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Finale gegen Spanien: DFB-Team für Elfmeterschießen gewappnet
Falls es zum Nervenkrimi vom Punkt kommt, werden die deutschen Fußballerinnen vorbereitet sein. "Die EM ist noch nicht so weit weg. Natürlich haben wir unsere Elfmeterschützinnen im Kopf", sagte Bundestrainer Christian Wück vor dem Nations-League-Finalrückspiel gegen Spanien am Dienstag (18.30 Uhr/ARD) in Madrid.
Gesetzt sind unter anderem Kapitänin Giulia Gwinn, Vizekapitänin Janina Minge und Sjoeke Nüsken. Seit der EM, als sich das DFB-Team im dramatischen Viertelfinale gegen Frankreich im Elfmeterschießen durchsetzte, sind auch neue Kandidatinnen hinzugekommen - wie Elisa Senß, "die im Verein mittlerweile zur Elfmeterschützin geworden ist, die sich da auch viel sicherer fühlen als noch zur EM", erklärte Wück: "Von daher sind wir, glaube ich, gewappnet und müssen uns darüber keine Gedanken machen, wenn es denn dann so weit ist."
Nach dem 0:0 im Hinspiel in Kaiserslautern am vergangenen Freitag ist klar, dass im Falle eines erneuten Unentschiedens im Estadio Metropolitano erst eine Verlängerung gespielt wird. Steht immer noch kein Sieger fest, käme es danach zum Elferschießen.
Für die DFB-Frauen geht es gegen die Weltmeisterinnen aus Spanien um den ersten Titel seit Olympia-Gold 2016 in Rio. "Wenn wir cool bleiben, an uns glauben und an unserem Plan festhalten, dann sind wir in der Lage, den Spanierinnen weh zu tun", sagte Wück in der ARD zur besonderen Atmosphäre im Stadion von Atlético Madrid, in das 70.000 Zuschauer passen.
A.Gasser--BTB