr. 2) oder dem Amerikaner Sebastian Korda zu tun.
Davis-Cup-Spieler Hanfmann, Nummer 117 der Tennis-Welt, leistete der Nummer 5 vor allem bei eigenem Aufschlag wie schon Anfang Oktober bei der knappen Drei-Satz-Niederlage in Shanghai durchaus Gegenwehr. Im ersten Satz machte ein Break zum 2:4 letztlich den Unterschied. Der von den griechischen Fans gefeierte Djokovic wiederum ließ in seiner neuen Wahlheimat nicht einmal einen Breakball zu.
Das änderte sich im zweiten Satz: Hanfmann gewann die ersten sechs Ballwechsel und schaffte später auch das Break zur 3:1-Führung. Danach aber drehte Djokovic auf, gewann vier Spiele in Folge und verwandelte nach 1:19 Stunden seinen ersten Matchball.
Djokovic war vor rund zwei Monaten aus seiner Heimat Serbien in die historische Metropole Athen gezogen. Der 38-Jährige nahm seinen Tross mit – und sogar das Turnier, das seine Familie zuvor jahrelang in Belgrad ausgerichtet hatte. Erst im August hatte die ATP den Ortswechsel des 250er-Events angekündigt.
H.Seidel--BTB