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Woods direkt nach Unfall: Mit dem "Präsidenten" gesprochen
Sofort "den Präsidenten" in der Leitung: Tiger Woods hat mit einer überraschenden Aussage unmittelbar nach seinem folgenschweren Autounfall am Freitag vergangener Woche erneut für Schlagzeilen gesorgt. Auf den nun veröffentlichen Bodycam-Aufnahmen der Polizei ist der Golf-Superstar zu sehen, wie er sein Handy schwenkt und zu einem Beamten sagt: "Ja, ich habe gerade mit dem Präsidenten gesprochen." Welchen Präsidenten Woods meint, bleibt dabei unklar.
Danach zeigte sich Woods überrascht von der Aussage eines Beamten, dass er festgenommen sei, weil er unter dem Einfluss einer unbekannten Substanz stehe. "Ich werde verhaftet?", fragte Woods sichtlich erstaunt, während ihm die Handschellen angelegt werden. Der mit dem 15-maligen Majorsieger befreundete US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt erklärt, dass er mit Woods nach dessen Festnahme gesprochen habe.
Woods wurde wegen des Verdachts auf Trunkenheit am Steuer sowie wegen der Verweigerung eines Urintests angeklagt. Der 50-Jährige hatte den Unfall in seinem Wohnort Jupiter Island verursacht. Einen Atemalkoholtest hatte Woods an der Unfallstelle bestanden, die Überprüfung seines Urins lehnte er jedoch ab. Nach der Hinterlegung einer Kaution war Woods aus dem Gefängnis entlassen worden, vor dem Bezirksgericht Martin County plädierte er auf "nicht schuldig."
Die Polizei hatte in ihrem Bericht angegeben, dass bei Woods zwei Tabletten eines Opioid-Schmerzmittels gefunden wurden und er zum Zeitpunkt seiner Festnahme offenbar nicht in der Lage war, ein Fahrzeug sicher zu führen. Mittlerweile kündigte Woods eine längere Auszeit an. Am Mittwoch entschied ein Richter in Florida, dass Woods die USA für eine "umfassende stationäre Behandlung" verlassen darf.
G.Schulte--BTB