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NBA: Spurs nach Sieg gegen OKC im Finale
Die San Antonio Spurs haben in den Playoffs der Basketball-Profiliga NBA den Titelverteidiger Oklahoma City Thunder gestürzt und sind erstmals seit 2014 ins Finale eingezogen. Die Mannschaft um Superstar Victor Wembanyama gewann das entscheidende siebte Spiel der Halbfinalserie in Oklahoma City mit 111:103 und kämpft nun ab Mittwoch gegen die New York Knicks um ihre erste Meisterschaft seit zwölf Jahren.
"Auch wenn wir noch hungrig auf einen weiteren sind, dieses Gefühl kann ich nicht erklären – es ist so stark", sagte Wembanyama: "Wir wollen noch vier weitere. Wir sind noch nicht fertig." Der 2,24 Meter große Franzose hatte seine Mannschaft mit 22 Punkten und sieben Rebounds zum Sieg geführt, auch Julian Champagnie gelangen 20 Zähler.
"Wir hatten ein gutes Team, ein großartiges Team", sagte Champagnie und ergänzte in Richtung Wembanyama, der zum besten Spieler der Serie gekürt wurde und nach dem Spiel mit Tränen in den Augen seinen Mitspielern in die Arme fiel: "Wir kommen hier raus und spielen zusammen. Wir wussten nie, ob wir so weit kommen würden, aber wenn man den besten Spieler der Welt hat, passieren eben Dinge."
Nun warten die Knicks. Die extrem formstarke Mannschaft steht erstmals seit 1999 im Finale, den Titel gewannen die Knicks zuletzt 1973. Die Franchise aus New York feierte in den Playoffs zuletzt elf Siege in Serie, sowohl gegen die Philadelphia 76ers als auch gegen die Cleveland Cavaliers um Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder war den Knicks ein "Sweep" gelungen.
Für Oklahoma endete dagegen trotz starker 35 Punkten von MVP Shai Gilgeous-Alexander der Traum von der Titelverteidigung. Der deutsche Center Isaiah Hartenstein erzielte für den entthronten Meister sieben Zähler.
I.Meyer--BTB