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Tournee: Raimund und Hoffmann führen deutsches Aufgebot an
Angeführt von den Hoffnungsträgern Philipp Raimund und Felix Hoffmann gehen die deutschen Skispringer in die am Sonntag beginnende 74. Vierschanzentournee (bis 6. Januar). Zum ersten Höhepunkt des Winters setzt Bundestrainer Stefan Horngacher zudem auf die in dieser Saison bislang enttäuschenden Karl Geiger und Andreas Wellinger. Die beiden früheren Tournee-Zweiten sind nach ihren Weltcup-Pausen wie auch Pius Paschke Teil des Aufgebots des Deutschen Skiverbands (DSV).
Zusätzlich zu den fünf Weltcup-Startern nehmen bei den ersten beiden Springen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen auch vier Athleten der nationalen Gruppe teil: Luca Roth und Ben Bayer, die bereits bei der Tournee-Generalprobe in Engelberg im Kader waren, sowie Weltcup-Debütant Max Unglaube und Constantin Schmid.
Der bislang letzte deutsche Tourneesieg durch Sven Hannawald (2001/02) liegt 24 Jahre zurück. Im bisherigen Winter konnten bislang nur Raimund (25) und Hoffmann (28) die Hoffnung auf einen erneuten Triumph nähren. Der Oberstdorfer Raimund landete bislang viermal auf dem Podest und nur zweimal außerhalb der besten Zehn, Hoffmann feierte in Engelberg zuletzt einen zweiten und einen dritten Platz. Die beiden gehörten "zum Kreis der Mitfavoriten", sagte Horngacher.
Bei Wellinger, Geiger und Paschke liege hingegen der Fokus darauf, sie nach enttäuschenden Ergebnissen "wieder auf Top-Niveau zu bringen", so der Österreicher. Wellinger und Geiger waren zuletzt nach ganz schwachen Leistungen aus dem Weltcup ausgestiegen und wollten sich im Hinblick auf die Tournee im Training technische Sicherheit holen. Als Gaststarter bei den italienischen Meisterschaften in Predazzo gelang das zuletzt beiden mit durchweg soliden Wettkampfsprüngen.
Am Sonntag findet in Oberstdorf die Qualifikation statt, am Montag das erste Springen.
J.Bergmann--BTB