-
Gericht: Keine vorzeitige Haftentlassung ohne Angaben zu Millionenbeute
-
EuGH: Verspätungsursache entscheidend für Erstattung bei Flugreisen
-
"Viele Fehler": Watzke unterstreicht DFB-Haltung zu Infantino
-
Razzia und Festnahmen: 72-Jährige soll bundesweites Geldwäschenetzwerk angeführt haben
-
Steinmeier mit militärischen Ehren zu Staatsbesuch in Paris empfangen
-
Cookies ohne Einwilligung: Bundesgerichtshof prüft Haftung
-
Tedros-Nachfolge: China schickt eigene Kandidatin ins Rennen um WHO-Chefposten
-
Kommunikation über Koalitionsausschuss: SMS statt Pressekonferenz
-
Israel ordnet Abzug von Diplomaten an: Britisches Konsulat in Jerusalem stellt Arbeit ein
-
Klingbeil: Steuerreform setzt "im Rahmen des Möglichen" richtige Schwerpunkte
-
Rubio: USA wünschen sich ein "starkes Europa"
-
Ein Toter und eine Verletzte bei Bär-Angriff in mongolischer Hauptstadt
-
Niedersachsen: 40-Jährige findet vier Meter lange Schlangenhaut auf Gehweg
-
Auto erfasst Mopeds in Brandenburg: Vier Tote 14 bis 19 Jahre alt
-
Rot-Grün-Rot in Berlin einigt sich auf Aufnahme von Sondierungsgesprächen
-
Stimmungstest für Meloni: Italiens Parlament entscheidet über umstrittene Wahlrechtsreform
-
Polizei setzt Suche nach möglichem Puma nahe München fort
-
Igel oder Eule statt Churchill: Neue Pfund-Scheine zeigen künftig Tiermotive
-
Spannung vor Vergabe des Literaturnobelpreises: Experten tippen auf eine Frau
-
WWF: Wildtierpopulation weltweit seit 1970 um fast drei Viertel geschrumpft
-
Steuerreform: Union fordert vollständigen Ausgleich von kalter Progression
-
Verbände fordern schärfere EU-Regeln für Produkte aus Drittstaaten
-
Krankheitskosten im Jahr 2024 auf rund 528 Milliarden Euro gestiegen
-
Deutsche Exporte im August leicht gesunken - Anstieg im Vergleich zum Vorjahr
-
Leitende Informatikerin für Apollo-Programm der Nasa: Margaret Hamilton mit 90 Jahren gestorben
-
Einen Tag nach tödlichen Angriffen: Huthis attackieren erneut Flughafen in Riad
-
WNBA: Fiebich verliert auch zweites Halbfinale mit New York
-
Steinmeier beginnt zweitägigen Staatsbesuch in Frankreich
-
Bundestag debattiert über Einkommensteuerreform
-
EU-Handelskommissar Sefcovic trifft chinesischen Handelsminister Wang
-
Finanzminister der Eurogruppe treffen sich zu Beratungen in Luxemburg
-
Bundesgerichtshof prüft Setzen von Cookies ohne Einwilligung
-
Britischer Premierminister Burnham zu Antrittsbesuch bei Merz
-
Ex-Geisel Eli Scharabi erinnert in Tel Aviv an Opfer des Hamas-Überfalls vor drei Jahren
-
Brasiliens Präsident Lula veröffentlicht erstmals Selfie-Video in Onlinediensten
-
Ronaldo adelt Messi: "Mein voller Respekt"
-
US-Regierung nennt Negativschlagzeilen über "USS Lincoln" Stimmungsmache
-
FIFA-Wahl: Vega will Infantino herausfordern
-
Proteste in Izmir nach Wechsel des Bürgermeisters zur Regierungspartei AKP
-
Handball: Magdeburg feiert Sieg im Schlüsselspiel
-
Von Zwangsräumung betroffene Spanierin Maricarmen gestorben
-
Mieterverband: Zwangsgeräumte Spanierin Maricarmen gestorben
-
"Inakzeptable Bedingungen": Golfstar Rahm verlässt LIV-Tour
-
US-Außenminister Rubio fordert Europa zum Erwachen aus "langem Schlaf" auf
-
Möglicher Pestfall in Russland: WHO kann keine umfassende Risikobewertung vornehmen
-
Sachsen-Anhalt: SPD beendet Initiative für Regierungsbildung an AfD vorbei
-
Nur noch Platz 13: DFB-Team rutscht weiter ab
-
Lange Themenliste: Koalitionsausschuss in Berlin zusammengekommen
-
Jahrestag des Hamas-Angriffs: Appelle für entschlossenen Einsatz gegen Antisemitismus
-
Nach fehlgeschlagener Hinrichtung von Christa Pike: Streit um Exekution in Texas
Siebenmeter-Krimi: BHC düpiert Magdeburg - Endspiel gegen Berlin
Die erste Titelchance verspielt, der Triple-Traum geplatzt: Der SC Magdeburg ist nach einem denkwürdigen Handball-Fight mit Überlänge völlig überraschend im Halbfinale des DHB-Pokals am Bergischen HC gescheitert. Beim Final Four in Köln unterlag der Champions-League-Sieger dem krassen Außenseiter 3:4 im Siebenmeterwerfen, nach 70 Minuten hatte es 27:27 gestanden (22:22, 11:11). Torhüter Christopher Rudeck wurde zum gefeierten Helden. Zuvor hatten die Füchse Berlin im ersten Halbfinale den Ligakonkurrenten TBV Lemgo Lippe nach einer packenden zweiten Hälfte 39:36 (20:16) geschlagen.
