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Eberl vor Real: "Eine Bestie rollt auf uns zu"
"Ein gutes Gefühl", viel "Selbstvertrauen", aber auch "Demut": Sportvorstand Max Eberl vom FC Bayern blickt dem Champions-League-Kracher gegen Real Madrid hoffnungsfroh entgegen. Der Manager des Rekordmeisters warnt im Interview mit dem Münchner Merkur/tz aber zugleich: "Auch wenn bei Real in dieser Saison eine Zeit lang nicht alles top war, rollt eine Bestie auf uns zu, die weiß, wann sie zubeißen muss. Und wir müssen genau dafür bereit sein."
Eine Zahl macht Eberl (52) vor dem Viertelfinal-Hinspiel am Dienstag (21.00 Uhr/Prime Video) in Madrid besonders nachdenklich. Acht Mal nacheinander haben die Bayern gegen Real nicht mehr gewonnen. "So eine Statistik kommt nicht von ungefähr – und soll ja auch spürbar machen, wie kompliziert die Aufgabe ist", sagte Eberl und fügte hinzu: "Auch wenn wir gerade eine gute Phase haben: Wir müssen hochachtsam sein, um dieses Duell für uns zu entscheiden."
Vor dem Topspiel bei den Königlichen wartet in der Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr/Sky) die Aufgabe beim SC Freiburg auf den klaren Spitzenreiter. "Unser Fokus liegt auf Freiburg. Wir wollen Meister werden, wir wollen die Punkte einfahren, um den Titel möglichst schnell fix zu machen", sagte Eberl. Er behauptet: Real sei erst ab Samstagabend in den Köpfen der Bayern.
In Freiburg wird Topstürmer Harry Kane fehlen, der Engländer ist der einzige Spieler, der angeschlagen von den Länderspielen zurückgekehrt ist. "Wir haben schon sehr genau hingeschaut, was passiert, weil die März-Abstellperiode 2025 für uns heftig war", sagte Eberl: "Wir sind froh, dass fast alle gesund zurück sind. Bei Harry müssen wir jetzt noch etwas abwarten, aber da denken wir eher an Tage."
G.Schulte--BTB