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Dzeko-Deal perfekt: Altstar unterschreibt bei Schalke 04
Schalke 04 hat seinen größten Transfer der vergangenen Jahre finalisiert und die Offensive mit dem einstigen Bundesliga-Torschützenkönig Edin Dzeko verstärkt. Beim Spitzenreiter der 2. Fußball-Bundesliga unterschrieb der 39 Jahre alte Stürmer aus Bosnien-Herzegowina einen Vertrag bis zum Ende der Saison. Für Dzeko, ursprünglich noch bis Sommer an die AC Florenz gebunden, zahlen die Königsblauen dem Vernehmen nach keine Ablöse.
"Ich habe mich seit dem ersten Interesse sehr intensiv mit Schalke beschäftigt und mir einige Spiele angeschaut. Die Gespräche mit den Verantwortlichen, Miron Muslic als Trainer und unter anderem natürlich Nikola Katic waren sehr gut", sagte Dzeko nach bestandenem Medizincheck am Donnerstag: "Es ist sehr beeindruckend, wie sich die Mannschaft nach schwierigen Jahren in dieser Saison entwickelt hat. Ich möchte jetzt alles dafür geben, damit wir als Team auch in der Rückrunde erfolgreich sind."
Schalke will mit Dzeko seine Probleme in der Offensive lösen: Nach 18 Spieltagen hat der Revierklub lediglich 22 Tore erzielt. Dzeko verbuchte auf Vereinsebene in 856 Spielen 371 Tore und 153 Vorlagen. In 146 Länderspielen erzielte er 72 Tore.
"Edin hat uns nach der ersten Kontaktaufnahme sehr schnell und klar kommuniziert, dass er richtig Lust auf Schalke hat. Mit ihm verpflichten wir einen Angreifer, der in seiner Karriere auf dem höchsten Niveau gespielt hat", sagte Youri Mulder, Direktor Profifußball auf Schalke: "Neben der Erfahrung als Führungsspieler wird unsere Mannschaft von Edins Qualitäten als Zielspieler und Torjäger profitieren. In den Gesprächen hat er uns glaubhaft verdeutlicht, wie hungrig er auf eine erfolgreiche Rückrunde mit uns ist."
Jüngst war Dzekos Karriere ins Stocken geraten. Der Stürmer, 2009 deutscher Meister mit dem VfL Wolfsburg, im Jahr darauf Torschützenkönig, danach zweimal englischer Meister mit Manchester City und Champions-League-Finalist 2023 mit Inter Mailand, war in Florenz unzufrieden, kam nur selten über eine Jokerrolle hinaus.
Bei den Königsblauen könnte er sich indes besser zurechtfinden: Zu Schalke-Trainer Muslic, der als Kind vor dem Bürgerkrieg in Bosnien nach Österreich flüchtete, soll Dzeko einen guten Draht haben. Zudem ist Abwehrchef Katic seit 2024 sein Mitspieler in der bosnischen Nationalelf.
F.Müller--BTB