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Tannheimer bei Minkkinen-Sieg als Achte beste Deutsche
Die deutschen Biathletinnen müssen weiter auf ihren ersten Podestplatz im Olympiawinter warten. In Abwesenheit der erkrankten Franziska Preuß kam Julia Tannheimer als beste DSV-Läuferin im Sprint von Östersund auf Rang acht, nach einem Schießfehler fehlte eine halbe Minute für ihr erstes Karriere-Treppchen. Vorne feierte die fehlerfreie Finnin Suvi Minkkinen in 20:11,9 Minuten ihren Premieren-Sieg, das Podest komplettierten die Schwedin Anna Magnusson (0 Strafrunden/+16,6 Sekunden) und Oceance Michelon (0/+20,8) aus Frankreich.
Preuß hatte sich nach ihrem verkorksten Saisonstart am Freitagmorgen erkältet abgemeldet, wird damit automatisch auch im Verfolger am Sonntag (13.15 Uhr) fehlen. "Sie fühlt sich seit Donnerstag krank, verbunden mit Halsschmerzen. Um den weiteren Saisonverlauf nicht zu gefährden, haben wir gemeinsam mit ihr beschlossen, kein Risiko einzugehen, um schnellstmöglich wieder eine Wettkampffähigkeit herzustellen", sagte DSV-Mannschaftsarzt Jan Wüstenfeld.
Tannheimer erfüllte mit Rang acht als erste Deutsche die Norm für die Olympischen Spiele. "Das ist natürlich mega", sagte das Toptalent im ZDF: "Das ist ein guter Schritt in die richtige Richtung." In die Punkte kamen nach 7,5 Kilometern auch Selina Grotian (2/+1:30,6 Minuten) und Vanessa Voigt (1/+1:32,0). Janina Hettich-Walz (+1:43,3) vergab mit drei Fehlern im Stehendanschlag das greifbare Topergebnis, Anna Weidel (1/+1:48,0) und Marlene Fichtner (2/+1:53,5) erreichten zumindest das Jagdrennen.
Die Männer sind am Samstag (16.30 Uhr/alles ZDF und Eurosport) mit ihrem Sprint über zehn Kilometer dran, ehe am Sonntag die beiden Verfolgungsrennen anstehen. Die nächste Chance für Preuß bietet sich ab dem 12. Dezember beim zweiten Weltcup in Hochfilzen.
L.Janezki--BTB