Das vermeintliche Traumfinale machte das beherzt kämpfende Team des BHC um den Siebenmeterkiller Rudeck zunichte. Stattdessen hofft der Außenseiter nun selbst auf den großen Pokalcoup. Bei der zweiten Final-Four-Teilnahme kommt es am Sonntag (15.45 Uhr/ARD) zum Duell gegen Meister Berlin - der Traum vom ersten Pokalsieg lebt. Nach einer starken ersten Hälfte ließ der BHC auch in der Schlussphase nicht locker und verdiente sich die Überraschung mit immensem Einsatz. Der SCM rettete sich erst in den Schlusssekunden der Verlängerung ins Siebenmeterwerfen, dann parierte Rudeck zweimal, Magdeburgs Manuel Zehnder warf zudem daneben. Schon vorher hatte Rudeck mit vier gehaltenen Siebenmetern geglänzt.
Der SCM wiederum, der eigentlich in Liga, Pokal und Champions League den großen Wurf geplant hatte, gab den ersten der drei gewünschten Titel aus der Hand. Anders als Berlin, das zuvor gegen Lemgo zwar ebenfalls Nerven bewies, schlussendlich aber cool blieb, fand der SCM nie zu gewohnter Stärke. Der vierte Pokaltriumph muss warten.
Die Magdeburger von Trainer Bennet Wiegert suchten auf dem eigens für das Final Four aufgebauten mobilen Glasboden vergebens nach Lücken im Defensivbollwerk des BHC. "Ich möchte mehr Bewegung, unser Thema ist die Offensive", sagte Wiegert beim Stand von 5:7 (20.). Die erste Führung folgte wenig später (11:10/29.), doch der BHC blieb dran.
"Mega geil", sagte BHC-Profi Johannes Wasielewski in der Pause bei Dyn: "Wir haben ein viel besseres emotionales Level, wir nehmen die Zuschauer besser mit als Magdeburg."
Auch nach dem Seitenwechsel machten die Bergischen unter dem Jubel ihrer Fans dem Favoriten das Leben richtig schwer. Als beim 17:18 (50.) immer noch ein Rückstand auf dem Videowürfel stand, appellierte Wiegert in einer Auszeit an sein Team: "Jungs, wir wussten genau, was hier passiert. Dass wir in dieser Situation stehen: Wir gegen alle, darin sind wir fantastisch", sagte der 44-Jährige: "Mit Kopf bitte, Ruhe rein!"
Nach einem Ballverlust hatte der SCM mit dem letzten Angriff die Chance auf den Lucky Punch, doch dieser blieb aus. Die Entscheidung fiel in der Verlängerung, wo BHC-Torhüter Rudeck früh den vierten (!) Siebenmeter der Magdeburger parierte. Magdeburg aber kam zurück.
Bei den Berlinern hatte zuvor Torhüter Dejan Milosavljev seinen Vorderleuten mit 18 Paraden auf die Siegerstraße geholfen. Vorne überzeugte neben Welthandballer Mathias Gidsel (8 Tore) auch sein dänischer Weltmeister-Kollege Lasse Andersson mit elf Treffern als bester Schütze.
Die Lemgoer schnupperten in der Schlussphase lange an einer Überraschung. Zwar war Berlin zur Halbzeit auf vier Tore davongezogen. Doch der TBV erwies sich als hartnäckiger Gegner und hielt trotz kleinerer Rückschläge den Meister in Sicht. "Lemgo ist viel schöner als Berlin", sang fast die gesamte Halle, ehe Gidsel und Co. in der Crunchtime ernst machten. Den bislang einzigen Pokal-Triumph holte Berlin 2014.
"Das fühlt sich sehr, sehr gut an", sagte Gidsel in der ARD: "Das war ein harter Kampf, ein typisches Halbfinale. In der zweiten Halbzeit gab es eine Phase, in der nicht alles geklappt hat. Lemgo hat es unheimlich schwer für uns gemacht."
M.Odermatt--BTB